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08. Juli 2007 22:16; Akt: 08.07.2007 22:49 Print
Viva-Chef Zamai: «Acts wie Placebo fallen bei uns raus»
Viva ist im Umbruch: Der Musiksender setzt künftig auf Schweizer Acts und kippt alternativen Sound aus dem Programm. 20 Minuten sprach mit dem neuen Geschäftsführer Giovanni Zamai.
Viva steht seit langem in der Kritik: Euch fehlen die Gesichter, und Musik spielt ihr nur selten. Was wird nun anders?
Giovanni Zamai. (Bild: Freshpixel/M.Fischer)
Giovanni Zamai: Künftig sollen 60 Prozent unseres Programms aus Clips bestehen. Zudem ändert sich das Playlistkonzept komplett: Nationale Musik kommt vermehrt zum Zug. Das ist meine Mission.
Was fällt dafür raus?
Zamai: Alternative Acts wie etwa Placebo. Bei internationalen Musikern werden wir uns künftig hauptsächlich an den Charts orientieren. Wer es nicht in die Top 30 schafft, wird es bei uns schwer haben.
Celebrity-Formate, Karaoke-Shows und Charts: Schätzt das Publikum das?
Zamai: Man kann es nicht allen recht machen. Aber wir haben unsere Zielgruppe und wollen uns von MTV abheben. Viva war schon immer ein populärer Sender, der sich am «Poptainment» orientierte.
Wie sehen die Zahlen aus?
Zamai: Wir sind auf dem besten Weg, unsere Ziele für 2007 zu erreichen. Die Kurve zeigt deutlich nach oben.
Dafür leiden aber Eigenproduktionen darunter.
Zamai: Im Gegenteil. Wir lancierten bereits neue Formate. Gestern lief erstmals eine neue Talk-Sendung, wo ein Moderator eine halbe Stunde mit einem Künstler plaudert. Und auch «Swiss.Space» ist ein neues moderiertes Format.
David Cappellini

























