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«Die grössten Schweizer Hits»
09. November 2009 12:13; Akt: 09.11.2009 15:12 Print
Rapper gewinnt … mit Volksmusik-Sound
Mit Bligg konnte sich gestern Abend erstmals ein Pop-Act für das Finale von «Die grössten Schweizer Hits» qualifizieren. Trotzdem hat die Sendung ein Problem: Die grossen Hits fehlen.
Nachdem in den vorangegangenen Sendungen zwei Mal eher obskure Ländler-Songs das Rennen machten, hat mit dem Zürcher Rapper Bligg erstmals ein Sänger das Rennen gemacht, der als Sprachrohr der urbanen Jugend knapp durchgehen könnte - allerdings mit seinem sehr volkstümlich angehauchten Hit «Rosalie». Und der Korrektheit halber sei auch noch erwähnt, dass die Konkurrenz dieser Sendung nicht gerade hart war. Höchstens die Lovebugs konnten mit «The Highest Heights» einen ähnlichen Ohrenwurm vorweisen, doch dieser liegt in der kollektiven Erinnerung einiges weiter zurück als den Sommerhit 09 «Rosalie».
Bligg: Per Schwyzerörgeli zum Erfolg.
Doch während in vergangenen Sendungen das Publikum sich die Augen rieb und verdutzt fragte, ob denn ausschliesslich Grosis abgestimmt hätten, profilierte sich Bligg im Vorfeld als moderner Zeitgenosse und warb fleissig per Facebook für Stimmen. Das zahlte sich aus: Mit 53 Prozent sicherte er sich den Finaleinzug und verwies Yasmine-Mélanie (jemand je von der gehört?) mit 29,25 Prozent und Shakra (langhaarige Landrocker) mit 8,28 Prozent auf die Ränge zwei und drei.
One Hit Wonders
Motto der Sendung war diesmal «Rampenlicht». Damit gemeint waren Künstler, die laut SF «sich nur kurzfristig im Rampenlicht halten konnten, One Hit Wonders, die nach ihrem einen grossen Hit wieder in der Versenkung verschwanden». Na danke schön! Eigentlich hätten die Lovebugs, die schon einige Jahre recht erfolgreich unterwegs sind, alles Recht in der Welt gehabt, den Stinkefinger zu zeigen und die Show links liegen zu lassen …
… wie das Züri West bereits tat. In der vorletzten Sendung liess sich die gesamte Band bis auf Gitarrist Tom Etter entschuldigen. Alle würden im Ausland weilen … was sich nun laut Recherchen vom «Sonntagsblick» zumindest im Fall des Leadsängers Kuno Lauener als falsch erwiesen hat. Lieber ging er das YB-Heimspiel schauen, als bei Schönling Sven mitzumachen. Und auch Gölä drückt sich wiederholt vor einer aktiven Teilnahme. Dazu SF-Sprecher David Affentranger: «Wir laden die nominierten Musiker zur Sendung ein […] aber schliesslich muss die Band selber entscheiden, ob sie auftreten will oder nicht.»
Somit hat «Die grössten Schweizer Hits» ein Problem. Wahre Hitlieferanten wie Züri West meiden die Sendung wie der Teufel das Weihwasser. Und somit gewinnen Jodler und Schlager. Die Einschaltquoten stimmen, doch die Hits fehlen.
(obi)
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Alle 12 Kommentare




























cool
bligg ist sehr sehr sehr cool, der beste rapper!!! PS: geht doch bitte alle mal auf youtube.com und gebt "töffli race" ein, mega funny!!!!
Es war eine super Stimmung....
Da haben wir mal eine Sendung die man Live miterleben kann und es war Bombastisch!. Vor allem bei Bligg waren (nicht nur) Junge nicht mehr auf den Sitzen zu halten.Also uns hats gefallen und wir gehen an den Final und wählen für Bligg
Zum grossen Glück!
...habe ich keinen Fernseher!! Ich kann's nur empfehlen...