Green Car of the Year

14. Oktober 2017 10:08; Akt: 16.10.2017 17:45 Print

Kein Europäer im Final des Green Car of the Year 2018

Das amerikanische «Green Car Journal» hat die Finalisten für den Green Car of the Year 2018 bekanntgegeben. Vier Japaner und ein Koreaner stehen zur Wahl.

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Der designorientierte neue Accord bietet mit seinen drei neuen Antriebsvarianten Effizienz und Leistung. Das Portfolio umfasst zwei Direkteinspritzer mit aufgeladenem Vierzylinder sowie die dritte Generation des zweimotorigen Hybrid-Antriebs von Honda. Beide Turbolader nutzen hocheffiziente, verbrauchsarme Turbos, variable Ventilsteuerung und hochpräzise Direkteinspritzung für direkten und kraftvollen Antritt – und sie sind beeindruckend sparsam. Der Honda Clarity beeindruckt mit ansprechendem Design und seinem luxuriösen und geräumigen Innenraum. Er wird in drei – allesamt elektrischen – Varianten angeboten: vollelektrisch, als Plug-in-Hybrid und mit Brennstoffzellen-Antrieb. Der Clarity als Plug-in-Hybrid bietet eine Batterie-Reichweite von 76 Kilometern und eine Gesamtreichweite von 547 Kilometern. Den Ioniq gibt es in drei Varianten: elektrisch, Hybrid und Plug-in-Hybrid – jedes mit eigenem Styling und individuellem Charakter. Der elektrisch angetriebene Ioniq bietet eine Reichweite von 200 Kilometern. Der Hybrid erreicht einen im Wettbewerb einzigartigen Verbrauch von unter vier Litern auf 100 Kilometern, während der Plug-in rund 43 Kilometer rein batteriebetriebene Reichweite und eine Gesamtreichweite von 1.062 Kilometern verzeichnet. Die neue Generation des LEAF wird mit neuer Optik, einer deutlich höheren Reichweite sowie einer Reihe an intelligenten Nissan-Mobilitätstechnologien angeboten. Dieses vollelektrische Modell ist nun noch sportlicher und hat eine beeindruckende Aerodynamik. Mit einer Reichweite von rund 241 Kilometern ist die Batterie im wachsenden Wettbewerb elektrischer Antriebe weit vorne mit dabei. Auch deshalb ist der LEAF das meistverkaufte günstige Elektroauto weltweit seit seinem Debüt im Jahr 2010. Die achte Generation der Camry-Limousine ist sportlicher und dynamischer als seine Vorgänger. Sein Design ist kantiger und bietet mehr Fahrspaß mit mehr Effizienz aus drei verschiedenen Antriebs-Varianten: einem 2,5-Liter Vierzylinder, einem 3,5-Liter V6 und einem Hybrid der neuen Generation des Toyota-Hybrid-Systems. Der Camry Hybrid kommt mit einem Verbrauch von 4,4 Litern dem Toyota Prius sehr nah.

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Das US-Fachmagazin Green Car Journal hat die fünf Finalisten des Green Car of the Year-Wettbewerbs 2018 bekannt gegeben. Für den prestigeträchtigen Umweltpreis sind die 2018er-Modelle des Honda Accord, Honda Clarity, Hyundai Ioniq, Nissan LEAF und Toyota Camry nominiert. Der Gewinner wird Ende November gekürt. Das Green Car Journal vergibt diesen Preis seit 2005 jährlich im Rahmen der Los Angeles Auto Show.

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«Die diesjährigen Finalisten veranschaulichen, wie das Automobil ständig weiterentwickelt und immer umweltfreundlicher wird», sagt Ron Cogan, Herausgeber und Verleger des Green Car Journal und von GreenCarJournal.com. «Jedes der ausgewählten Fahrzeuge zeigt einen eigenen Ansatz, sei es der Batteriebetrieb, der hocheffiziente Verbrennungsmotor – zum Teil kombiniert mit dem Elektroantrieb – oder der Antrieb per Brennstoffzelle. Wichtig dabei sind auch der Fahrspass und die Verfügbarkeit als Serienmodell. »

Das schreibt die Jury über die Finalisten:
(sämtliche Reichweiten und Verbräuche nach EPA)

Honda Accord
«Der neue Accord bietet mit seinen drei neuen Antriebsvarianten Effizienz und Leistung. Das Portfolio umfasst zwei Direkteinspritzer mit aufgeladenem Vierzylinder sowie die dritte Generation des zweimotorigen Hybrid-Antriebs von Honda. Beide Turbolader nutzen hocheffiziente, verbrauchsarme Turbos, variable Ventilsteuerung und hochpräzise Direkteinspritzung für direkten und kraftvollen Antritt – und sie sind beeindruckend sparsam.»

Honda Clarity
«Der Honda Clarity beeindruckt mit ansprechendem Design und seinem luxuriösen und geräumigen Innenraum. Er wird in drei elektrischen Varianten angeboten: vollelektrisch, als Plug-in-Hybrid und mit Brennstoffzellen-Antrieb. Der Clarity als Plug-in-Hybrid bietet eine Batterie-Reichweite von 76 Kilometern und eine Gesamtreichweite von 547 Kilometern.»

Hyundai Ioniq
«Den Ioniq gibt es in drei Varianten: elektrisch, Hybrid und Plug-in-Hybrid – jedes mit eigenem Styling und individuellem Charakter. Der elektrisch angetriebene Ioniq bietet eine Reichweite von 200 Kilometern. Der Hybrid erreicht einen im Wettbewerb einzigartigen Verbrauch von unter vier Litern auf 100 Kilometern, während der Plug-in rund 43 Kilometer rein batteriebetriebene Reichweite und eine Gesamtreichweite von 1062 Kilometern verzeichnet.»

Nissan Leaf
«Die neue Generation des LEAF wird mit neuer Optik, einer deutlich höheren Reichweite sowie einer Reihe an intelligenten Nissan-Mobilitätstechnologien angeboten. Dieses vollelektrische Modell ist nun noch sportlicher und hat eine beeindruckende Aerodynamik. Mit einer Reichweite von rund 241 Kilometern ist die Batterie im wachsenden Wettbewerb elektrischer Antriebe weit vorne mit dabei. Auch deshalb ist der LEAF das meistverkaufte günstige Elektroauto weltweit seit seinem Debüt im Jahr 2010.»

Toyota Camry
«Die achte Generation der Camry-Limousine ist sportlicher und dynamischer als seine Vorgänger. Sein Design ist kantiger und bietet mehr Fahrspass mit mehr Effizienz aus drei verschiedenen Antriebs-Varianten: einem 2,5-Liter Vierzylinder, einem 3,5-Liter V6 und einem Hybrid der neuen Generation des Toyota-Hybrid-Systems. Der Camry Hybrid kommt mit einem Verbrauch von 4,4 Litern dem Toyota Prius sehr nah.»

Das Green Car of the Year® wird per Mehrheitsentscheid einer Jury bestimmt. Zu ihr gehören unter anderen der Ex-Talkshow-Moderator und Auto-Fan Jay Leno sowie Vertreter von Umweltorganisationen wie Jean-Michel Cousteau, Präsident der Ocean Futures Society.

(lab/pd)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Point Man am 14.10.2017 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Wunder

    Überrascht mich überhaupt nicht. Egal ob Toyota Prius oder Honda Insight beide und noch viele andere gibt es schon über ein Jahrzehnt. Leider wurden diese Autos immer schlecht geredet und Schummelprodukte als Weltneuheit verkauft. In Hybrid/Elektro sind die Asiaten Lichtjahre voraus.

  • Interessent am 14.10.2017 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    wieso nicht in der Schweiz erhältlich

    der Honda Accord sieht ja echt cool aus! Wieso wird der in der Schweiz nicht angebotent? Der Veantwortliche von Honda-Schweiz versteht wohl nicht allzuviel von seinem Job. Schade, dieser Accord würde mir echt gefallen

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  • Ronny C. am 14.10.2017 16:33 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht mehr verfügbar ?

    Optisch sind die Wagen noch relativ gefällig, die Amis stehen halt nicht auf die langweiligen Hatchback-Kisten wie den Golf und die dutzenden von Golf-Kopien, die aerodynamisch eine Katastrophe sind mit dem steilen Heck. Die Amis, Russen, Asiaten, Südeuropäer usw. stehen auf das 3-Box-Design. Bei den Ökocars ist man halt schnell mal bei der Prius-Seitenlinie, da diese Form wenig Luftwiderstand bietet. Für mich unverständlich, dass millionenfach Verkaufte Topseller wie der Accord und der Camry hier nicht mehr erhältlich sind. Die Zuverlässigkeit ist um Galaxien besser als beim VW/Skoda-Müll.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Flachländer am 16.10.2017 00:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Chevy Volt noch heute dabei...

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass ich mit meinem Chevy Volt aus 2013 noch heute mit reellen 80km Reichweite vollelektrisch und punkto Verbrauch im benzinelektrischen Betrieb tadellos vorne dabei bin. Kombibetrieb ergibt eine Reichweite von 935km auf 35l Benzin und vollen Akku.

  • socom am 15.10.2017 18:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wo?

    ich sehe hier nirgends schöne und emotionale autos. und vor allem: ich sehe keine teslas ;-) wiso wohl?

  • Kokopelli am 15.10.2017 17:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wo ist der Fortschritt geblieben?

    Mein alter Citroën Visa Diesel hatte bereits vor 30 Jahren einen Verbrauch von 5 l/100km und war 150 km/h schnell.

    • Reto am 15.10.2017 20:08 Report Diesen Beitrag melden

      @kokopelli

      Wenn du das nicht lesen kannst, solltest du nochmals in die Schule.

    • Illumination am 15.10.2017 20:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Reto

      Warum denn - die Frage ist doch berechtigt.. Habe im Juni einen Audi A6 3.0 TDI/272 PS (AdBlue) 7-Gang S-Tronic über 500 km gefahren.. Habe schon viele Fahrzeuge gefahren - aber noch keines mit 580 Nm ab 1250 U/min - mit einer bis dahin noch kaum erlebten Anfahrbeschleunigung (0-100 km/h ca. 5.8 s, selbst gemessen mit Stoppuhr) - das Ganze mit höchster Laufkultur und extrem "locker, lässig und völlig unangestrengt"... Und das Beste zum Schluss - mit einem Durchschnittsverbrauch von 7.8 l Diesel (selbst berechnet über Tank-Verbrauch)..Fazit: Ein möglichst sauberer Diesel ist der Hybrid-Feind..

    • Kokopelli am 15.10.2017 22:28 Report Diesen Beitrag melden

      @Illumination

      Das Drehmoment des kleinen Pony mit Vorderradantrieb war unschlagbar, auf Feld- und Waldwegen und noch schöner mit Sommerreifen im Winter bergauf und bergab. Mein Mercury Cougar 1966 (4.7l V8 handgeschalted) schaffte das nur mit Ketten an den hinteren Winterreifen, war auch schön den verschneiten Pass hoch nach Frankreich, nur saufte der auch etwas mehr.

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  • H.Ybrid am 15.10.2017 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    Vorsprung durch wirkliche Technik

    Die Asiaten sind bei Hybrid-Antriebssystemen um Welten voraus. Die DE A-Wirtschaft flunkert weiter, kleine Harnstoff-Tanks, wo die eingespritzte Menge zu gering ist .. angebliche Plug-In Hybride (eher Bolliden) wo 80 km elektrisch gefahren wird und dann der Benziner einen sensationellen Durchschnittsverbrauch erzielt (siehe Panamera). Stuck-in-the-middle für die DE A-Industrie, allerdings werden diese durch die Konsumenten belohnt, die selber wiederum jahrelang von der gekauften A-Presse berieselt wurden, u.a auch gegen den Hybridansatz. MfG H.Ybrid

    • Reto am 15.10.2017 11:25 Report Diesen Beitrag melden

      @h.ybrid

      Alles richtig, aber die 80 km sind real eher 30..... Ausserdem: die Hybrid Kritiker sollten mal etwas wie einen Lexus GS 450h, RX oder LC fahren. Da würde ihr kleines Weltbild ordentlich durcheinander kommen.

    • Illumination am 15.10.2017 12:38 Report Diesen Beitrag melden

      @H. Ybrid @Reto

      Auch für mich ist Lexus die Messlatte bei der Hybrid-Umsetzung - das Zusammenspiel von E-Motor, Benzin-Motor, Hydraulik-/E-Motor-Bremse beim GS 450 h (2017) nahezu perfekt... Elektrisches Fahren beschränkt sich aber auch hier auf "Gleiten" bis max. etwa 65 km/h - etwas mehr "Gaspedal-Einsatz" schaltet umgehend den Benziner zu, mit Praxis-Verbrauch um 7,5-8.5/100 km im gemischten Verkehr mit Überland-/Autobahn-Anteil.. Das ist gut - aber jetzt auch nicht "wahnsinnig" wenig - immer im Verhältnis zum techn. Aufwand..Vorteile bei Hybrid-Fahrzeugen sehe ich v.a. im Kurzstrecken-/Stadtverkehr...

    • Point Man am 15.10.2017 12:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Illumination

      Lexus ist Top 7,5 l Verbrauch ist nichts für ein Auto das ca. 2t wiegt.

    • Point Man am 15.10.2017 13:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @H.Ybrid

      Nun sind Hybrid Sportwagen dran. Honda hat schon einen NSX. Möglicherweise kommt der Toyota FT1 (Supra) als Hybrid. Die deutschen verschlafen langsam jeden Trend :-) Oder warten bis es ausgereift ist um es zu kopieren.

    • Illumination am 15.10.2017 13:47 Report Diesen Beitrag melden

      @Point Man

      Naja - BMW 540i Xdrive 3,0 l-R6/340 PS/1800 kg Leergewicht - 10,0 l 100/km (Praxis) oder Mercedes E 400 4-Matic 3.5-V6/333 PS/1900 kg Leergewicht - 10,4 l/100 km... Ist mehr als beim GS 450 h (aber beide AWD) - und wie erwähnt - Verhältnis "Aufwand und Ertrag".. ;-)

    • H.Ybrid am 15.10.2017 18:48 Report Diesen Beitrag melden

      Vollhybride ..

      Hi, leider sind wir in Mitteleuropa, wo krass prestitsch-vorherrscht - vorgelebt von A-Medien. Mein GS450h genehmigt sich bei dynamischer Fahrweise 7.5 l/ 100 km bei 345 PS. Das Fahrzeug erzieht seinen Fahrer zum spritsparen. Und dabei wäre es so einfach, eine Testfahrt kostet nichts, vorausgesetzt Herr und Frau CH überwinden Vorurteile und glauben nicht, dass es Prestitsch/ Prämie ist, wenn jeder Dodel einen Audi, MB oder BMW fährt - deutsche Wertarbeit vs. Tahara-plant. Der Anfang vom Ende, wenn der (Prestitsch-) Markeninhalt leer ist .. Oyasuminasai H.Ybrid

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  • Giorgio am 14.10.2017 22:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist jetzt nicht 2017?

    Bestes Umweltauto 2018. Bester Koch Gault Millau 2018. Hab ich mich im Kalender vertan oder ist jetzt nicht immer noch 2017? Was wissen die eigentlich heute, was nächstes Jahr Top sein wird?