Seltene Krankheit

10. Februar 2012 18:54; Akt: 10.02.2012 18:55 Print

Die Werwolf-SchwesternDie Werwolf-Schwestern

Gleich drei Kinder der indischen Familie Sangli leiden unter der seltenen Hypertrichose-Krankheit - auch Werwolf-Syndrom genannt. Die Geschwister kämpfen gegen übermässigen Haarwuchs.

Bildstrecke im Grossformat »

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Sie gehört zu einer der seltensten Krankheiten der Welt: Die Hypertrichose. Statistisch gesehen, ist nur einer von einer Milliarden Menschen betroffen. Bei Familie Sangli aus Indien leiden gleich drei der fünf Geschwister unter dem Gendefekt. Wegen des beinahe animalisch wirkenden Äusseren werden die Betroffenen auch als Wolfsmenschen bezeichnet. Zudem soll auch der Mythos des Werwolfs mit der Erkrankung zusammenhängen.

Die zwischen 15 und 23 Jahre alten Schwestern Savita, Monish und Savitr bekämpfen die überstarke Behaarung mit einer speziellen Crème, die den Haarwuchs stoppen soll. Sie hoffen bald
ein ganz normales Leben führen zu können, ohne ständig mit der Aufmerksamkeit Fremder kämpfen zu müssen.

(mor)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
  • Geschockt am 11.02.2012 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Mitleid

    Die armen Mädchen. Es sind ja nicht nur die Haare, sondern auch die männlichen Gesichter mit den extrem breiten Nasen. Mir tun die 3 furchtbar leid. Könnte man die Haare vielleicht weglasern?

  • susa am 10.02.2012 22:16 Report Diesen Beitrag melden

    nicht erstaunlich

    wenn es ein gendefekt ist, ist es doch nicht aussergewöhnlich, dass 3 von 5 erkranken. mendel lässt grüssen

  • Student am 10.02.2012 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    Immerhin sind sie zu dritt

    Ich wünsche diesen jungen Frauen viel Glück und Erfolg. Niemand verdient es, als Aussenseiter behandelt zu werden.