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11. April 2007 06:40; Akt: 11.04.2007 15:32 Print
Haus von Johnny Cash abgebrannt
Das Haus des 2003 verstorbenen Country-Sängers Johnny Cash im US-Staat Tennessee ist abgebrannt. Es war 2006 vom Bee Gee Barry Gibb gekauft worden.
Das zum grössten Teil aus Holz bestehende Gebäude sei komplett zerstört worden, meldeten Medien aus Hendersonville im US-Bundesstaat Tennesee am Dienstag.
(Bild: Keystone)
Lediglich der Kamin stehe noch. Das Feuer, das aus noch ungeklärter Ursache ausbrach, wurde durch dort lagernde Baumaterialien vermutlich noch angeheizt.
In dem 18-Zimmer-Haus lebte Cash ab den 60er Jahren bis zu seinem Tod. Im vergangenen Jahr kaufte Barry Gibb, Sänger der berühmten Bee Gees, das Anwesen für 2,5 Millionen Dollar (3,1 Mio. Franken). Er liess es zu seinem Sommerwohnsitz umbauen und wollte in diesem Sommer einziehen
Wunderbare Erinnerungen
In dem Haus an einem See im Nashville-Vorort Hendersonville fanden zahlreiche Jam-Sessions mit Stars wie Bob Dylan und Kris Kristofferson statt. In dem mit Andenken vollgestopften Refugium Cashs wurde 2002 auch das Video zu seinem Hit «Hurt» aufgenommen.
Die Schwester des Country-Sängers, Joanne Cash, trauerte dem Haus mit seinen «wunderbaren Erinnerungen» am Dienstag nach. Ihr Bruder hätte den Verlust aber sicher schnell überwunden, sagte Cash der Zeitung. «Wenn Johnny hier wäre, hätte er bestimmt gesagt: Okay, es ist Zeit, weiter zu machen.»
Cash war am 12. September 2003 im Alter von 71 Jahren an den Folgen seiner Diabetes gestorben, vier Monate nach dem Tod seiner Frau Jane. Mit dem Song «Ring of Fire» war er 1963 weltberühmt geworden. Er gewann 11 Grammys und hinterliess mehr als 500 selbst komponierte Songs. Weltweit wurden rund 53 Millionen seiner Platten verkauft.
(sda)

























