«Hotel Desire»

08. Dezember 2011 22:00; Akt: 08.12.2011 22:10 Print

Ein deutscher Spielfilm mit echtem Sex

Am Mittwoch feierte in Berlin der Erotikstreifen «Hotel Desire» Premiere. Ein Spielfilm mit Dialog, Handlung und echtem Sex.

Am 08.12.2011 erschien der Trailer zum umstrittenen Erotikfilm «Hotel Desire» – ein Spielfilm mit echten Sexszenen. (Quelle: Youtube)
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Mit der Verfilmung von «Hotel Desire» bricht Regisseur Sergej Moya ein letztes Tabu des Spielfilm-Genres. Die Protagonisten seines Werkes sind zwar Schauspieler, haben aber realen Sex vor der Kamera. Doch das frivole Treiben ist nicht das einzige Novum des Projektes. Es ist der erste deutsche Spielfilm, der vollumfänglich über Spendenaufrufe im Internet finanziert wurde.

Nachwuchs-Schauspielerin Saralisa Volm schlüpft in die Rolle der alleinerziehenden Antonia. Ein Zimmermädchen, welches die letzten sieben Jahre vergessen hat, seine erotische Energie auszuleben. Bis sie auf einen ganz besonderen Gast trifft: «Casino Royale»-Darsteller Clemens Schick. Er lehrt die junge Mutter wieder sich sexuell zu befreien. In Nahaufnahme.

«Ich bin kein schamfreier Mensch»

Auf die intime Szene angesprochen geben sich die beiden Schauspieler professionell: «Ich bin kein schamfreier Mensch. Aber falsche Scham hat etwas mit Verklemmtheit zu tun. Und das bin ich nicht», so Clemens Schick gegenüber «bild.de».

Sein weibliches Filmpendant ergänzt: «Wir mussten lernen loszulassen. Wie im echten Leben», beschreibt die Schauspielerin die Sexszene, welche rund 45 Minuten Drehzeit in Anspruch nahm. Wer sich den 40-Minütigen Kurzfilm zu Gemüte führen möchte, der kann ihn auf «videoload.de» downloaden.

Erotische Filmkunst oder Porno im kulturellen Gewand? Sehen Sie sich den Trailer an und diskutieren Sie mit im Talkback.

(kis)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bruno am 11.12.2011 23:34 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn schon

    Wenn schon, dann gleich ein richtiger Porno, da brauch ich keinen Ton und keine Handlung dazu und man kann ihn häppchenweise anschauen. Gar nichts anfangen kann ich mit Erotischen Filmen , denen man eine Handlung und Romantik einhauchen will. Was soll das? Sowas ist zum einschlafen

  • monika am 10.12.2011 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    dünner geht nümmer

    wie ich das titelbild sah dachte ich mir, es geht um xylophonspielen. die rippen der frau stehen ja so raus. horror, sowas würde mich als frau nie anmachen.

  • MartinM am 10.12.2011 00:50 Report Diesen Beitrag melden

    Nix neues

    In «9 Songs» gab's auch «echten» Sex!

  • Hans Meier am 09.12.2011 17:03 Report Diesen Beitrag melden

    Sex sell's

    Sex sell's! Das Fernsehen wird ab der Quote glücklich sein. Ohne Sex läuft ja heute nichts mehr!

  • sencho am 09.12.2011 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    Magersucht

    Diese Frau ist offensichtlich magersüchtig. Die Geschmäcker sind verschieden, trotzdem das Bild ist widerlich und ein Affront gegen hungernde Menschen (erinnert an Bilder aus Biafra)

    • wuschel 66 am 12.12.2011 22:24 Report Diesen Beitrag melden

      Bitte um mehr Freiheit im Geiste

      Die Hauptdarstellerin ist wunderschön. Leider gibt es solche Frauen im richtigen Leben viel zu selten. Endlich hat in diesem Film mal jemand Sex als lustvollen Körperkontakt ohne kitschige Liebesülze á la Romantikschnulze und ohne Weltmeisterschaft im pseudogeile Fratzen schneiden, wie im herkömmlichen Porno gezeigt. Der Sex ist echter als die gestellte Bettgymnastik der üblichen Pornos.

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