Die israelischen Porno-Anbieter vermelden einen wachsenden Zugriff auf ihre Seiten aus arabischen Ländern: Zwischen zwei bis fünf Prozent ihrer Nutzer stammen aus Saudi-Arabien, Tunesien, Jordanien oder Ägypten, berichtet das Internetportal «Ynetnews».
Einige Seiten werden deswegen bereits in arabischer Sprache angeboten. Als Knüller habe sich ein Streifen «Code: Tiefe Untersuchung» erwiesen, berichtet «ynetnews» und beruft sich auf Aussagen von Nir Schahar, den Manager der Web-Seite «Ratuv» (Feucht).
Der besonders beliebte Streifen ist eine Porno-Parodie auf den Fall des zu einer langjährigen Gefängnisstrafe verurteilten israelischen Atom-Spions Mordechai Vanunu. Der Film bediene Männer- Fantasien über erotische Verhöre durch dominante Agentinnen.
Arabische Porno-Voyeure müssten meist Sperren und Filter der Internet-Provider ihrer Länder überwinden. Dass das arabische Interesse an israelischer Pornografie friedensstiftend wirken könnte, glauben die Porno-Betreiber im jüdischen Staat aber nicht. «Das ist ein reines Geschäft», meint Zahi, der Webmeister von «SexV». «Frieden wird es keinen bringen, aber zumindest ziehen wir unseren Feinden etwas Geld aus der Tasche.»
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