Brangelinas «Trennung»

09. Februar 2010 11:33; Akt: 09.02.2010 12:02 Print

Die Lügengeschichte hat FolgenDie Lügengeschichte hat Folgen

Trotz aller Gerüchte ist Hollywoods Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt nach wie vor zusammen und wehrt sich nun gegen die Klatschpresse: Das Krawallblatt «News of the World» wird verklagt.

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Das Hausmädchen packt aus, polterte «In Touch Weekly» Anfang Januar 2010: Angelina Jolie betrüge Brad Pitt mit einem Sprachlehrer, schrieb das US-Magazin. Das Dementi folgte prompt. Dann veröffentlichte «News of the World» die Nachricht von der Trennung des Paares. Ein Scheidungsabkommen sei bereits unterzeichnet, heisst es. Jolie würde permanent mit den Kindern leben, Pitt erhalte Besuchsrechte. Die glaubwürdigere «Times» berichtet nun auch von der angeblichen Trennung, beruft sich dabei aber ausschliesslich auf den einen Informanten der «News of the World». Wenn die «Times» berichtet, mag auch die «Bild» die Füsse nicht stillhalten. «The Sun» gehört wie «Times» und «News of the World» zum US-Mediengiganten Rupert Murdoch. Hier bittet Doug Pitt seinen Bruder, Jolie zu verlassen. Das Paar hätte seit einem Jahr keine liebevolle Beziehung mehr. Ein Blick auf den «Blick» zeigt, dass mit schöner Regelmässigkeit in Frage gestellt wird, dass die Liebenden gerne zusammen sind. Doch langsam treffen die Dementis ein: «Obwohl es jede Nanosekunde das Gerücht gibt, Brad Pitt und Angelina Jolie machen Schluss, hat sich das Internet kollektiv in die Hosen gepinkelt, als News of the World berichtete, ... ... das Paar habe das Sorgegrecht für ihre Kinder geteilt», schrieb ein US-Blogger. Die «New York Daily News» fand heraus, dass eine Geschichte des «National Enquirer» über einen offenen Streit im Restaurant falsch war. Dieser Blogger schreibt: «Auch wenn ich sicher war, dass die Trennungsgeschichte falsch ist, freue ich mich, dass jetzt Quellen die Falschmeldung entlarvt haben. Sie haben zu viele Kinder, als dass sie sich trennen würden.»

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Die vergangenen Wochen waren mit Blick auf Brangelina nicht gerade die Sternstunden der Klatschpresse: Nachdem die britische «News of the World» berichtet hatte, Pitt und Jolie hätten angeblich Scheidungsanwälte kontaktiert und sich bereits auf die Modalitäten ihrer Trennung geeinigt, stand der Boulevard Kopf. Obwohl es nur diese eine Quelle gab, bahnte sich die Meldung wie ein Lauffeuer ihren Weg durch Magazine und Internetseiten (20 Minuten Online berichtete).

Das Krawallblatt von der Insel hatte einen Coup gelandet, doch jetzt könnte den Engländern diese Geschichte teuer zu stehen kommen. Die Hollywood-Stars strengen eine Klage an, wie ihr Anwalt Keith Schillings gegenüber der BBC bestätigte. Die Story enthalte «falsche und aufdringliche Anschuldigungen», der Verlag habe eine Frist für eine Richtigstellung und Entschuldigung verstreichen lassen. «News of the World» wollte den Vorfall nicht kommentieren.

(phi)