Selbstfahrende Autos

20. November 2017 11:24; Akt: 20.11.2017 11:28 Print

Jeremy Clarkson warnt vor «tödlicher Gefahr»

von Dieter Liechti - Grossbritannien will ab 2021 selbstfahrende Autos auf die Strasse schicken. TV-Star Jeremy Clarkson warnt: «Die Technik ist noch nicht bereit!»

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Clarkson traut den selbstfahrenden Autos noch nicht und hat bei seiner letzten Testfahrt Todesängste ausgestanden. (Bild: Amazon)

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Finanzminister Philip Hammond will am Mittwoch in seiner Rede zum Staatshaushalt neue Vorgaben und Investitonen von über einer halben Milliarde Pfund präsentieren, die die Einführung von selbstfahrenden Autos in Grossbritannien beschleunigen soll.

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Britische Medien werten den Schritt als Versuch, die britische Automobilindustrie zu stärken. Laut dem «Guardian» will sich Hammond dazu über die rechtlichen Vorgaben, die derzeit in vielen EU-Staaten und grossen Teilen der USA in der Entwicklung fahrerloser Autos bestehen, hinwegsetzen. So werde die britische Regierung etwa Tests erlauben, die ohne eine menschliche Kontrollperson innerhalb oder ausserhalb des selbstfahrenden Fahrzeugs stattfinden.

«Ich habe um mein Leben gefürchtet»

Das ruft mit ex-«Top-Gear»-Legende Jeremy Clarkson den wohl bekanntesten Auto-Fachmann der Welt auf den Plan. Clarkson, der mittlerweile für «Amazon Prime» mit dem Car-Format «The Grand Tour» für Schlagzeilen sorgt, warnt: «Ich bin erst vor ein paar Tagen mit einem Auto gefahren, das laut den Angaben des Herstellers autonom fahren kann. Auf der Strecke von rund 80 Kilometern auf der M4 hat das Auto zwei haarsträubende Fehler gemacht, die mich hätten töten können. Ich habe um mein Leben gefürchtet!»

Welches Auto Clarkson gefahren ist, will er gemäss «The Sun» nicht verraten: «Wir müssen aufpassen, dass wir nicht verklagt werden», so der polarisierende TV-Star. «Aber ich bin überzeugt, dass diese Technik noch lange nicht bereit für die Zulassung ist.»

Bevor ein Hersteller mit seinem Auto nicht die «Todesstrasse» in Bolivien unfallfrei geschafft hat, lässt Clarkson seine Hände am Steuer.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • gianni am 20.11.2017 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der programmierer ist schuld

    und wenns dann doch unfälle gibt ist ja der programmierer schuld. wer sonst ;-)

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  • Bruder Motzi am 20.11.2017 11:53 Report Diesen Beitrag melden

    Ich warte jetzt schon genüsslich

    auf den ersten Unfall, in den ein selbstfahrendes Auto verwickelt ist, vielleicht sogar bei Zusammenkrachende. Amüsant dann die Verfolgung des Disputes über die "Schuldfrage"...

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  • Vugi am 20.11.2017 12:11 Report Diesen Beitrag melden

    Sinnlos

    Kann ich ja gleich den Bus nehmen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Soilmi am 21.11.2017 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Fortschritt ist nicht aufzuhalten

    Es ist amusant zu lesen wie sich viele gegen die ihnen "unbekannte" Technik wehren. Automatische Getriebe, Blinker, Spurwarner oder automatisch eingreifende Bremsen, Abstandsautomatiken usw. waren vor einem halben Jahrhundert zum Teil undenkbar und sind heute Standard. Nachdem selbstfahrende Fahrzeuge schon heute ganz ordentlich verkehren, kann man getrost sagen dass auch dies Morgen zum Standard wird.

    • Mike am 21.11.2017 20:15 Report Diesen Beitrag melden

      Was für Leute?!

      Die Frage die sich stellt, genauso wie bei der E-Mobilität, der Energie-Wende und Industrie 4,0, stellt sich, warum gerade eine bestimmte Politische Lobby bereits damit Politik macht, obwohl es diese Technologie noch gar nicht gibt.... Was für Leute wollen Fahrzeuge die Ihren Standort erkennen und weiterleiten? Was für Leute haben Mühe damit, dass Menschen sich unabhängig von Staat und Grossorganisationen frei bewegen können?? Was für Leute sehen sich genötitgt bereits darauf abzuzielen die freie Mobilität zu verbieten?? .. Was spricht gegen den freien Technologiemarkt??

    • Point Man am 22.11.2017 11:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Soilmi

      Fortschritt hört man immer und überall. Dabei ist meine Drecksschleuder um einiges schneller als das Selbstfahrende Auto :-)

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  • Klaus am 21.11.2017 17:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    traue keiner Technik

    Ich würde meine Sicherheit und mein Leben niemals der reinen Technik überlassen, da diese jederzeit jemand missbrauchen könnte. Die Erfahrung lehrt uns, was missbraucht werden kann wird auch missbraucht. Politisch unbequeme hätten wohl sehr bald tragische Unfälle. Dann heisst es dann technisches versagen....

    • Aspie am 21.11.2017 21:49 Report Diesen Beitrag melden

      Und wieviele

      Und wie viele Unfälle sind denn heute technisches Versagen? Ich habe nur Angst vor den Fahrern. Heute darf jeder ehemalige Kameltreiber Auto fahren.

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  • Mikeymike am 21.11.2017 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    10% ......

    Die zehn Prozent die Technik mehr als sich selber vertrauen müssen ihren Fahrausweis abgeben! Das beweist das sie unsicher sind und Unsicherheit im verkehr ist sehr gefährlich.

  • Rodney McKay am 21.11.2017 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Welch Prachtsmann

    Und wer warnt die Leute vor ihm? Hat er nicht schon Gewalt angewendet als ihm das Catering nicht zusagte? Und einer solchen sich nicht unter Kontrolle habenden Person gibt man noch eine Plattform? Klar er hat ja eine Auto-Show gemacht und geniesst deswegen Narrenfreiheit...

    • Severin M. am 21.11.2017 20:24 Report Diesen Beitrag melden

      Wer wirklich böse ist:

      Uii, eine kleine Rauferei... Wie schlimm... ... Wissen Sie wer wirklich Böse und schlimme Menschen sind?? Kontrollsüchtige Sozialisten und Religiöse... Jede freie Meinungsäusserung eine Häresie, jeder kleinste Verstoss gegen die Norm ein Verbrechen... ... Sozialisten haben haben mehr als 150 Millionen andersartige und andersdenkende Menschen ermordert wenn sie an der Macht waren... Und der IS?? Der spricht für sich selbst... Freiheit lässt manchmal kleinere Eskalationen zu, aber die Gesamtgewalt im System ist extrem niedrig im Vergleich zur Kontrollstaatlichkeit. Und die Menschen sind happy...

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  • Kidd Funkadelic am 21.11.2017 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    Autofachmann?

    Jeremy Clarkson als Autofachmann zu bezeichnen, ist schon beinahe grenzdebil. Versteht mich nicht falsch, Jezza ist cool, aber wenn es um Autos geht ist er ein Kind im Körper eines Erwachsenen.

    • Chris am 24.11.2017 15:56 Report Diesen Beitrag melden

      Ans Kind

      Und mit Funkadelic und Jezza outest du dich ja als seeeeehr erwachsen. Selbst noch ein Kind aber Anderen Vorhaltungen machen, sehr vorbildlich.

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