Kristin Scott Thomas

05. Februar 2010 14:15; Akt: 05.02.2010 14:59 Print

Sexszenen sind eine Frage der ChoreografieSexszenen sind eine Frage der Choreografie

Kristin Scott Thomas ist überzeugt, dass das Drehen von Sexszenen «durchweg Choreografie» sei. Trotzdem erfordere es Mut, sich derart vor der Kamera zu entblössen, so die britische Schauspielerin.

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Kristin Scott Thomas («The Other Boleyn Girl») vergleicht das Spielen von Sexszenen mit dem von Schlägereien. Trotzdem bräuchte sie immer wieder Courage, um vor der Kamera die Hüllen fallen zu lassen. «Es erfordert Mut», macht die Aktrice klar, die in ihrem neuen Film «Partir» («Die Affäre») eine frustrierte Hausfrau spielt, die sich mit einem ehemaligen Gefängnisinsassen einlässt.

«Aber letztlich zählt doch die Professionalität, ob Sexszenen oder Schlägereien. Es ist durchweg Choreografie. Regie und Kamera schreiben vor, was und wie zu spielen ist. So wie man mir zeigt, wie in einem Handgemenge ein Schlag aussehen soll, als täte er weh», verriet sie im Gespräch mit «Spiegel Online».
Sex vor der Kamera sei ihrer Meinung nach deshalb wie das Spielen eines Klaviers. Der Star aus «Four Weddings and a Funeral» und «The English Patient» fährt fort: «Mit dem einzigen Unterschied, dass man ohne Kleidung spielt. Das kann schon ziemlich erniedrigend sein, wenn alle anderen am Set angezogen sind. Bei 'Die Affäre' war es anders, denn unter den drei Anwesenden war nur ein Mann.»

(bang)