27. März 2008 12:32; Akt: 27.03.2008 12:58 Print

GNTM: Gina-Lisa und der Charme des ProletariatsGNTM: Gina-Lisa und der Charme des Proletariats

Was auch immer bei «Germany’s Next Topmodel» passieren wird: Gina-Lisa kann sich schon jetzt als Gewinnerin fühlen. Trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer proletenhaften Art…

Bildstrecke im Grossformat »

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Für die «Netzzeitung» ist sie «Deutschlands Antwort auf Pamela Anderson», für ihre Freundin und Show-Konkurrentin Sarah sieht sie aus «wie Carmen Elektra». Eventuell sollte auch noch der Name Katie Price alias Jordan ins Spiel gebracht werden, denn Gina-Lisa trumpft mit «White Trash» auf, obwohl sie eher «volksnah» daherkommt. Oder eben gerade deswegen.

Denn wahrscheinlich ist genau das das Geheimnis der 21-Jährigen, die sich in Deutschland grosser Popularität erfreut. Dazu beigetragen hat auch Stefan Raab, der in seiner «TV Total»-Show auf Pro Sieben bereits einen Kult um die Kandidatin eröffnet hat. Seine Studioband trägt T-Shirts von Gina-Lisa, der Moderator selbst freut sich über ihre schrägen Kommentare, auf denen er dann herumreiten kann. Etwa wenn sie nach einem Etappensieg mit Sarah abklatscht und «Chuck, die Bohne» sagt: Die abstruse Abwandlung des Spruches «Zack, die Bohne» ist auf manchem deutschen Schulhof schon ein geflügeltes Wort.


Quelle: You Tube

Ihre direkte, unverfälschte Art macht ihre Popularität aus. Erstaunlich: Obwohl sie eine grosse Klappe hat, ist sie nicht so selbstbewusst wie man glauben könnte. In einem Interview mit dem deutschen Klatschmagazin «In» verriet sie, dass sie sich gar nicht selbst bei GNTM beworben hat. «Das war mein bester Freund. Ich hätte mich das nie getraut. Ich dachte immer, mein Äusseres wäre zu speziell…»

Hinter den Extensions steckt eine bewegte Familiengeschichte

Tatsächlich stach sie erst vor allem wegen ihrer Solariumbräune, viel Schminke und wegen ihrer platinblonden Kunsthaare ins Auge. Nachdem sie sich aber durch ihre Art in die Herzen der Zuschauer getopmodelt hat, haben die Fans auf den Tag ihrer optischen «Renovierung» gewartet. In der letzten Folge war es dann soweit: Heidi Klums persönliche Hairstylistin Helena Faccendas kam, sah und schnitt ab. Ihr Kommentar: «Ein klassisches Beispiel für den Kleinstadt-Look, der niemals in der Modebranche funktionieren würde»

Nun ist Gina Lisa umgestylt und trägt einen modischen Kurzhaarschnitt. Und auch von ihrem persönlichen Hintergrund wird immer mehr bekannt. Sie hat zwei Schwestern, die vor einiger Zeit schwer erkrankt waren, aber im «In»-Interview verrät Gina-Lisa nicht woran. Die Eltern sind geschieden: Die gelernte Krankenschwester zog daraufhin zur Grossmutter und pflegte sie nach einer Krebs-Operation. In Zukunft aber will sie als «Moderatorin oder Schauspielerin» arbeiten und hat sogar vor, ein Buch zu schreiben. Vielleicht wird Gina-Lisa ja aber auch «Germany’s Next Topmodel»…


Eine Hommage an Gina-Lia. Quelle: You Tube

(phi)