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Film floppt
07. Februar 2012 15:56; Akt: 07.02.2012 17:54 Print
Regie-Supergau für Jolie
von Catharina Steiner - An der Berlinale stellt Angelina Jolie ihr Regie-Debüt vor. In ihrer Heimat ist der Film gescheitert. Ob ihr das europäische Publikum wohler gesinnt ist?
Sie ist einer der grössten Filmstars unserer Zeit. Von Millionen bejubelt, mit Millionen für ihre Rollen vergütet. Aber Angelina Jolie wollte mehr als bloss ein Hollywoodstar sein. Sie wollte ihre Vision verwirklichen, die kreativ treibende Kraft hinter einem Projekt sein. Anweisungen geben, statt sie anzunehmen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Machtmensch Jolie auf dem Regiestuhl Platz nimmt.
Bildstrecken Angelina Jolie in der Vanity Fair Angelina, die schönste Moorleiche Angelina Jolie in der Vanity Fair Angelina, die schönste MoorleicheFür ihr Debüt wählte sie ein Liebesdrama vor dem Hintergrund des Bosnienkriegs. Besetzt hat sie die schwer verdauliche Kost mit Zana Marjanovic und Goran Kostic. Schauspieler, von denen man diesseits des Balkans noch nie gehört hat. Und es gibt im Film «nicht eine einzige fröhliche oder glückliche Szene», wie Jolie selbst sagt. Alles in allem ein sicheres Rezept für ein Desaster an der Kinokasse. Trotzdem produzierte das Werk Hollywood-Schwergewicht Graham King, der sich sonst Blockbustern wie «Aviator», «The Tourist» oder «Departed» verschreibt. Dachte King, der Name Jolie und ein Gang über den roten Teppich allein könnten die Kinosäle füllen?
Kein Publikum für Jolie
In den USA jedenfalls ist die Formel «Jolie führt Regie» nicht aufgegangen. Blosse
Am Wochenende zeigt Jolie ihren Film ausser Konkurrenz an der Berlinale. Ob sie damit das Ruder herumreissen kann, ist fraglich. Ascot-Elite, die sich die Verleihrechte für die Schweiz gesichert hat, hat bislang noch kein Startdatum festgelegt. Laut Sprecher Dietmar Steg wolle man erst die Berlinale abwarten und sich dann entscheiden.
In guter Gesellschaft
Immerhin kann sich Jolie trösten, als erfolglose Regisseurin nicht allein dazu stehen. Nicolas Cage spielte 2002 mit seinem Regie-Debüt «Sonny» gar nur
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Alle 13 Kommentare































öffnet die Augen!
Ich finde es gut, dass sie wieder einmal daran erinnert! Denn bis jetzt wussten alle Bescheid, haben es aber verdrängt weil es ihnen zu schwierig war. Diese Menschen brauchen Hilfe und Unterstützung, und das was geschehen ist darf NIE vergessen werden! Und auch wenn man es nicht akzeptieren möchte, diesen Krieg haben die Serben angezettelt und zu guter letzt mehr verloren als sie überhaupt hatten!
Propagandafilm
Ein Propagandafilm durch und durch. Brad Pitt und Georg Cloony sind ja meister darin, wie man in Syriana, Babel und vielen anderen gut sehen kann. Immer gehts darum, den Traum an Amerika oder die Rolle des Bösen aufrecht zu erhalten. Das der Film daher von den Etabilshment-Heften gelobt wird ist logisch. Ihr wollt einen Film über Krieg sehen? Seht euch lieber Deadly Dust an, da gehts auch um den Krieg auf dem Balkan u.a. und man lernt wenigstens mal was, das nicht aus Hollywood stammt..
Man hätte es besser machen können und...
das einzige was der Film, meiner Meinung nach, wirklich ist ist serbophob. Ausserdem ist es selbst für Bosnier schwer diese schrecklichen Ereignisse in Worte zu fassen. Geschweige denn zu diesen Worten Bilder zu finden, die dem was geschehen ist auch nur Ansatzweise gerecht werden. Es ist Alles in Allem ein schwieriges Thema. Ein Thema bei dem die Wunde noch viel zu tief ist und gerade erst anfängt zu verheilen. Ein Film wie dieser hat keinen anderen Zweck als noch zusätzlich Salz in die Wunde zu streuen. In 20 oder 30 Jahren kann man sich dem Thema nochmal widmen und etwas draus machen...