Nissan

06. November 2017 10:47; Akt: 06.11.2017 10:49 Print

Ein Nissan Prototyp fährt selbstständig durch Tokio

Neuste Generation von Nissans ProPilot manövriert durch Tokio und schafft mit künstlicher Intelligenz ein «menschenähnliches Fahrgefühl».

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Adresse ins Navigationssystem eingeben und zurücklehnen: Ausgestattet mit fortschrittlicher Technik zum autonomen Fahren, ist Nissan mit einem Prototypen auf öffentlichen Strassen quer durch Tokio gefahren. Der Nissan Versuchsträger ist mit der dritten Generation des ProPILOT Systems ausgestattet. Die Technologie ermöglicht autonomes Fahren im Stadtverkehr sowie auf Autobahnen und nimmt ihre Arbeit auf, sobald der Fahrer den gewünschten Zielort im Navi festlegt. Das System soll bereits 2020 auf den Markt kommen.

In dem modifizierten Modell, das in der Schweiz als Infiniti Q50 auf dem Markt ist, steckt umfangreiche künstliche Intelligenz: Mit zwölf Sonaren, zwölf Kameras, neun Millimeterwellen-Radars, sechs Laserscannern und hochauflösendem Kartenmaterial analysiert das System selbst komplexe Szenarien in Echtzeit. Das Fahrzeug navigiert ruhig und entspannt durch anspruchsvollen Stadtverkehr – auch über vielbefahrene Kreuzungen. Das Zusammenspiel von Software und Hardware meistert auch problemlos Hindernisse auf der Strasse. Das Ergebnis ist laut den Japanern «ein menschenähnliches Fahrgefühl, das Insassen die nötige Sicherheit gibt».

«Unser Prototyp zeigt Technik, die ab 2020 tatsächlich verfügbar sein wird», sagt Takao Asami, Nissan Senior Vice President für Forschung und Entwicklung. «Die Demonstration ist ein weiteres Beispiel für unsere erfolgreiche Arbeit, autonomes Fahren für jeden erfahrbar zu machen.» Die Testfahrten folgen nach der Enthüllung des neuen emissionsfreien Nissan Leaf, der mit dem ProPilot System der ersten Generation bei Bedarf teilautomatisiert im einspurigen Autobahnverkehr unterwegs ist.

(lab/pd)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • @Japaner am 06.11.2017 13:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Top for Japan

    Was sicher ist, wenn die Japaner sowas machen, ist der Berufstolz an erster Stelle und dan funktioniert das auch. Den diese Leute haben noch Ehre.

  • dada am 06.11.2017 12:28 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Dann können ja die Leute beim Fahren bald sorglos am Handy rumfummeln und alles im Auto machen was sie gerne wollen, ausser Autofahren natürlich. Dadurch werden die Strassen sicher! Danke

  • Mensch am 06.11.2017 14:45 Report Diesen Beitrag melden

    nix neues

    Das konnte KITT schon in den Mitte 80er XD. Scherz bei Seite ich weiss nicht wenn ich schon Auto fahre dann doch lieber selber. Es ist sicher toll auf längeren Strecken aber sonst will ich schon selber fahren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Maeri99 am 07.11.2017 10:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schön und gut

    Ja ist ja schön und gut, aber da steckt man Milliarden in solche Technologien aber die Autos usw. verpesten immer noch unsere Umwelt! Wäre es nicht mal an der Zeit das Geld sinnvoller einzusetzen? Aber ja die ganze Lobi....

  • Antonia am 07.11.2017 07:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Radarstrahlen direkt in den Körper

    hat mal jemand was gesagt, wie sich die ganzen Radarsensoren auf die Umgebung auswirken? Wie reagieren Körper von Kindern, welche voll im Bereich der Strahlen liegen auf diesen massiven Beschuss mit Mikrowellen? Darüber wurde bis jetzt immer schön geschwiegen.

    • Peter am 08.11.2017 09:26 Report Diesen Beitrag melden

      keine Sorge

      Ich arbeite in der Sensortechnik, die Körper reagieren gar nicht, auch sind es keine Mikrowellen die da rumgeschossen werden. Das sind relativ langwellige und energiearme Strahlen die reflektiert werden.

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  • Softgeniesser am 07.11.2017 00:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zukunft!

    ich fahre seit 50 Jahren. Ueber 2 mio. km. Wenn moeglich lasse ich meine Frau ans Steuer. Fuer mich mit 68 Jahren ein Autopilot!

  • Rene am 06.11.2017 16:03 Report Diesen Beitrag melden

    was meint ihr?

    das sollte man als erstes in der Formel 1 einführen. Selbstfahrende Autos beim Rennen zu zuschauen, ist sicherlich voll spannend

  • Driver am 06.11.2017 14:58 Report Diesen Beitrag melden

    Fahrspass

    gibt es denn niemand mehr der spass am Autofahren hat und das lieber "selbst in die Hand nimmt"? Und damit meine ich nicht irgendwelche möchtegern Rennfahrer, die nebenbei noch am Handy sind.

    • pragmatiker am 06.11.2017 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Driver

      autofahren hat mit spass genauso wenig zu tun, wie einen stabmixer zu bedienen.

    • ROBI4133 am 06.11.2017 23:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Driver

      Nein definitiv nicht... Wenn Sie irgendwann über 70000Km in Jahr doch die Schweiz beruflich fahren müssen und nebenbei noch Kunden Besuche erledigen, nach spätestens 15 Jahren Jahren haben Sie auch kein spass beim (Stau) Auto fahren hier in der Schweiz...

    • Stiffler am 07.11.2017 07:22 Report Diesen Beitrag melden

      Auto macht spass...

      aber fix hat es was mit Spass und Hobby zu tun, kommt nur immer auf die Person an ;) andere haben Spass am Velo und ist Ihr Hobby bei uns ist's halt das Auto... der Eine fahrt mit dem Velo / Töff über den Pass, wir mit dem Auto ;)

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