27. März 2008 11:47; Akt: 27.03.2008 13:33 Print

Stylewatch: Bruni in BritannienStylewatch: Bruni in Britannien

Das Aktbild der First Lady lenkte etwas ab vom offiziellen Teil des Staatsbesuchs des französischen Präsidentenpaares in Grossbritannien. Doch Style-Wächter stellen fest: Auch angezogen macht Carla Sarkozy eine gute Figur.

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Das elegante graue Dior-Mantelkostüm mit Stewardessenhütchen: NZZ-Stilfachmann Jeroen van Rooijen meint dazu: «...Chic, aber etwas gar defensiv gewählt. Die weissen Strümpfe sind im Normalfall nur fürs Pflegepersonal». NZZ-Stilfachmann Jeroen van Rooijen zum Auftritt neben Preimiers-Gattin Sarah Brown: «Das graue Strick-Kostüm ist etwas gar madame-mässig, aber der knallige Mantel reisst die Sache noch einmal furios raus.» NZZ-Stilfachmann Jeroen van Rooijen: «..Man hätte auch glänzende Seide wählen können, Die Wahl zeugt von einer gewissen Zurückhaltung und Dezenz. Die Hochsteckfrisur ist sehr passend, die Satin-Abendtasche dagegen weniger. Mit Handkuss empfangen: Thronfolger Prince Charles begrüsst Monsieur et Madame Sarkozy bei ihrer Ankunft ... Ein Hofknicks für die Königin ... Hüte, Mäntel, Handtaschen - alles sitzt ... ... wobei Carla Brunis Hütchen etwas schlichter ist. Chic, chic, wie es sich für eine Vertreterin des Landes der Haute Couture gehört ... doch hat Bruni ihren Stil nicht aus Übersee importiert? Wer hats erfunden? Jackie Kennedy Anno dazumal. Gespräch hätten wir gerne gehört! Was Prinz Fettnäpfchen wohl diesmal von sich gegeben hat? Wir sind gespannt ... Comme il faut: Die bestaussehendste First Lady der Welt ... ... lauscht der offiziellen Begrüssungszeremonie im Schloss Windsor. Am Abend war dann Staatsbankett - auch hier macht Carla eine gute Figur ... ... Monsieur Le Président und Her Majesty an und für sich auch. Fast wie beim Catwalk: Carla und Prinz Philip ... Von oben: Prinz Charles, Carla Bruni und die französische Justizministerin Rachida Dati.

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Gross ist der Rummel beim ersten Staatsbesuch des französischen Präsidentenpaares in Grossbritannien. Für Nicolas Sarkozy ist der Empfang durch Königin Elisabeth II die Gelegenheit, sein angeschlagenes Image als seriöser Staatsmann aufzubessern. Zum anderen sucht er eine neue Partnerschaft mit Premierminister Gordon Brown.

Für die frischgebackene Präsidentengattin Carla Bruni ist es zugleich die Chance, sich als «eine First Lady zu etablieren, auf die Frankreich stolz sein kann», wie es ein Stabsmitarbeiter ausdrückte. Blöd nur, dass der Rummel über ein altes Aktbild von ihr etwas sehr davon ablenkte. Angeblich war Bruni über den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nacktfotos «tief bestürzt» (20minuten.ch berichtete).

Doch den offiziellen Bildern nach zu urteilen, war bei Brunis Ankunft von Wut wenig zu spüren. Das ehemalige Supermodel wird wohl als eine der stilsichersten First Ladies in die Geschichte eingehen: «Model Bruni ist immer noch super», schrieb zum Beispiel die Fashion-Korrespondentin der Tageszeitung «The Sun».