Philippinen

16. Dezember 2008 19:20; Akt: 16.12.2008 19:21 Print

Weihnachten am endlosen PalmenstrandWeihnachten am endlosen Palmenstrand

von Marlies Seifert - Wer vor dem Festtagsrummel flüchtet, rettet sich in wärmere Gefilde – zum Beispiel auf die Philippinen. Falsch gedacht: Die Filipinos sind nämlich so weihnachtsverrückt wie kaum ein Volk.

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Bohol Beach: Am endlos scheinenden Strand kann Weihnachten mal anders gefeiert werden. (T. Hauser)

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Während sich bei uns die meisten schwertun mit der Vorfreude auf das Christfest, stimmen die Filipinos bereits ab Mitte Oktober Weihachtslieder an. Klassiker wie «White Christmas» dröhnen aus den Lautsprechern der Jeepneys (kunterbunte, zu Bussen umfunktionierte Armee-Jeeps aus Zeiten der US-Besatzung) und mischen sich unter den Strassenlärm.

Paroles genannte Weihnachtssterne aus Papier oder Capiz (Perlmutt) vermehren die Lichter und Farben der Städte. Über 80 Prozent der Filipinos sind strenge Katholiken – und das Weihnachtsfest gilt als unbestrittener Höhepunkt des Jahres. Mit dem Paskuhan Village hat man dem heiligen Fest sogar einen ganzjährig geöffneten Vergnügungspark gewidmet.

Dem Weihnachtsshopping wird jedoch in der Millionenmetropole Manila gefrönt. Vergessen Sie Hongkong und Bangkok! Günstigere Preise und gigantische Malls machen Manila zum neuen Einkaufsmekka Asiens.

Und auch völlig hoffnungslose Weihnachstmuffel gehen nicht leer aus. Die Devise: Einfach abtauchen! Per Boot hüpft man locker von Insel zu Insel und kann die Unterwasserwelt entdecken.