43. Jazz Festival Montreux

09. Juli 2009 10:31; Akt: 09.07.2009 15:05 Print

Wo Jazz draufsteht, ist nicht zwingend Jazz drinWo Jazz draufsteht, ist nicht zwingend Jazz drin

Das traditionelle Musikfestival am Genfersee macht seinem Namen wieder mal keine Ehre. Die grossen Acts, die heuer spielen, kommen zumeist aus dem Mainstream-Bereich. Spass machts dennoch.

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Herr der Tasten: Claude Nobs, Gründer und Masterbrain hinter dem Jazz Festival in Montreux, spinnt gekonnt die Fäden im Hintergrund und schafft es immer wieder die Grössten der Musikwelt an den Genfersee zu bringen. Musik-Legende Quincy Jones, der auch Michael Jacksons Alben produzierte, wirbt für seine Jubiläums-DVD in Montreux. Jazz-Innovator Herbie Hancock und der klassische Wunderpianist aus China, Lang Lang, spannten für ein gemeinsames Konzert zusammen - klassisch, notabene. Die US-Combo Chickenfoot, bestehend aus Gitarren-Virtuoso Joe Satriani (l.) , Rockröhre Sammy Hagar ... ... Red Hot Chili Peppers-Drummer Chad Smith und Michael Anthony am Bass bei ihrem Auftritt im Auditorium Stravinsky. Dave Matthews und seine fantastische Band brachten das Publikum in Montreux mit ihrem energiegeladenen Auftritt zum Rasen. Das Ambiente des ehemals kleinen Musikfestivals am Lac Léman ist einmalig und wirkt bei Tag wie auch ... ... bei Nacht. Curtis Cross alias Black Milk bei seinem Auftritt in der Miles Davis Hall. Bereits zu Legenden mutiert: Walter Becker (l.) und Donald Fagen von Steely Dan. Aus Venezuela: Oscar D'Leon bei seiner Performance. Karl Hyde, Frontmann der britischen Elektroband Underworld. Liebe geht über die Bühne: Stephan Eicher küsst den deutschen Singer-Songwriter Patrick Zimmer aka Finn. Die französische Autorin, Komponistin und Sängerin Emily Loizeau bei ihrem emotionalen Auftritt. Begeisterten trotz anfänglichem Stromausfall auf der Bühne: Black Eyed Peas. Gewohnt luftig und dennoch ein Hingucker: Fergies kleines Schwarzes. Das Treffen der Bass-Götter (v.l.): Stanley Clarke, Marcus Miller und Victor Wooten traten im Rahmen ihres Bass-Projekts SMV auf. Sie schrieben Musikgeschichte (v.l.): Quincy Jones und George Duke. Der französische Rapper Laouni Mouhid alias La Fouine legte ein vielbeachtetes DJ Set auf die Bühne des Auditoriums Stravinsky hin. James Righton, Frontmann der britischen Rockband Klaxons. Lily Allen sorgte nicht nur mit ihrem Gold-Make Up für Aufsehen ... ... auch ihre musikalische Performance war aussergewöhnlich. Nicht zu bremsen: Der britische Sänger Jamie Cullum gibt Gas. Rock-Opa Alice Cooper liess sich von seiner Krücke ebenfalls nicht stoppen. Seine Fans ... ... taten es ihm gleich. Farin Urlaub, Leadsänger der deutschen Punk-Combo Die Ärzte. US-Saxophonist David Sanborn. Er trat in der Miles Davis Halle auf: Der US-Sänger und Produzent Raphael Saadiq. Alter Montreux-Gefährte: US-Sänger Steve Winwood.

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