Joss Stone

10. November 2009 10:29; Akt: 10.11.2009 13:34 Print

«Ich rauche Gras»«Ich rauche Gras»

Joss Stone glaubt zwar, dass Drogen «schrecklich» sind, gesteht aber gleichzeitig, dass sie kifft: Marihuana sei viel weniger schlimm als Alkohol, bekräftigte die Britin, die nun Kritik für ihre Offenherzigkeit einstecken muss.

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Die Sängerin («Super Duper Love») gibt ganz offen zu, Kannabis zu rauchen. Auch andere illegale Drogen würde sie nicht unbedingt ablehnen, auch wenn sie weiss, wie schlecht sie für sie sind. «Ich will nicht all diese schrecklichen Drogen nehmen. Aber manche verheissen Spass, deshalb bin ich vielleicht irgendwann versucht, sie auszuprobieren. Ich rauche Gras, finde aber nicht, dass das eine richtige Droge ist. Es ist mehr ein Gewürz», erklärt die hübsche Musikerin und betont trotzig: «Ich bereue nicht, dass ich das zugebe.»

Dem britischen «Star»-Magazin verriet Stone auch, wie oft sie kifft: «Es hängt davon ab, ob ich gerade arbeite und wenn, an welchem Song. Es ist wie sich einen Drink zu genehmigen. Ich denke, Alkohol ist viel gefährlicher.» Die «Daily Mail» schimpfte, Stone trivialisiere Drogen auf diesem Wege und berichtete von Gerüchten, ihre Statements seien bloss ein «verzweifelter Versuch, die Publicity-Trommel für ihr neues Album» zu rühren. Die Sängerin rechnete jedoch schon im Interview mit Kritik: «Ich bin sehr ehrlich und werde wieder und wieder dafür bestraft. Jedes Mal, wenn ich sage, was ich denke, werde ich angemacht. Aber das wird mich nicht daran hindern, eine ehrliche Person zu sein.»

Trotz ihrer offenen Einstellung hat die 22-Jährige ihre singende Kollegin Amy Winehouse für deren Heroin- und Crack-Sucht kritisiert. «Ich halte das für dumm. Amys Musik ist wundervoll und ihre Texte sind verdammt gut. Aber sie muss ihre Musik mehr lieben als sich und die Drogen», beschreibt Stone ihre Sicht der Dinge und lästert: «Man muss schon ein bisschen doof sein, um sich das anzutun. Amy ist kein Kind mehr, sie trifft ihre eigenen Entscheidungen. Wenn man sich entscheidet, in London zu leben, geht man eben jede Nacht aus. Das rächt sich irgendwann.»

(phi/bang)