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Jangtse
01. November 2011 22:17; Akt: 01.11.2011 19:31 Print
Eine Flussfahrt der Superlative
von Felix Burch - Die längste Mauer, der mächtigste Staudamm, die grösste Stadt der Welt: Eine Fahrt auf dem längsten Strom Asiens ist geprägt von Superlativen. Unterwegs ist man auf dem Jangtse natürlich mit dem grössten Flusskreuzfahrtschiff der Welt.
Nur zwei Flugstunden vom pulsierenden Peking und der monumentalen Chinesischen Mauer entfernt liegt Yichang. Hier legt die Victoria Jenna zu einer Reise auf dem sagenumwobenen Jangtse ab, dem Fluss, der sich durch die berühmten drei Schluchten schlängelt. Das grösste Flusskreuzfahrtschiff der Welt ist ganze 134 Meter lang und verfügt über 189 Kabinen mit Platz für 378 Gäste. Vom Balkon aus sehen die Reisenden die Landschaft an sich vorbeiziehen. Fester Bestandteil jeder Tour ist eine Besichtigung des Drei-Schluchten-Staudamms – dem grössten seiner Art. Mit ohrenbetäubendem Getöse schiesst hier das Wasser in die Tiefe. Ruhiger geht es auf den Nebenflüssen des Jangtse zu, die mit kleinen Booten erkundet werden können. Das klare Wasser und die mächtigen, bis weit in den Himmel ragenden Felsen sind imposant.
Ein Markt in Chongqing.
Reiseinfos
Victoria Cruises bietet ganzjährig Jangtse-Kreuzfahrten mit der Victoria Jenna an. Das Fünf-Sterne-Schiff ist bestens ausgestattet.
Swiss fliegt ab Februar 2012 direkt von Zürich nach Peking. Mit Air France fliegt man bequem via Paris nach Peking.
Visa sind auf dem Chinesischen Konsulat in Zürich oder auf der Botschaft in Bern erhältlich.
Gespenstisch ist die Stille in Fengdu, der Stadt der Geister. Die Abbilder und Tempel der Geister sind gut erhalten. Der ursprünglich bewohnte Teil Fengdus fiel jedoch der Jangtse-Flutung zum Opfer; und die Bewohner wurden wie Millionen andere umgesiedelt.
Schliesslich bringt die Victoria Jenna ihre Gäste nach Chongqing. Die Stadt ist – je nach Art der Erhebung – mit 32 Millionen Einwohnern die grösste der Welt. Hier gibt es noch einen Teil, wo die ursprüngliche chinesische Kultur gelebt wird. Wie lange noch, ist fraglich. In Chongqing wird – wie überall in China – mit Volldampf an der Zukunft gebaut. Und das bedeutet: Altes muss weichen, damit Platz für Modernes wie der Drei-Schluchten-Staudamm geschaffen werden kann.



























