Der Grund fürs Aus

09. Februar 2012 14:53; Akt: 09.02.2012 15:06 Print

«Dr. House» stirbt den Quotentod«Dr. House» stirbt den Quotentod

Die Fans sind vor den Kopf gestossen. Warum wird die vermeintlich erfolgreiche Serie «Dr. House» ins Jenseits verbannt? Offenbar wegen mangelnder Quoten.

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Vater eines Patienten: «Wie können Sie jemanden behandeln, den Sie noch nie getroffen haben?» Dr. House: «Das ist ganz leicht, wenn er einem scheissegal ist.» Dr. House: «Von Sex würde ich für eine Weile die Finger lassen.» Patientin: «Wie lange?» Dr. House: «Aus evolutionärer Sicht würde ich sagen: für immer.» Dr. Cameron (ein Kollege): «Ich soll eine im Sterben liegende Frau fragen, ob ihr Mann sie vielleicht betrogen hat?» Dr. House: «Nein, ich verlange, dass Sie taktvoll sind und sie sterben lassen.» Dr. House: «Du bist geheilt. Steh auf und wandle.» Patient: «Sind Sie geisteskrank?» Dr. House: «In der Bibel sagen die Leute schlicht ,Ja, Herr‘ und verfallen dann ins Lobpreisen.» Dr. Cameron: «Kann ein Schmerzmittel einen Orgasmus auslösen?» Dr. House: «Schön wär’s!» Dr. House: «Aufgrund der Kratzer an Ihrer Hand tippe ich auf eine neue Katze?» Patientin: «Sie gehörte meiner Mutter. Sie ist tot.» Dr. House: «Sie halten sich eine tote Katze?» Patientin: «Nein. Meine Mutter ist tot.» Über eine Zehnjährige mit Herzinfarkt: «Die plausibelste Erklärung ist, sie ist 40 und lügt über ihr Alter. Eine Schauspielerin vielleicht, die keine Rollen kriegt.» Dr. Cameron in der Wohnung einer Patientin: «Sogar hier auf der Toilette sind Bücher.» Dr. House: «Entweder ist sie superschlau oder sie hat extreme Verstopfung.» Patient: «Sie haben an meinen Hosen Diabetes erkannt?» Dr. House: «Auf dem rechten Hosenbein ist Puderzucker, und die beiden Kuchenservietten in Ihrer Hosentasche sagen mir, dass das heute nicht Ihr erster Donut war.»

Noch bis 2013 dürfen wir seine Sprüche noch geniessen.

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Die US-Kultserie «Dr. House» wird eingestellt. Offiziell sei das Aus der Entscheid des Produzenten und nicht etwa des Senders FOX. In Anbetracht der Quoten aber erscheint dies wenig glaubwürdig.

Allein die achte – und letzte Staffel – lockte in den USA laut dem Mediendienst DWDL.de zwei Millionen weniger Zuschauer vor die Flimmerkiste als diejenige zuvor. Identisch verhalten sich die Zahlen in Deutschland. Während sich 2008 noch über sechs Millionen Zuschauer für den verwirrten Arzt interessierten, halbierte sich die Quote bis Ende 2011.

Bis 2013 bleibt uns House erhalten

Ob es an dem neuen Konzept lag? Zu Beginn der Serie standen die medizinischen Fälle und die skurrilen Sprüche von Dr. Gregory House im Fokus, danach rückten diese vermehrt in den Hintergrund – und wurden durch private Problemchen von House und Co. ersetzt.

Eine andere Sprache jedoch sprechen die Leser von 20 Minuten Online. Das Aus wird beklagt, eine so erfolgreiche Serie ins Jenseits zu verbannen stösst auf Unverständnis. «Da finde ich endliche eine Serie, die mir auch gefällt und nun soll Schluss sein? Echt schade», schreibt Leser Adrian. Und auch Nadine trauert: «Ich kann nicht mehr. Das ist soooo schade. Immer so gute Serien werden abgesetzt oder gute Schauspieler hören frühzeitig auf!!!» Die Fans aber können erst einmal aufatmen: Anfang 2013 erst wird RTL voraussichtlich das Finale ausstrahlen.

(los)