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Interview
19. März 2010 19:55; Akt: 19.03.2010 19:17 Print
«Ich liebe Katy Perry. Und sie liebt mich»
von Cécile Blaser - You Me at Six träumen von Katy Perry. Dabei sind die Pop-Punks selber Englands neue Stars. Wir sprachen mit Josh und Max.

«Wir spielten zwei Gigs, da hats gefunkt»: Sänger Josh Franceschi (M.) und Gitarrist Max Helyer (2.v.l.) von You Me at Six.
Friday: You Me at Six, das klingt wie eine Einladung zu einem Date. Nennt ihr euch deshalb so?
Josh: Nö. Auf unseren Bandnamen kamen wir ganz zufällig. Unser erster Gig fand um sechs Uhr statt, also dachten wir, dass You Me at Six ganz gut passt.
You Me at Six - «Hold Me Down»
Nur ein Jahr nach ihrem Debüt «Take Off Your Colours» bringen die fünf Jungs aus Surrey ihre 2. Platte auf den Markt. Zwölf ansteckende Songs, mal in lautstarker Pop-Punk-Manier, dann wieder sanft, wenn der Song es verlangt. (EMI)
Trotzdem: Welches Girl wäre euer Traumdate?
Josh: Katy Perry! Ich liebe sie. Und sie mich.
Ach ja?
Josh: Ja! Ich hab das so im Gefühl. Wir spielten in Spanien zwei Gigs zusammen und da hats gefunkt. Sie ist ein Sweetheart!
Max: Du träumst ... mir sagte sie dauernd Knirps.
Wieso das?
Max: Wir sind halt erst 19. Knirpse eben, aber wir wissen, wie man eine gute Party feiert.
Josh: Einmal hätten wir fast unsere Visa verloren.
Eure Visa?
Josh: Das war in L.A. im Les Deux, dem Club aus «The Hills».
Max: Unter 21 darf man da gar nicht rein, doch wir haben es irgendwie geschafft. Als wir betrunken für einen spontanen Gig auf die Bühne gingen, ist alles aufgeflogen und die Nacht endete mit einer wilden Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Legendär ist auch euer Auftritt im Astoria in London.
Max: Es gibt nur drei Bands, die ohne einen Plattenvertrag im ausverkauften Astoria gespielt haben - The Darkness, Enter Shikari und dann wir. Danach wurde der Club abgerissen.
Das habt ihr ohne Label im Rücken hinbekommen?
Josh: Das hätte ich nie gedacht. Unsere erste Tour war do it yourself: Ich organisierte die Gigs über Myspace und wir tourten mit dem ÖV durchs Land.
Max: Das war eine toughe Tour, aber sie hat unsere Band weitergebracht.
Heute habt ihr einen Plattenvertrag, seid mit Paramore und Fall Out Boy getourt und spielt in ausverkauften Stadien.
Max: Das ist irre. Meine Eltern wollten mich gar nicht Gitarre spielen lassen. Ich musste vier Jahre lang betteln.
Was sagen deine Eltern jetzt?
Josh: Sie sind sehr, sehr glücklich.

























