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«The Voice»-Finale
10. Februar 2012 17:16; Akt: 10.02.2012 20:57 Print
Wer wird Deutschlands Goldkehlchen?
Wer schaffts als Erster auf den deutschen «The Voice»-Thron? Am Freitagabend fallen die Würfel. Wer die besten Karten hat und warum das Finale vielversprechender ist als jenes von «DSDS».
Kaum hat «The Voice» angefangen, geht die Show am Freitagabend auch schon wieder zu Ende.
Am Freitagabend ist es so weit: Zum letzten Mal treten Kim Sanders, Max Giesinger, Michael Schulte und Ivy Quainoo bei «The Voice of Germany» gegeneinander an. Wer wird sich einen Plattenvertrag bei Universal Music sichern können?
Bildstrecken Yasmina ist raus bei «The Voice of Germany» «The Voice Of Germany»: Gehören «DSDS» oder «X Factor» auf den Müll?Müsste heute schon ein Sieger gekürt werden, wäre dies klar Ivy, die 19-jährige Berlinerin mit ghanaischen Wurzeln. Laut Bild.de wollten bereits 29,3 Prozent der Fans ihre Single «Do you like what you see» hören – und die Download-Zahlen machen zwei Drittel der finalen Wertung aus. Das restliche Drittel besteht aus dem Telefon- und SMS-Voting.
Wird sich Ivy vom Team Boss Hoss tatsächlich durchsetzen können und als Erste den deutschen «The Voice»-Thron besteigen? Um es in Naidoos Worten zu sagen: Ihr Weg wird kein leichter sein. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Mit von der Partie sind:
Kim Sanders: Die US-amerikanische Sängerin und Komponistin lebt seit 1989 in Deutschland. Während ihrer Zeit in der High School spielte Kim in diversen Musicals mit und seit sie 17-jährig war, schreibt sie ihre eigenen Songs. In den Neunzigerjahren wirkte sie bei Culture Beat oder Captain Hollywood Project mit. Als Solokünstlerin blieb sie bisher erfolglos.
Michael Schulte: Auf YouTube schaffte er Unglaubliches. Seit drei Jahren veröffentlicht der 21-Jährige diverse Cover auf dem Videoportal. Inzwischen wurden Schultes Lieder über 20 Millionen Mal angesehen, vergangenen Juni stand er mit Rea Garvey bei der Kieler Woche auf der Bühne. Wo er ihn entdeckt hat? Auf YouTube, wo sonst?
Max Giesinger: Ausser mit diversen kleinen Band-Gigs und seinen Auftritten als Strassenkünstler in Australien und Neuseeland hat der 23-jährige Karlsruher keine Erfahrung im Musikbusiness. Wird er trotzdem eine Chance haben?
«The Voice» vs. «DSDS»
Irgendwann zwischen 20.15 Uhr und 00.15 Uhr wird die Entscheidung fallen. Bleibt zu hoffen, dass «The Voice»-Moderator Stefan Gödde nicht dieselbe Trägheit wie «DSDS»-Kollege Marco Schreyl an den Tag legt. Wie satt haben wir doch das ewige Hinausgezögere der Casting-Show-Finals. Marcos «Uuuuuund der Sieger heeeeiiiissst ...... zuerst gibts Werbung» können wir kaum mehr ertragen. Künstlich Spannung erzeugen zu wollen ist erstens unnötig, zweitens sinnlos – denn nach der Deadline können die Zuschauer eh nicht mehr anrufen – und drittens einfach out.
Also, lieber Stefan, bitte drück auf die Tube und machs kurz, knapp und vor allem gut. Wir glauben an dich. Schliesslich ist doch «The Voice» die selbsternannt «grösste Musikshow aller Zeiten».
(los)




























