04. Juni 2007 21:33; Akt: 04.06.2007 19:35 Print

Fette Studien: Mit Katechin dem Bauch an den SpeckFette Studien: Mit Katechin dem Bauch an den Speck

Die Food-Branche hat ein neues Zauberwort: Katechin. Der Inhaltsstoff von Grüntee soll dabei helfen, das Gewicht zu reduzieren.

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Nahrungsmittel mit positivem Effekt für die Gesundheit sind im Trend. Zuvorderst dabei: Produkte, die helfen, das Gewicht zu reduzieren. Das neuste Produkt dazu kommt von Lipton: ein Tee mit erhöhtem Katechinanteil.

Katechine bilden den Hauptanteil der Gerbsäuren im Grüntee. Sie sind ein natürlicher Inhaltsstoff des Getränks und sorgen für seine bittere Geschmacksnote. Katechine kommen auch in einigen Gemüse- und Obstsorten sowie in den Kernen, Schalen und Stielen von Weintrauben vor. Ihnen wird eine positive Wirkung für die Gesundheit nachgesagt: Sie sollen Herzinfarkten und Krebs vorbeugen und antibakterielle Eigenschaften entfalten.

Besonders Studien aus dem asiatischen Raum zeigen aber auch, dass Katechine bei der Lösung des Wohlstandsproblems Nummer eins helfen könnten: der Fettleibigkeit. Eine 2003 in Taiwan durchgeführte Untersuchung etwa stellte einen Zusammenhang zwischen dem Teekonsum und dem geringen prozentualen Körperfettanteil der Taiwanesen fest. Verschiedene andere Studien zeigten beim täglichen Konsum von Grüntee über einen Zeitraum von zwölf Wochen und mehr eine Reduktion des Viszeralfetts – desjenigen Fetts, das für den Bauchumfang verantwortlich ist. Ebenfalls abgenommen habe das Körpergewicht.

Eine schlüssige Erklärung, wie Katechine zur Fettreduktion beitragen, hat die Wissenschaft indes noch nicht. Eine mögliche Erklärung liegt im erhöhten Energieverbrauch. Trotz teilweise widersprüchlichen Erkenntnissen stellen jedoch alle Studien eine kleine, jedoch signifikante Auswirkung auf das Körpergewicht fest.

Jan Graber