Byton

08. Januar 2018 12:08; Akt: 20.02.2018 14:13 Print

Chinesen zeigen das «Auto der Zukunft»

Das chinesische Start-up Byton stellte an der Elektronikmesse in Las Vegas «das Auto der Zukunft» vor. Ist das Elektroauto gut genug, um Tesla zu schlagen?

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Die «Consumer Electronics Show» in Las Vegas gehört schon seit Jahren zu den weltweit grössten Fachmessen für Unterhaltungselektronik. Schon seit einigen Jahren neu dabei sind viele namhafte Autofirmen, die an der Messe ihre Autos mit Elektroantrieb vorstellen. Nun will auch das chinesisches Start-Up Byton im Tesla-Markt mitmischen. Das Ziel: Ab 2019 soll das «fortschrittlichste Auto auf dem Markt» aus China kommen – zunächst nur in China. Ab 2020 soll der 4.85 Meter lange SUV von Byton dann auch in Europa für umgerechnet 44'000 Franken erhältlich sein.

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Chef von Byton – der Name leitet sich von «Bytes on wheels» (Bytes auf Rädern) ab – ist der ehemalige BMW-Manager Carsten Breitfeld. Er war bei BMW massgeblich bei der Konzeption des Hybridsportwagens i8 beteiligt. Aber auch frühere Manager von Apple, Google und Tesla arbeiten für das chinesische Unternehmen, das Investoren mit mehr als 200 Millionen Dollar ausgestattet haben.

«Computer auf Rädern»

Das «Auto der Zukunft» wird, wie Breitfeld am Sonntag auf der Elektronikmesse ankündigte, per Gesichtserkennung zu öffnen sein. Steuern lasse es sich unter anderem mit dem digitalen Assistenzsystem Alexa von Amazon, mit Gesten und Berührungen. Die Funktionen sollen sich mit Hilfe künstlicher Intelligenz ständig fortentwickeln. Das Auto «wird besser, je besser es dich kennt», sagte Byton-Präsident Daniel Kirchert. Auch fast autonom fahren soll das Auto können, verspricht Byton. Die Reichweite soll 500 Kilometer betragen, die Ladezeit der Batterie 15 bis 30 Minuten.

Byton reiht sich ein in eine Vielzahl von Firmen, die selbstfahrende Elektroautos zu einem erschwinglichen Preis anbieten und damit dem Branchenprimus Tesla Konkurrenz machen wollen. Der US-Autobauer hat sein Produktionsziel für sein Model 3, mit dem Tesla den Massenmarkt erobern will, aber bereits mehrfach verschieben müssen.

(dk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • axfu am 08.01.2018 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Platz da, die Chinesen kommen

    Geil! Jetzt wird der Markt so richtig aufgemischt werden.

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  • Maler50 am 08.01.2018 12:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht

    Ankünden kann man viel,darum abwarten was dann Wirklichkeit wird! Zuzutrauen wäre es den Chinesen allemal solch ein Auto zu bauen!

  • Perry am 08.01.2018 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    super

    Jetzt müssen die Autos nur noch bezahlbar sein ;)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Meister Yoda am 10.01.2018 09:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich sage schon lange, dass die Elektroautos

    die herkömmlichen Fahrzeuge erst ablösen werden wenn die Aufladung der Batterie ca so lange dauert wie man tankt.

    • Sven E. am 10.01.2018 09:47 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht unbedingt

      Ich fahre hybrid. Wenn du den Wagen ueber Nach in der Garage ans Netz haengst, kann dir die Laedezeit ziemlich egal sein. Bei den heutigen Reichweiten wirst du kaum je tagsueber unterwegs nachladen muessen.

    • Meister Yoda am 10.01.2018 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sven E.

      Nicht jeder hat nen Eigenheim mit Garage & aufladmöglichkeiten.

    • Ric 123 am 10.01.2018 21:03 Report Diesen Beitrag melden

      Na ja

      @Meister Yoda: Ich lade mein Elektroauto in der Tiefgarage der Mietwohnung. Vorher habe ich ein paar Monate nur an öffentlichen Stationen geladen. Sicher hätte ich nichts gegen ein Eigenheim, aber diese Ausrede zählt nun wirklich nicht.

    • Meister Yoda am 11.01.2018 10:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ric 123

      Angenommen es besteht zuhause keine möglichkeit die Batterie aufzuladen, besonders in der heutigen Gesellschaft: Zeit = Geld kann sich es keiner leisten mehrere Stunden seine Batterie unterwegs zu laden.

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  • Captain Future am 09.01.2018 23:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Tech-Giganten die Welt erobern

    Was hier fehlt, ist der Hinweis wer hinter diesem Projekt steht, in fast keinem Artikel weltweit wird darauf hingewiesen, Panik ?? TENCENT ist die weltgrösste Investment-Firma und ein Internetgigant, der andere Partner nennt sich "Hon Hai Precision Industry" besser bekannt als FOXCONN. Die Fahrzeuge werden Autonomes Fahren auf "Level 4" bieten und wer hat vor kurzem eine komplett neue Technologie patentiert? Natürlich der Lieblingspartner von Foxconn, welcher die Face-Recognition-Technologie für den Byton liefert. Bin gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte ...

  • Wily Wasser am 09.01.2018 20:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zukunft

    immer Strom wo kommt der her? Die würden besser mal mit Wasserstoff vorwärts machen

    • Sepple am 09.01.2018 21:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wily Wasser

      Wie viel Strom braucht es um Wasserstoff herzustellen? Allenfalls mehr als um ein Auto direkt mit Strom zu betreiben

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  • John Dor am 09.01.2018 14:28 Report Diesen Beitrag melden

    Schon ... aber ....

    So lange es nicht fliegt ist es für mich kein Zukunfts-Auto. Das Gezeigte ist ein fahrendes Internet-Cafe. Und die hochgelobten Ladezeiten sind eh nur virtuell, denn dafür braucht man entsprechende Leitungen (Ampere ist das Zauberwort). Und wenn mehrere miteinander Laden (oder zuhause an der Steckdose) geht entweder das Netz in die Knie oder die Ladezeiten werden vieeeeel Länger.

  • Asterix am 09.01.2018 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Aber nur dann

    wenn ich Alexa komplett ausschalten und der Wagen trotzdem weiter bedient werden kann. Ich will kein Auto, das am Internet hängt.

    • John Dor am 09.01.2018 16:13 Report Diesen Beitrag melden

      So ist es wohl

      Und ohne Internet bleibt es stehen. :-)

    • Ric 123 am 10.01.2018 21:06 Report Diesen Beitrag melden

      Tin hat

      Wohl kaum. Ich habe den Tesla auch erst gekauft, nachdem ich wusste, wie ich ihn vom Internet trennen kann, und was dass nicht mehr funktionieren würde. Gemacht habe ich es dann doch nicht.

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