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Reisen
29. November 2011 22:13; Akt: 29.11.2011 19:31 Print
Auf Bali von Villa zu Villa hüpfen
Schwarze Sandstrände im Norden, tobendes Nightlife im Süden, scheinbar endlose Reisfelder im Osten und eine rege Kultur im Zentrum: Bali hat viele Gesichter. Wer in die vielfältige Welt der Götterinsel eintauchen möchte, findet im Villa-Hopping eine gute Möglichkeit, herumzukommen.
Gesundes Essen und leere Strände
Schon Star-Designer Matthew Williamson planschte im Pool einer der vier Puri-Ganesha-Villen und liess sich von der exquisiten Küche verwöhnen. Das Resort liegt direkt am schwarzen Korallenstrand im touristisch noch weitgehend unberührten Nordwesten Balis. Inhaberin Diana ist eine leidenschaftliche Köchin und hat sich der Rohkost verschrieben. Auch ihre Spaghetti mit Lemongrass-Sauce sind jedoch vorzüglich. Gemeinsam mit ihrem balinesischen Ehemann Gusti führt die Engländerin das unprätentiöse Luxus-Resort. Von Pemuteran aus ist es nur ein Katzensprung zu den Märkten der Nachbarinsel Java. Auch für Taucher ist die Region eine Reise wert. Das Naturschutzgebiet rund um die Insel Menjangan wartet mit einer reichen Unterwasserwelt auf.
Zimmer mit Aussicht
«Palast des Windgottes» heisst Puri Bayu auf Deutsch. Der Name passt zur prächtigen Villa in Zentral-Bali. Dank seiner offenen Bauweise wird das hoch über dem Ayung-Fluss gelegene Haus von einer angenehmen Brise durchflutet. Das höfliche Personal wird höchstens an einem Feiertag ungeduldig. Dann versammelt sich das ganze Dorf direkt neben der Villa auf dem Hahnenkampf-Platz. Wer dem blutigen Geschehen lieber ausweichen möchte, ist in wenigen Autominuten mitten in Ubud – dem kulturellen Zentrum Balis. Neben dem geschäftigen Markttreiben – viel Kunst und Handwerk wird feilgeboten – ist das Stadtbild von trendigen Cafés und Boutiquen geprägt. Hier findet sich auch ein schönes Beispiel dafür, wie sich auf Bali Tradition und Moderne verbinden: Selbst in der lokalen Starbucks-Filiale steht ein Hindu-Schrein.
Ein Ruhepol im hippen Süden
Nur wenige Autominuten vom angesagten Seminyak mit seinen Gourmetrestaurants und schicken Bars entfernt, liegt Canang Sari: ein idealer Startpunkt fürs Villen-Hopping rund um die Insel. Ab nur 360 Dollar pro Nacht kann man sich in dieser Oase der Ruhe eine edle Bleibe mit zwei Schlafzimmern leisten. Gratis dazu bekommt man einen ausgezeichneten Service. Gastgeberin Penpen und ihr Team verwöhnen jeden Gast nach Strich und Faden. Da ist es völlig normal, dass die Terrasse für ein Barbecue unter freiem Himmel hingebungsvoll mit Lampions und Kerzen dekoriert wird, bevor der Privatkoch auftischt. Zum nächsten Strand kann man zu Fuss gehen: Manche dürfte den Padang Padang Beach aus dem Kinofilm «Eat, Pray, Love» kennen.
(20 Minuten)




























