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Musical-Boom
02. September 2010 15:00; Akt: 02.09.2010 15:06 Print
«Glee» lässt die Puppen tanzen - und singen
Nach «High School Musical» singen in «Glee» erneut süsse Boys und Girls für Teenies. Und der Boom der Musicals ist wohl noch lange nicht vorbei.
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Die TV-Serie ist in den USA mitverantwortlich für den Hype von Musicals auf dem Bildschirm. Nachdem die «High School Musical»-Trilogie hauptsächlich im Kino Riesenerfolge gefeiert hatte, startete im September 2009 «Glee» im Fernsehen. Wie bei Zac Efron und Co. dreht sich auch dieses Mal alles um singende Teenies.
Bildstrecken Stylewatch Emmys 2010Die Geschichte um den «Glee-Club» (dt. Gesangsverein) ist typisch amerikanisch: Hauptdarsteller Will Schuester, gespielt von Matthew Morrison, ist Spanischlehrer an der «William McKinley» High School in Lima, Ohio. Will entschliesst sich, die Leitung des Schulchors, eben des «Glee-Club», zu übernehmen. Dabei versucht er, hauptsächlich die Outsider der Schule auf die Bühne zu holen. Daraus resultiert, dass die begehrten Footballer sich weigern, im Chor zu singen, um nicht als uncool zu gelten.
An alte Erfolge anknüpfen
Da Will selbst einmal im ehemals so beliebten «Glee-Club» mitgesungen hat, hat er das ehrgeizige Ziel, an die früheren Erfolge anzuknüpfen. Dies gestaltet sich jedoch als äusserst schwierig, zumal dem Spanischlehrer so einige Steine in den Weg gelegt werden: Die eifersüchtige Sue Sylvester, gespielt von Jane Lynch, ist Trainerin der Cheerleader-Gruppe der High School und versucht immer wieder, den Chor zu zerstören. Zudem wünscht sich Wills Ehefrau Terri Schuester, dass ihr Angetrauter einen besser-bezahlten Job annimmt. Schulpsychologin Emma Pillyburry, die nicht ganz heimlich in Will verliebt ist, gibt ihm den Rest.
Natürlich wird nicht nur um den Chor herum geredet, sondern auch ordentlich gesungen. Der Chor besteht hauptsächlich auch eigenwilligen Persönlichkeiten wie dem schwulen Kurt Hummel, der einen Hang zum Dramatischen hat, der kräftigen Mercedes Jones, die sich weigert, im Hintergrund zu singen, oder Arty Abrams, der mehr Jungs als Mädchen anzuziehen scheint.
Hübsche Mädchen und Quarterbacks
Dank ein paar talentierten Schülern gibt Will die Hoffnung aber nicht auf: Da wäre zum einen die bildhübsche Rachel Berry, gespielt von Lea Michele, die sich durch ihre Gesangseinlagen Ruhm erhofft. Auch Cory Monteith, der den Quarterback Finn Hudson mimt, hat das, was es auf der Bühne braucht: Gutes Aussehen, eine Stimme wie aus einer Boyband und Coolness.
«Glee» ist in den USA ein Grosserfolg: Die Serie gewann 2009 je einen «Golden Globe Award» als Beste Comedy- wie auch als beste Musical-Serie. Bei den Emmys im August 2010 wurde die Show 19 Mal nominiert und heimste drei Preise tatsächlich ein. Es überrascht daher kaum, dass «Glee» auch bei Hollywood-Stars immer beliebter wird: Nach Britney Spears' Gastauftritt sollen sich angeblich Goldkelchen Justin Bieber, Susan Boyle, Victoria Beckham und Justin Timberlake um einen Auftritt in der Show bemühen. Sogar Ex-Beatle Paul McCartney liess es sich nicht nehmen, dem Produzenten eine Mix-CD einiger Songs zu schicken. Ob der Schulchor bald Songs der Beatles trällert, ist noch nicht bekannt.
Der Trailer zur ersten Staffel
(Video: Youtube)
(ame)

























