«Let's Couch» mit Baschi

15. Januar 2010 07:27; Akt: 15.01.2010 10:02 Print

«Zur Not fasse ich Gottschalk an den Sack»«Zur Not fasse ich Gottschalk an den Sack»

von David Cappellini - Das Deutschland-Projekt von Baschi kommt ins Rollen, wenn auch nur schleppend. Der Sänger gibt zu, dass er nicht mit allem zufrieden ist – und darf sich dennoch auf neue TV-Auftritte freuen.

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«Dieser Weg wird steinig und schwer», singt Schmusebarde Xavier Naidoo, an dem sich Baschi bei seinem Projekt orientieren will. Naidoos Songzeile gilt wohl auch für den Baselbieter selbst. Schliesslich dürfte es nicht ganz einfach sein, in Deutschland einzig durch gute Musik aufzufallen. In den wichtigen iTunes-Charts liegt Baschi mit «Unsterblich» denn auch bloss auf dem 50. Rang. Zudem hätten es auch in der Schweiz «ein bisschen mehr Klicks sein dürfen», so Baschi.

Selbst der erfolgreichste Schweizer Produzent, Roman Camenzind, ist skeptisch und meint zu den aktuellen Platzierungen: «Das lässt mich nichts Gutes erahnen.» Und gleich mehrere Branchenkenner meinen gegenüber 20 Minuten: «In Deutschland muss man auffallen. Nur so schafft man es in die Medien». Baschi scheint allerdings Profi genug zu sein, um dies mit den nötigen Skandälchen doch noch hinzubiegen. «Notfalls fasse ich auch Gottschalk an den Sack», meint er lachend. Zuversichtlich stimmt den Baselbieter zudem, dass langsam, aber sicher TV-Angebote reinkommen. In einer Woche ist er etwa beim Sat.1-Frühstücksfernsehen zu Gast, «und bald vielleicht auch bei Stefan Raab, Pocher und anderen gros­sen Shows», so Baschi.

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