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Interview
04. April 2006 23:06; Akt: 05.04.2006 10:09 Print
«Unsere Fans ziehen sich an den Konzerten aus»
Die US-Rockband Morningwood setzt voll auf Sex. Ihr Name bedeutet übersetzt «Morgenlatte». Auch im Interview geben sich Sängerin Chantal Claret und Bassist Pedro Yanowitz unzimperlich.
- Was meinen Sie?
-
Morningwood rocks!
Stimmt es, dass ihr euch an einer Party von Sean Lennon kennen gelernt habt?
Frontfrau Claret: «Ich bin das Bandmitglied mit den grössten Eiern.»
Das Morningwood-Album «Morningwood» (Emi) erschien am 31.3.
Pedro Yanowitz: Ja, irgendwann waren wir alle betrunken und Sean wollte, dass jeder ein Lied singt. Chantals Stimme hat mich umgehauen. Am nächsten Tag haben wir uns bereits über den Bandnamen unterhalten.
Der ist dann ziemlich explizit ausgefallen: Morningwood heisst Morgenlatte!
Chantal Claret: (Lacht) Ja, das stimmt. Auch unsere Texte handeln von Sex und Partys. Man sollte sich nicht zu ernst nehmen – wir sind Rock’n’Roll-Cheerleader. Unseren Sound könnte man als «monstertruck having sex with a Bond girl» beschreiben.
Und als typischen New Yorker Sound?
Yanowitz: New York ist dreckig, mutig und hat nervöse Energie. Diese Eigenschaften besitzt unser Debüt «Morningwood» sicherlich auch.
Ist es wahr, dass sich eure Fans zum Song «Take Off Your Clothes» ausziehen?
Claret: Ja, das machen sie immer. Täten sie es mal nicht, würde ich die Leute eigenhändig auf die Bühne zerren!
Hört sich an, als wärst du die Wilde der Band.
Claret: Ich bin das Bandmitglied mit den grössten Eiern – nur dass sich diese nach oben verschoben haben.
Was steht als Nächstes an?
Yanowitz: Bald gehen wir auf Tour, so dass unser Platten-Baby seinen Babyspeck los wird.
Christina Duss

























