Sentino

05. Februar 2012 22:58; Akt: 05.02.2012 21:07 Print

Comeback eines totgesagten RappersComeback eines totgesagten Rappers

Er galt einst als einer der heissesten Rapper Deutschlands. Doch nach ganz oben hat es Sentino nie geschafft. Jetzt probiert er es noch einmal – mit Basis in der Schweiz und Hilfe von Bliggs Bruder.

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Stinkefinger: Sentino wagt einen neuen Anlauf im Rap-Biz.

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Er war einst der Schützling von Kool Savas, hatte mehrere hochdotierte Plattenverträge und arbeitete eng mit Bushido zusammen. Angeblich soll er für ihn ­sogar Texte geschrieben haben. Jahrelang galt Sentino als das nächste grosse Ding im Deutschrap. Doch dann verschwand er in der Versenkung. Unter seinem Pseudonym Sentence wagt der inzwischen 29-Jährige noch einen Anlauf – und hat dafür seine ­Basis in die Schweiz verlegt. Der Berliner, der zwischen Warschau und Zürich pendelt, hat die ­gesamte Platte beim Schweizer ­Label Paraschizzo ­aufgenommen. «Ich kenne Paraschizzo schon seit meinem ersten Besuch in ­Zürich. Das ist jetzt zwölf Jahre her», erzählt Sentino. Nicht nur beim Aufnehmen des Albums war er auf Schweizer Hilfe angewiesen, auch fast die Hälfte der Produktionen stammen aus Schweizer Hause.

Bliggs Bruder Sam B, Golden League oder SAD haben zum ­Album «Stiller Westen» beigetragen. Doch damit nicht genug: «Die einzigen Features, die ich habe, sind Schweizer. Sie rappen zwar auf Hochdeutsch, aber man hört es trotzdem raus. Das finde ich ziemlich sympathisch», so der 29-Jährige.