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«Star Wars: The Phantom Menace»
08. Februar 2012 19:41; Akt: 08.02.2012 19:45 Print
Sternenkrieg, neu aufgelegt
George Lucas lanciert den Beginn seiner «Star Wars»-Weltraumsaga erstmals dreidimensional.
Wiedersehen macht bekanntlich Freude. Und klar: Wahre «Star Wars»-Fans werden die 3-D-Premiere von «Episode 1» kaum mehr erwarten können. Doch im Gegensatz zum «König der Löwen» will der 3-D-Effekt bei «Star Wars» nicht wirklich funktionieren. Besonders offensichtliche 3-D-Szenen wie etwa das Pod-Rennen (à la «Ben-Hur») oder diverse Panoramabilder verschiedener Planeten (Naboo, Tatooine, Coruscant) wirken trotz der dritten Dimension erstaunlich platt. Umso grösser ist die Überraschung, bei herkömmlichen Dialogszenen plötzlich 3-D-Effekte zu entdecken.
Das Pod-Rennen wirkt in 3-D weniger spektakulär als erwartet.
Und da gerade die Dialoge bei der «Episode 1» stellenweise geradezu peinlich sind, ist die optische Ablenkung durchaus willkommen. Alles in allem machen die 3-D-Effekte aus «The Phantom Menace» keinen besseren Film als damals im Premierenjahr 1999. Oder simpel gesagt: Jar-Jar-Binks ist und bleibt damals wie heute ein Störfaktor. Chronologie hin oder her: Andere «Episodes» hätten in 3-D bestimmt besser abgeschnitten als dieser erste Teil.
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