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28. Januar 2008 11:00; Akt: 05.02.2008 01:02 Print
DSDS: Raymunds unerwünschter Ruhm
Sein Drama-Auftritt bei «DSDS» ist schon ein «YouTube»-Hit, doch glücklich ist Raymund mit seinem neuen Ruhm überhaupt nicht. Es gibt aber Hoffnung, denn die nächsten Blamagen kommen bestimmt ...
Raymunds ganz persönliche Katastrophe ist sowohl für Fans als auch für Kritiker der «DSDS»-Show ein gefundenes Fressen: Er brach kamerawirksam nach dem Bohlen-Verriss seines Auftritts zusammen (20minuten.ch berichtete, siehe auch obige Video-Diashow). Doch das Waterloo des 17-Jährigen ist noch nicht zu Ende: Jetzt wird der Teenager mit Anrufen bombardiert, die Haustür seines Familienhauses wurde sogar eingetreten.
«Es ist die Hölle», klagte der Kandidat gegenüber dem Kölner Boulevardblatt «Express». «Noch am Abend der Sendung bekam ich anonyme Anrufe. Bis in den Morgen stand das Telefon nicht mehr still. Ich wurde beschimpft, ausgelacht und sogar bedroht. Es waren welche dabei, die sagten, `Wir holen dich´ und dann auflegten. Bei 50 Anrufen habe ich aufgehört zu zählen.»
Die deftige Bohlen-Kritik macht Raymund noch immer zu schaffen. «Ich halte das nicht aus. Als ich die Szenen sah, kam alles wieder hoch. Ich zittere überall.» Auch in der Schule bekommt es der Deutsche dicke. «Ich wurde gehänselt und von allen Seiten angemacht.» Die Lehrer schickten ihn gar nach Hause. Der Höhepunkt seines Spiessrutenlaufs: Drei Jugendliche schlugen die gläserne Haustür seines Elternhauses ein.
Vater Rayner ist entsetzt über das Geschehen. «Das Ganze ist eine Riesenkatastrophe.» Es sei eine «einzigartige Frechheit», dass Bohlen Raymund auch noch vorgeworfen habe zu simulieren. Zu dem Vorwurf, er als Vater hätte die Blamage verhindern können, äusserte sich der Lehrer leider nicht. Raymunds grösste Hoffnung bleibt vorerst, dass sein Drama-Auftritt vergessen wird, wenn sich die nächsten Kandidaten vor einem Millionenpublikum blamieren. Kandidaten gibt es genug und Ariane könnte Raymunds Leiden lindern. Die 18-Jährige ist nämlich nicht nur talentfrei, sondern auch noch «naturgeil» und «nymphoman».
Das behauptet zumindest die Webseite des FKK-Clubs, in dem die 18-Jährige arbeitet. Für 50 Euro gibt es ihre Dienstleistungen – auch ohne Kondom, wie das Boulevardblatt «Bild» erfahren hat. Dort wird man sie wohl auch in Zukunft antreffen, denn mit einer Gesangskarriere wird es nichts. «Ich habe Freunde. Wenn die auf dem Oktoberfest neben das Bierzelt kotzen, ist das rhythmischer als du.»

























