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DJ Bobo
25. Januar 2010 14:21; Akt: 25.01.2010 14:31 Print
Selbsterkenntnis of Dance
Weil in musikalischer Hinsicht wenig zu bieten hatte, habe er auf spektakuläre Shows gesetzt, so DJ Bobo im Interview mit dem deutschen Website derwesten.de. Doch er gelobt Besserung: «Aber das neue Album, das wird wieder was!»
Trotz einer Weltkarriere, die hierzulande Seinesgleichen sucht, hat DJ Bobo nicht gerade Musikgeschichte geschrieben. Dafür sind seine zuweilen spektakuläre Live-Shows erfolgreiche Dauerbrenner – der Zuschauer bekommt was fürs liebe Geld. In der aktuellen «Fantasy»-Tour gibt es unter Anderem ein vielarmiger Riesenbuddha und brennende Pfeile.
Im Interview mit dem deutschen Medienportal derwesten.de fragte man Rene Baumann, wie DJ Bobo bürgerlich heisst, was er denjenigen entgegnet, die sagen der DJ Bobo macht nur so eine spektakuläre Show, weil er musikalisch nichts mehr zu bieten hat. Bauman ganz selbstkritisch: «Die haben nicht Unrecht [lacht]. Weil meine Musik zwischenzeitlich nicht mehr gefragt war, hatten wir uns entschlossen, die Show an Nummer eins zu setzen und die Musik erst an zweite Stelle. […] Das hat uns aber unser Überleben gesichert: Dass wir mit der Show immer noch so viele Leute in die Konzerte gelockt haben, obwohl meine damaligen Konzeptalben in den Charts nicht mehr so weit vorne waren. Aber das neue Album, das wird wieder was – das weiss ich. Weil es dank Lady Gaga & Co. mittlerweile wieder dem Zeitgeist entspricht.»
Trotz allem gilt DJ Bobo weitläufig als 'King of Dance', was er selbst jedoch als «absurd» empfindet. Er erklärt: «Ich bin Schweizer, und wir kennen keine Könige… Es schmeichelt schon, wenn man Plakate wie 'Welcome King of Dance' sieht, aber das Attribut ist natürlich absurd. Selbst würde ich so etwas nie von mir behaupten.»
DJ Bobos «Fantasy»-Tour macht am 14. August in der PostFinance Arena in Bern und am 27. August im Zürcher Hallenstadion halt.
(obi/bang)

























