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«Best Friends»
08. September 2010 22:58; Akt: 08.09.2010 22:10 Print
Schwacher Start
von David Cappellini - Die Zahlen der neuen SF-Teeniesoap «Best Friends» sind ernüchternd. Dabei macht eine ähnliche TV-Show vor, wie es funktioniert.

Mehr als eine Woche läuft die tägliche SF-Serie «Best Friends» nun, die Bilanz ist alles andere als berauschend: Im Durchschnitt schauten sich gerade mal 16 000 Leute die Sendung um die zehn Schweizer Teenies an. «Den Nerv des Publikums treffen» – so formulierte Redaktionsleiter Thomas Grond das Ziel vor dem Start – sieht anders aus. Dennoch gibt man sich am Leutschenbach zuversichtlich: «Natürlich möchten wir noch zulegen. Mit den ersten Resultaten sind wir aber zufrieden», so Grond zu 20 Minuten. Wie viel Geld das Format verschlingt, will man beim SF nicht verraten.
«Das Haus Anubis» ist weitaus erfolgreicher als die ähnlich positionierte SF-Soap «Best Friends». (Bild: 2010 STUDIO100)
Eine andere Sendung für das gleiche Zielpublikum macht derweil vor, wie es geht: Die tägliche Nickelodeon-Serie «Das Haus Anubis» lockt in der Schweiz täglich bis zu 77 000 Zuschauer vor die Flimmerkiste. Die Mystery-Soap wurde mittlerweile in zahlreichen Ländern adaptiert. In Belgien gibt es gar eine eigene Anubis-Achterbahn, Amerika will die Sendung nun nachdrehen. Die deutsche Show räumte zudem bei den Kid’s Choice Awards ab und bekommt nun mit Alexa Benkert eine neue Hauptdarstellerin aus der Schweiz. Grond wiegelt ab: «‹Das Haus Anubis› existiert seit dem Jahr 2006 und hatte damit genügend Zeit, sich im TV-Markt zu etablieren.»


























