«One Way Trip 3-D»

20. Februar 2012 19:57; Akt: 20.02.2012 20:04 Print

Wer fürchtet sich vor einer Ex-Miss?

So viel Premiere war im Schweizer Film schon lange nicht mehr: «One Way Trip 3-D» ist der erste Horrorfilm des Landes und die erste ­3-D-Produktion.

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Die unheimliche Berglerin Marlene (Melanie Winiger, l.) im Kampf mit Städterin Valerie (Sabrina Reiter).

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Die Handlung allerdings kommt einem bekannt vor. Ein paar Jugend­liche werden auf einem Ausflug nach allen Regeln des Slasher-Genres dezimiert.

Dieses Mal sind die Opfer hippe Städter, die im Jura Magic Mushrooms futtern – und zuerst von einem unheimlichen Jäger erschreckt, dann von seiner entstellten Tochter verfolgt werden. Doch was ist Realität, was Trugbild?

Clever: Der Horrortrip (im doppelten Sinn des Wortes) wird durch die dritte Dimension noch authentischer. Entspricht doch die Tiefenwirkung der 3-D-Technologie ziemlich genau einem halluzinogenem Drogenflash.

In der Hauptrolle geistert Melanie Winiger durch das Unterholz. Das ist publikumswirksam, aber paradoxerweise auch die Schwäche des Films. Denn wer fürchtet sich schon von einer Ex-Miss? Doch was wirklich zählt, sind ja möglichst viele qualvoll sterbende Teenies und fiese Schockmomente. Und hier macht «One Way Trip» alles richtig: Es rollen die Köpfe, das Blut fliesst und Gekreische schallt durch den nächtlichen Wald.

«One Way Trip 3-D», mit Melanie Winiger, Sabrina Reiter, Regie: Markus Welter.

(phz/20 Minuten)

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