Bizarrer Unfall

27. Oktober 2009 07:03; Akt: 27.10.2009 08:26 Print

Der Kojote aus der MotorhaubeDer Kojote aus der Motorhaube

Was passiert, wenn man mit 120 Stundenkilometern einen Kojoten anfährt? Das Tier ist tot und mit dem Wagen hat man eine Menge Arbeit, denken Sie? Nun ja, damit liegen Sie aber nur mit dem Auto richtig ...

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Mit rund 120 Kilometer pro Stunde haben Daniel und Tevyn East einen Kojoten angefahren. Im Glauben, dass das Tier tot sei, fuhren die Geschwister weiter. Doch acht Stunden, 966 Kilometer und zwei Tankstops später, die Überraschung: ... Erst als die beiden ihren Zielort, San Juan in Kalifornien, nach der langen Fahrt erreicht hatten, schauten sie nach, ob ihr Honda Fit irgendwelche Schäden vom Aufprall davongetragen hatte. Das Bild, das sich den Geschwistern bot, war Folgendes: Fell, das durch die Stossstange durchdrang. Das Unglaubliche daran: Das Tier war immer noch am Leben. «Wir dachten die Geschichte wäre vorbei gewesen, als wir den Kojoten angefahren hatten», so Daniel. Doch es kam alles anders. Der Kojote hat den ganzen Trip in seinem Gefängnis zwischen Stossstange und Kühler überlebt. Daniel und Tevyn wussten, dass sie die Stossstange entfernen müssen, um den Kojoten zu befreien. Sie riefen einen Wildtierschützer, der mit dem passenden Equipment kam. Tierschützer Jan Crowell fasste das Tier mit einer Schlaufe um den Hals und befreite es schliesslich aus dem Auto. Seinen Namen hatte sich der Kojote nach dieser ganzen Aufregung verdient: «Tricky» nannten Daniel und Tevyn das Tier. Die anstrengende Fahrt überlebte Tricky lediglich mit ein paar Kratzern an den Pfoten. Jan nahm den Kojoten bei sich in der Station auf, um ihn später in die freie Wildbahn zu entlassen. Doch wieder kam alles anders als erwartet: Tricky schlängelte sich unter seinen Käfig durch und machte sich drei Tage nach seinem ungewollten Autostopp selbst aus dem Staub. «Nun ist er ein einheimischer Kojote», erklärt Tenvy. «Seinen Namen hat er nicht von irgendwoher ...», meint Daniel zu der ganzen unglaublichen Geschichte nur.

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Mit rund 120 Kilometer pro Stunde fahren Daniel und Tevyn East einen Kojoten an. Im Glauben, dass das Tier tot ist, setzen sie ihren Trip fort. Doch acht Stunden, 966 Kilometer und zwei Tankstops später folgt das Unglaubliche: Das Tier ist noch am Leben - und so gut wie unverletzt.