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Rio de Janeiro
10. Januar 2012 22:00; Akt: 11.01.2012 11:20 Print
Wie von einem anderen Planeten
von Bernhard Brechbühl - Herrliche Strände, anmutige Felsen: So schön gelegen wie Rio de Janeiro ist kaum eine andere Stadt dieser Welt.
«Brasilien hat die besten Kokosnüsse und die besten Hintern», stellte Rihanna kürzlich anlässlich eines Auftritts in Rio de Janeiro fest. Doch die Metropole am Atlantik hat noch viel mehr zu bieten – das wird spätestens beim Anflug auf den City-Airport Santos Dumont klar: Wenn der Pilot direkt vor dem Zuckerhut abdreht und zur Landung ansetzt, ist die Aussicht aus dem Flugzeugfenster atemberaubend. Die typischen, beinahe sinnlichen Granithöcker, die kilometerlangen weissen Strände, die mit Regenwald überzogenen Viertel. Mit Fug und Recht trägt Rio de Janeiro den Übernamen «Cidade Maravilhosa» – wunderbare Stadt.
Bildstrecken Brasilien baut seine Fussball-WM-StadienGrossrazzia in der Favela Rocinha Mit Swiss nach BrasilienDirekte Linienflüge nach Rio de Janeiro gibt es zurzeit nicht. In die Finanzmetropole São Paulo fliegt unter anderem die Swiss (ab 999 Franken). Von dort bietet der brasilianische Star-Alliance-Partner TAM täglich zahlreiche Flüge nach Rio an. Auf der Route Zürich–São Paulo setzt die Swiss ihr Flaggschiff, den Airbus A340-300, ein. Das moderne Interieur überzeugt bereits in der Economy Class. In der preisgekrönten Business Class erwartet die Passagiere ein Sitz mit Massagefunktion, der zu einem völlig horizontalen 2-Meter-Bett ausgefahren werden kann – und ein 5-Gang-Gourmetmenü.
Von der Saftbar an den Strand
Wunderbar ist auch der Lifestyle der Cariocas, so heissen die Bewohner von Rio. Ihre erste Station am Morgen ist eine der unzähligen Safttheken, wo aus einer prächtigen Fruchtauslage alles gemixt wird, was die Kunden begehren. Anschliessend gehts zum Strand. Geschäftstüchtige Familien haben im Sand ihre Stände aufgebaut, so genannte Barracas. Dort gibts zu einem fairen Preis Sonnenschirm und Liegestuhl für einen ganzen Tag sowie Caipirinhas, Mate-Tee und andere flüssige Spezialitäten des Landes. Und dann sitzt man am Meer, wunschlos glücklich und hingerissen von der Szenerie.
Altstadt und Szeneviertel
Wer sich trotzdem aufrafft, die Stadt abseits der Traumstrände zu erkunden, wird belohnt: Die Viertel Ipanema und Leblon mit ihren tropisch bepflanzten Strassenzügen sind urbane Hotspots. Szenerestaurants reihen sich an Galerien und Designer-Boutiquen wie im New Yorker West Village. Eine Augenweide sind die bunten Kolonialbauten in den alten Stadtteilen Centro, Santa Teresa und Lapa, wo nachts in den Bossa-Nova-Bars die Musik spielt. Ein Must für Ästheten ist auch das vom brasilianischen Architektur-Genie Oscar Niemeyer entworfene Kunstmuseum in Niterói. Dieses «Ufo» ist wie so vieles in Rio unfassbar schön – wie von einem anderen Planeten.
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Alle 10 Kommentare































Cidade maravilhosa!!!!
Wow danke an den zuständigen 20min-Redakteur.Endlich mal einer, der auch was schönes über meine Heimat schreibt.Und das alles überwiegt die ganzen Putos in den Favelas, die sich gegenseitig abschlachten wegen Macht, Geld, Waffen und Drogen. Rio de Janeiro, ist einach Rio,ich kann nichts dazu sagen, geht hin und erlebt es selbst!Viel Spass, und es Lebe der Weltfrieden,auch wenn 50 % das nicht kappiert!
Rio de Janeiro
... ich lebe hier an der Copacabana .... und mein Herz schlägt für diesen Flecker Erde ..... ciao .... muss jetzt an den Strand!
Einmal und nie wieder
Und eine hohe Kriminalitätsrate! Bin schon um die ganze Welt gereist, aber Rio war wirklich das Letzte!!
ach...
...da hab ich in NY schlimmeres erlebt...in Rio und SP und dagegen nichts..haste wohl eher pech gehabt...
O meu amor
Genau! Das denke auch ich seit bald 25 Jahren...Rio ist ein Traum...