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The Interlace

19. März 2018 12:30; Akt: 19.03.2018 12:30 Print

Dieser Wohnblock sieht aus wie ein Jenga-Turm

Verdichtetes Bauen mal anders: Der Wohnblock The Interlace in Singapur erinnert eher an Jenga als an klassische Wolkenkratzer.

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Die Skylines der meisten Grossstädte ähneln sich: Einzelne Wolkenkratzer dicht nebeneinander. Das war auch in Singapur so – bis ein deutscher Architekt die Wolkenkratzer «niederlegte und aufeinanderstapelte». Herausgekommen ist The Interlace, der wohl aussergewöhnlichste Wohnblock der Welt.

«Wohnblock der Zukunft»

The Interlace, das 2015 den «Building of the Year»-Award gewann, wurde vom deutschen Architekten Ole Scheeren entworfen. Wen Khai Meng, CEO des Bauunternehmens Capital Land Singapore, sagt: «Wir haben bei The Interlace versucht, uns das Wohnen der Zukunft vorzustellen. Ein Wohnblock, der nicht nur private Räumlichkeiten bietet, sondern die Bewohner zu einer Gemeinschaft formt.»

Mit dieser Vision entwarf Scheeren 31 Wohnblöcke, jeder sechs Stockwerke hoch. Diese länglichen Blöcke wurden sechseckig angeordnet und aufeinandergestapelt. Khai Meng bezeichnet die Gebäude als «vertikale Stadt mit spektakulären Dachgärten und privaten und öffentlichen Dachterrassen».

1040 Wohnungen

The Interlace umfasst insgesamt 1040 Wohnungen, die jeweils bis maximal vier Zimmer haben. Die Wohnblöcke haben eine Gesamtfläche von 80'000 Quadratmetern; in acht Gärten verteilen sich mehrere Swimmingpools, Gemeinschaftsgärten und Spielplätze.

Zusätzlich gibt es Gemeinschafts-Fitnessräume, mehrere Grillplätze, Karaoke-Räume und eine Art Finnenbahn für Jogger. The Interlace umfasst auch acht Geschäfte, darunter ein Café und ein Lebensmittelgeschäft.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mary-Jane Green am 19.03.2018 14:16 Report Diesen Beitrag melden

    Ingenieurskunst

    Also ich finds irgendwie schön. Mal was anderes. Sicherlich statisch eine Meisterleistung.

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  • Bauinteressierter am 19.03.2018 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ingenieure

    Schön dass der Architekt im Mittelpunkt steht. Die wahren Helden, sind aber die Ingenieure die seine Träume und Visionen wahr lassen werden. Dabei ist es die Kräfte in den Boden zu bringen noch das Einfachste. Interessant wäre wie das Erdbeben gelöst wurde. (In dieser Gegend sowieso ein extrem wichtiges Thema.) Wie wurden die freispannenden Decken tragfähig gemacht? Mit einer Vorspannung?

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  • Georg P. am 19.03.2018 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Jenga

    Wusste nicht was Jenga ist. Habe es gegooglet, rausgefunden und kann nur sagen, nein, das schaut nicht aus wie ein Jenga Turm.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Renato Wyss am 20.03.2018 16:32 Report Diesen Beitrag melden

    Kunst am Bau

    Gut, bei 5,6 Mio Menschen auf 700km2 muss man schon verdichtet bauen. Aber es sieht wesentlich besser aus, als das, was heute bei uns gebaut wird. Osteuropäische Plattenbauten lassen grüssen.

  • PeteW am 20.03.2018 04:20 Report Diesen Beitrag melden

    Gutes design / award winner

    War gerade letzte Woche dort u.a. In einem dieser Blocks. Es ist ein Award winning project und ich würde mir hier in der Schweiz mehr Mut zu gutem Design wünschen.

    • Aloheysi am 20.03.2018 06:17 Report Diesen Beitrag melden

      Investoren schuld

      Können Sie in der Schweiz vergessen. Die Investoren wollen möglichst viel Geld machen und lassen den Architekten keine andere Wahl als sowas zu realisieren.

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  • Markus H. am 19.03.2018 17:52 Report Diesen Beitrag melden

    Scheusslichkeit sondergleichen!

    Ziemlich bis sehr hässlich! Würde nie in so einem Ghetto wohnen wollen!

  • The Observer am 19.03.2018 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Spezielle Architektur...

    ...die aber durchaus zu gefallen weiss! Nicht einfach nur eine Stange gen Himmel gezogen, sondern mehrere Gebäudeeinheiten durch geschickte Anordnung zu einer Community zusammengeführt.

  • Mike Litoris am 19.03.2018 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Nope

    Der Block sieht nicht wie ein Jenga Turm aus. bei Jenga waren es jeweils 3 Blöcke aneinander und weitere 3 90 Grad gedreht aufeinander. Nicht mal wenn der Turm fällt sieht es annähernd so aus wie ein Jenag Turm.