Diva

27. Mai 2009 17:08; Akt: 27.05.2009 17:33 Print

Mariah Carey: Probleme mit der NasenprotheseMariah Carey: Probleme mit der Nasenprothese

Mariah Carey musste für ihren neuen Film «Precious» eine Nasenprothese tragen und lernte so, dass Schönheit nicht alles ist. Zumindest im Film. Im echten Leben umgibt sie sich mit 15 Helfern.

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Die Sängerin mimt in «Precious» eine wenig elegante Sozialarbeiterin und musste sich dafür eine unechte Nase ankleben lassen. Ihre Haut reagierte allerdings allergisch auf das Material, aus dem die Prothese hergestellt war.

Carey erinnert sich an die schmerzhaften Dreharbeiten: «Wir haben es mit einer Nasenprothese versucht, aber ich habe sie nicht vertragen, also mussten wir sie runter reissen. Danach war mein Gesicht geschwollen und rot. Ich habe so sensible Haut, dass mein Gesicht fast zerfressen wurde.» Das Experiment hatte aber nicht nur negative Auswirkungen. Carey lacht: «Ich meinte nur: 'Ich werde das nicht tun!' Aber es hatte einen guten Effekt auf meine Rolle, unglamourös und gar nicht hübsch.»
Ihre schmuddelige Rolle ging der 40-Jährigen derart gegen den Strich, dass sie sich sogar mit dem Regisseur anlegte, als er sie beim heimlichen Make-up-Auftragen erwischte.
«Es war hart», kommentiert die Balladen-Königin. «Ich bin so an die Musikwelt gewöhnt. Einmal erwischte mich der Regisseur dabei, wie ich mir Rouge auftragen wollte, und schrie: 'Was tust du da? Was tust du da?' Er fand das gar nicht gut.»

Nach einigen Wochen am Set konnte sich aber selbst die sonst so auf ihr Aussehen bedachte Künstlerin entspannen und ihr hübsches Äusseres der Rolle zuliebe im Schrank lassen. «Ich fühle mich jetzt besser, wenn ich normal bei mir Zuhause bin und ohne Make-up am Spiegel vorbei gehe», freut Carey über ihren Lernprozess und betont: «Ich denke mir dann: 'Nun, ich sah schon mal schlechter aus!'».

Trotz aller Einsicht: Wenn sie nicht zuhause ist, hält sich die Diva einen ganzen Hofstaat an Helfern und Assistenten, die ihr jeden Wunsch von den Lippen ablesen - nicht zuletzt, wenn es um ihr Aussehen geht. Unter den 15 Menschen, die sie ständig um sich schart, befinden sich drei persönliche Assistenten, ein Coiffeur, ein Stylist, ein Make-Up-Künstler, eine Masseuse, ein Chauffeur und ein Ernährungsberater. Ein Assistent ist nur damit beschäftigt, ihr mit feuchten Tüchern hinterher zu laufen, mit denen sie ihre Hände abwischt, wenn sie irgend etwas berührt hat und alles abzuwischen, dass sie berühren könnte. Ein anderer läuft ihr mit einem Glas lauwarmem Wasser und einem Strohhalm hinterher - für die Stimme. Derselbe Assistent ist abends dafür zuständig, ihr Dekolleté im Auge zu behalten und falls es nötig ist, es zu richten. Und so ist es auch verständlich, dass die gute Dame horrende Gagen-Forderungen hat, wenn sie auftritt. So zum Beispiel kürzlich bei einer Hotel-Eröffnung in der Türkei (20 Minuten Online berichtete). Für ihren dortigen Auftritt kassierte sie stolze 1,5 Millionen Dollar.

(C) BANG Media International