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Openair Frauenfeld
23. Juni 2009 22:58; Akt: 06.07.2009 13:55 Print
«US-Rapper geben sich keine Mühe»
von David Cappellini - Die Hip-Hop-Fans gehen auf die Barrikaden: 50 Cent und Lil Wayne am Openair Frauenfeld finden viele «zu kommerziell» – und bekommen prominente Unterstützung.

Rapper Sido (r.) unterstützt die Openair-Frauenfeld-Kritiker, denen 50 Cent (l.) zu kommerziell ist. (Reu/Key)
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Das Line-up des Openairs Frauenfeld ist gespickt mit grossen Namen: 50 Cent, Kanye West oder Lil Wayne gehören zu den bestverkauften Hip-Hop-Acts überhaupt. Doch dies scheint nicht allen zu gefallen. Insbesondere Stammkunden des Openairs beschweren sich in Foren immer heftiger über die vielen Mainstream-Künstler. Das Gästebuch der offiziellen Festival-Website wurde wegen der andauernden Kritik sogar entfernt. Ein User meinte dort etwa: «Ich will keinen Hip-Pop hören!» Ein Grund für die Unzufriedenheit dürfte auch sein, dass viele US-Rapper auf europäischen Bühnen nur wenig für ihre hohen Gagen leisten: Playback, kurze Sets und unmotivierte Auftritte sind eher die Regel als die Ausnahme.
Nun bekommen die unzufriedenen Fans ausgerechnet Support von einem, der selber viele Platten verkauft. Deutschrapper Sido erklärt gegenüber 20 Minuten: «Es ist halt so, Ami-Rapper kriegen in Europa den Arsch gewischt, darum geben sie sich auf der Bühne auch keine Mühe.» Dennoch ruft Sido die Schweizer Fans dazu auf, vor einem vernichtenden Urteil erst abzuwarten. «Vielleicht gibt es ja die eine oder andere Überraschung. Ausserdem wird meine Show genug für alle bieten.»

























