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Radios ignorieren DSDS-Hit
20. Mai 2011 10:27; Akt: 20.05.2011 12:06 Print
«Es ist zum Heulen»
Der Radio-Boykott gegen die Charts-Leader Pietro und Sarah hat bei den Lesern von 20 Minuten Online hohe Wellen geworfen. Viele zeigen sich äusserst unzufrieden mit der Schweizer Radiolandschaft.
Kein Song verkauft sich in der Schweiz momentan so gut wie «Call My Name» in den Versionen von Pietro und Sarah. Doch wer meint, die Schweizer Radios würden die Chartsstürmer auch spielen, der irrt: Bis auf wenige Ausnahmen wie die Sender Top oder 105 wird der Song von den meisten Stationen boykottiert.
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Diese Praxis spaltet die Leser von
Die Radios haben halt Geschmack
Doch unter den Lesern von 20 Minuten Online gibt es auch eine grosse Gruppe, welche die Radios unterstützen: «Die Leute beim Radio haben wählerische Ohren, und das ist okay so», so Stradivarius. Auch Ronnie versteht die Musikverantwortlichen: «Finde ich gut», meint er. Und weiter: «Unser Radio spielt auch so super Musik, ohne dass man sie sich von der Chartliste diktieren lassen muss! Deshalb höre ich zwischendurch gerne Radio.» Und User Dr.DSDS sagt einfach: «Danke! Die Radios haben halt Geschmack.»
Suspekt ist vielen – egal ob Pietro-Fan oder nicht – die Begründung von Radio 24 und Energy, dass kein Bedarf an dem Song bestehe: «Ich verstehe nicht, warum kein Bedarf vorhanden sein sollte bei den Hörern und trotzdem so viele Songs verkauft wurden», meint Raphael. Und Miki schliesst sich ihm an: «Ich finde sehr billig, das immer das Wort kein Bedarf als Vorwand gesetzt wird. Liebe Radio-Sender wie soll ein Bedarf entstehen zu wissen das der Song existiert?! Ich glaube wirklich das alles boykottiert wird.»
(nik)
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Alle 347 Kommentare































Charts
Die charts werden von 14 Jährigen Mädchen kontrolliert die nicht wissen wie sich der Rest der Menschheit seine Musik besorgt. Die Radiosender kann man auch vergessen die spielen auch immer das gleiche.
Schade...
Ich finde es total schade, dass die Songs nicht gespielt werde! Die Charts sprechen sowieso für sich!
Es geht um Geld!
Viele kämpfen ums Überleben. Nur ausgewählte Radios erhalten Konzessionen. Wie in jedem Markt entscheidet das Wechselspiel zwischen Angebot und Nachfrage. Folglich müssen Privatradios "Mainstream" sein, damit sie möglichst viele Hörer erreichen, was wiederum Geld bringt. Darunter leidet die Musikqualität und die Relevanz und Wichtigkeit der Nachrichten. Vielmehr setzten Privatradios auf interessante Unterhaltung.
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