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09. Juni 2007 00:10; Akt: 11.06.2007 12:37 Print
Richter verschärft Strafe: Paris heult
Am Schluss half alles nichts: Der Richter schickte Paris Hilton einen Tag nach ihrer Entlassung zurück ins Gefängnis, wo sie jetzt wieder die vollen 45 Tage absitzen muss. Hilton heulte und schrie, als sie aus dem Gerichtssaal geführt wurde. Gegen das Urteil will sie Berufung einlegen.
Vor Gericht sah es von Anfang an nicht gut aus für Paris Hilton: Laut Informationen von tmz.com gingen sowohl der Richter, wie auch der Staatsanwalt hart mit Sherrif Lee Baca ins Gericht. Dieser hatte entschieden, dass Hilton den Rest ihrer Strafe aus nicht näher genannten «medizinischen Gründen» in ihrer Villa verbüssen könne. Laut dem sichtlich verärgerten Richter Michael Sauer habe ihn der Sheriff vor der Entlassung Hiltons zwar informiert. Er habe die entsprechende Eingabe vom Sheriff aber nie erhalten. Auch Staatsanwalt Rocky Delgadillo stiess der eigenmächtige Entscheid des Sheriffs sauer auf. Er beschuldigte ihn, alle drei Rollen des Justizsystems selbst ausgeführt zu haben.
Die weinende Paris Hilton vor Richter Michael Sauer.(Bild: Keystone/AP/Mona Shafer Edwards)
Sherrif Lee Baca.(Bild: Keystone/AP)
Paris Hilton (rechts, in Handschellen) wird von der Polizei in ihrer Villa abgeholt.
Der Richterspruch: Die Strafe wird von 23 auf 45 Tage hochgesetzt. (Quelle: tmz.com)
Dann forderte Richter Sauer die weinende Hilton auf, ihm persönlich über ihre gesundheitlichen Probleme zu berichten, die zu der Entlassung nach nur drei vollen Tagen im Frauengefängnis in Lynwood (US-Bundesstaat Kalifornien) geführt hatten.Während der gesamten Anhörung war Hilton in Tränen aufgelöst und drehte sich immer wieder verzweifelt zu ihren Eltern um.
Richter Sauer, der wegen der durch Paris verzögerten Verhandlung ziemlich aufgebracht war, kannte keine Gnade: Er setzte das Urteil von 23 wieder auf 45 Tage hoch.
Paris Hilton nahm dieses Urteil schlecht auf. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP heulte und schrie Hilton, als sie aus dem Saal geführt wurde. Sie rief gemäss tmz.com: «Mama, Mama, das ist nicht gerecht!» Sie soll auch Beleidigungen an die Adresse der Justiz gerufen haben. Eine Polizistin habe sie stützen müssen, als sie den Saal verliess.
Paris Hilton wurde direkt vom Gerichtsgebäude ins Gefängnis Lynwood gebracht. Dort wird sie angeblich das Wochenende auf der Krankenstation verbringen.
Paris Hilton und ihre Eltern wollen gegen das Urteil Berufung einlegen.
Staatsanwalt Delgadillo veröffentlichte nach dem Urteil folgendes Statement: «Diese Entscheidung zeigt, dass niemand - egal wie reich oder mächtig - über dem Gesetz steht. Heute wurde der Gerechtigkeit genüge getan.»
Paris mit Verspätung
Paris Hilton war vom Staatsanwalt in Los Angeles für 18.00 Uhr (MEZ) vor den Richter bestellt worden. Alle waren zu der Zeit im Gericht bereit. Nur Paris Hilton blieb noch über eine Stunde in ihrer Villa in West Hollywood. Offenbar weigerte sich das L.A. Sheriff's Department, Paris - wie vom Richter angeordnet - von ihrer Villa ins Gericht zu fahren, wie tmz.com berichtete.
Die ganze Warterei hatte Richter Sauer ziemlich sauer gemacht. Und erst als er wutentbrannt anrief, bequemte sich Paris dazu endlich vor Gericht zu erscheinen. Das «Beweg deinen Hintern hier her» des Richters schien sie eingeschüchtert zu haben.
Erst dann gegen 19.20 Uhr ist Paris Hilton doch noch von der Polizei abgeholt worden. Sie schien dabei von den Polizisten mit Handschellen gefesselt worden zu sein - ein in den USA durchaus übliches Vorgehen in solchen Fällen. Als sie in das Polizeiauto gesetzt wurde, begann sie zu weinen. Der Wagen brachte sie in einer halbstündigen Fahrt zum Gerichtsgebäude, wo sie über die Tiefgarage zu der Anhörung geführt wurde. Kurz darauf trafen auch ihre Eltern ein.
Am Morgen hatten Paris' Anwalt, die Staatsanwaltschaft und das Los Angeles Sheriff's Department noch darüber gestritten, ob Paris in den Gerichtsaal kommen müsse. Richter Michael T. Sauer hat schliesslich entschieden, dass Frau Hilton gefälligst persönlich vor Gericht zu erscheinen habe.
Sheriff verteidigte seinen Entscheid
Sheriff Lee Baca hat zuvor seine Entscheidung, Hiltons Haft in einen Hausarrest umzuwandeln, gegenüber der «L.A. Times» verteidigt: «Das Problem hier ist, dass es eine medizinische Komponente gibt, und es ist nicht weise, eine Person mit diesem Problem während längerer Zeit im Gefängnis zu behalten und das Problem so zu verschlimmern. Meiner Meinung nach ist die Entscheidung rechtens, sie ihre Zeit zu Hause absitzen zu lassen».
Paris auf der Krankenstation
Nach ihrer Rückkehr ins Gefängnis wurde Paris auf die Krankenstation gebracht worden. Die 26-Jährige werde dort wegen psychischer Probleme behandelt, sagte Sheriff Lee Baca.
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Alle 565 Kommentare




























einfälltige verwöhnte "gööree"
diese madame scheint eine verwöhnte "göre" zu sein, ein nichtsnutz. das man sich noch um so eine madame gedanken macht, die presse ist halt auch langsam "durch", aber eben die meisten "hetero"-typen stehen ja auf so eine "göre" , gottlob bin ich schwul und werde daher verschont von so einer...
Ich fordere Freiheit für Paris
Ich finde ja, wir sollten Paris befreien, damit das Gejammere endlich aufhört! :-P
Paris Hilton wäre dumm
Sie wäre auch dumm, wenn sie den Knastaufenthalt nicht vermarkten würde. Andererseits, schon alleine durch den Rummel, den er verursacht, hat sie genug PR. Ich bin kein Fan von ihr, wenn ich lese, dass andere schon nach 10% der Zeit entlassen werden, finde es ungerecht, dass Paris noch eingesperrt i