Fussball-Abschuss

08. September 2010 13:04; Akt: 08.09.2010 13:59 Print

Raab zahlt Moderatoren-KopfgeldRaab zahlt Moderatoren-Kopfgeld

Nachdem eine Sportmoderatorin im deutschen Fernsehen bei der Arbeit mit einer präzisen Flanke abgeschossen wurde, hat Stefan Raab die Fussball-Nation zu neuen Reporter-Abschüssen aufgerufen.

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Der nachahmenswerte Treffer. Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Stefan Raab hat ein Kopfgeld ausgesetzt und ruft Fussballer auf, Sportreporter am Spielfeldrand abzuschiessen. Der «TV-Total»-Moderator ermunterte in seiner Show am 7. September alle Bundes- und Zweitligaprofis, nicht auf das Tor, sondern auf die Moderatoren am Spielfeldrand zu zielen und versprach sogar ein Kopfgeld von 250 Euro und einen Pokal für jeden Treffer.

Wie «Bild» berichtet, erklärte der Entertainer: «Dazu möchte ich jetzt aufrufen. Alle Bundesligaspieler, wenn Moderatoren am Spielfeldrand stehen, bitte auf sie zielen. Sollte einem von euch live ein Kopftreffer gelingen, führen wir den seit sieben Jahren verschollenen 'Goldenen Raab der Woche' wieder ein. Das Ganze dotieren wir auch, da ist bestimmt auch eine Geldsumme mit dabei. Ich sag mal 250 Euro.»

In den Anfängen seiner Sendung hatte Raab den besagten Pokal für besonders skurrile TV-Auftritte verliehen. Der Grund für seinen Aufruf zum Moderatoren-Abschuss liegt an tatsächlichen Abschüssen der ersten Spieltage der neuen Saison: Am ersten Spieltag hatte der Stuttgarter Khalid Boulahrouz die Moderatorin des Senders Sky, Jessica Kastrop, am Kopf erwischt - und entschuldigte sich eine Woche später mit Blumen und einem Schutzhelm, wie man ihn sonst nur im Rugby sieht.

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Kastrop schützt sich.

Am 3. September hatte Bastian Schweinsteiger Mehmet Scholl in Verlegenheit gebracht, als er einen Ball in dessen Richtung spielte und der Ex-Profi erschrocken zusammenzuckte. Scholl erklärte, er sei davon überzeugt, die «Attacke» sei von Schweinsteiger geplant gewesen: «Ich trau dem Schweini nicht, der zielt immer in unsere Richtung.» Und auch der Nationalspieler selbst bestätigte: «Wir hatten in Bayern-Zeiten ein gutes Verhältnis. Ich wollte mal schauen, ob ich Scholli wie früher immer noch hoch anspielen kann.»

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Raab übrigens scheint selbst nicht richtig daran zu glauben, dass die Profis seinem Aufruf Folge leisten werden - als er das Kopfgeld bekanntgab, musste er angesichts der für Profi-Fussballer sicherlich nicht unbedingt reizvollen Summe selbst lachen.

(bang)