Byton

11. Januar 2018 11:30; Akt: 10.01.2018 15:51 Print

Darum schlägt der Byton Wellen

von Dieter Liechti - Die Studie des chinesischen Stromers wird als «Heilsbringer» gefeiert.

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Noch bevor der an der CES in Las Vegas enthüllte Elektro-SUV Byton ein paar Meter gefahren ist, sorgt er für einen Riesenhype. Und dafür gibt es mehrere Gründe:

Das Design: Die Optik des Byton ist ausgesprochen modern. Entgegen vielen anderen chinesischen Studien kommt der Neuling ohne Barock aus.

Der Tesla-Verdruss: E-Fans suchen nach einem neuen «Heilsbringer», da Tesla mit dem Model 3 weit hinter den Vorgaben zurückbleibt.

Die Performance: 520 Kilometer Reichweite, 80 Prozent Ladung in 30 Minuten, 350 kW Leistung, 720 Nm Drehmoment – das ist eine Ansage.

Der Preis: Der ist wirklich heiss. Wer mit 400 Kilometern und 200 kW zufrieden ist, kann mit 37'500 Euro budgetieren.

Das Team: Chinesische Finanzkraft und Fleiss gepaart mit deutscher Ingenieurskunst machen Hoffnung. Denn hinter Byton stehen jede Menge ehemaliger Manager von BMW i.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • B. Adone am 11.01.2018 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Der Preis ist heiss?

    ++Wer mit 400 Kilometern und 200 kW zufrieden ist, kann mit 37'500 Euro budgetieren.++ In der Schweiz also mit Einfuhrsteuer, MWSt und CH-Zuschlag nicht unter 60'000 SFr..

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  • Marcus Severus am 11.01.2018 13:07 Report Diesen Beitrag melden

    Concept Car vs. Serienproduktion

    Irgendwelche Konzeptstudien und Prototypen kann jeder präsentieren, solange das Ding nicht beim Schweizer Händler mir einer realistischen Wartefrist bezogen werden kann ist es aber einfach nur heisse Luft. Ich bin mir fast sicher dass auch die Chinesen in den nächsten paar Jahren kein Auto mit den Spezifikationen zu dem Preis produzieren können.

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  • ddr am 11.01.2018 16:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wartezeit

    Oh nur noch 2 Jahre, in der DDR musste man 18 Jahre warten auf einen Trabant dagegen sind 2 Jahre nicht lange, im Gegensatz zur heutigen Zeit wird der Byton in 2 Jahren veraltet sein!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Radix am 14.01.2018 05:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwie

    und irgendwo müssen zu Tesla und Co auch Alternativen gebaut werden, es muss eine gute Konkurrenz entstehen, die Idee muss weiterentwickelt und der Preis für Otto Normalverbraucher erschwinglich werden. Erdöl in zunehmendem Maß für Fortbewegung zu verbraten ist langfristig ziemlich kurzsichtig, das Potenzial liegt in erneuerbaren Energiesystemen. Wasser und Sonnenlicht gibt es in schier unerschöpflichen Mengen, darauf lasst uns die Zukunft bauen.

  • R.F.ZH am 13.01.2018 17:30 Report Diesen Beitrag melden

    Das Model 3 wird produziert

    Der Byron wird ja noch nicht produziert, das Model 3 schon. Langsamer als geplant, aber es geht aufwärts. Aber welcher Hersteller hat schon 500'000 Reservierungen bevor überhaupt die Produktion anfängt? Das es da dauert, bis Wagen Nr. 467'321 ausgeliefert wird, dürfte ja einleuchten. Jeder Hersteller hätte aktuell Probleme solche Massen zu Produzieren, denn die Batterien wachsen nicht auf den Bäumen und sind auch nicht von heute auf morgen verfügbar. Meine Prognose: Der Preis der Batterien wird kurzeitig steigen, weil eine gewisse Zeit zu wenig produziert werden kann.

    • Illumination am 14.01.2018 15:50 Report Diesen Beitrag melden

      @R.F.ZH

      Wenn es Tesla tatsächlich gelingt, ab Juli/August 5000 Modell 3/Woche zu produzieren (Prognose Elon Musk, wobei ich bei seinen Prognosen immer sehr zweifle), werden bis KW 52/2019 bestenfalls ca. 350`000 Ex. produziert.. Glauben Sie ernsthaft, dass die restlichen über 100`000 Vorbesteller noch weit bis ins 2020 hinein auf ihr Fahrzeug warten werden - zumal sich das Konkurrenz-Angebot bis dahin stark verändert? Tesla läuft die Zeit davon, mal abgesehen von den Finanzen..

    • Markus am 14.01.2018 20:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Illumination

      Ich habe einen 3er bestellt. Warten stellt für mich kein Problem dar. Wenn Sie schon mal einen Tesla gefahren sind wissen Sie warum. Alles was er angekündigt hat kam und waren KEINE Studien wie bei den Deutschen, auf die man vergeblich wartet. Die Deutsche Automobielindustrie wollte letztes Jahr 400 Schnelladestellen bauen. 1 Stk haben sie geschafft und nur mir der Halben Leistung! Ohne Ladeinfrastruktur wird es keiner so schnell Tesla das Wasser reichen können. Ich kaufe NUR noch ei rein elektr. Auto!!!!

    • Illumination am 14.01.2018 22:51 Report Diesen Beitrag melden

      @Markus

      Würde mich zum Zeitpunkt der Vorbestellungen 2017 interessieren, ob Sie und andere überhaupt wussten, was sie bestellten (zumal damals gar nicht alles bekannt war) - 50 kWh oder 75 kWh Akku (Longrange), Hinterradantrieb (Standard) oder Allrad-Antrieb (Option).. Bis anhin wurden die wenigen Modelle aus Kapazitätsgründen nur in der 75 kWh-Version (+9000 $) und Premium-Ausstattung (+5000$) ab 49`000 $ hergestellt.. Die 50 kWh-Version ist mit realen Reichweiten um 300 km nicht sehr interessant, die 75 kWh-Version gut ausgestattet mit Allrad-Antrieb deutlich über 50`000 $ - noch "volkstümlich?"

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  • Elektricman am 13.01.2018 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu viel

    Das Auto mag schön aussehen, der Verbrauch ist aber mit 20Kwh viel zu hoch. Es sollten Elektrofahrzeuge entwickelt werden, die mit 10-Max. 12kWh auskommen, bei normalem Gebrauch. Fahre seit bald 4 Jahren den Volt, auf Kurzstrecken inkl. Autobahn Verbrauch im Schnitt 11kWh. Es wird wie bei den Verbrennern, je grösser die Fahrzeuge umso höher der Verbrauch, dies ist auch nicht umweltfreundlich trotz Eletroantrieb.

    • R.F.ZH am 13.01.2018 17:26 Report Diesen Beitrag melden

      Es braucht Vielfalt.

      Kleine Elektrofahrzeuge gibt es ja bereits genug. Nissan Leaf zum Bsp., die Technik dort ist moderner als im Volt, wo immer noch ein Verbrenner drin steckt und die Reichweite mit der Batterie sehr bescheiden ist.

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  • Lulu am 12.01.2018 18:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den merke ich mir wenn er in ch kommt

    da mssen sich die deutschen autobauer warm anziehen...bei den deutschen kommen immer noch mehrpreise dazu im grundmodel. Bei A vn 60tausen + 15tausend, bei A von 150tausend + 30'000 oder noch mehr.

  • Onkel Albert am 12.01.2018 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Reelle Alternative

    Sehr kalt bei uns heute, dazu 40cm Neuschnee. Muss in der Stadt was einkaufen. Kein Problem, mit meinem Jeep Cherokee, Bj 1991, 4lt, 4x4, Benzin, der geht durch Schnee wie ne Eins. Auf dem Rueckweg schmeiss ich noch etwas Holz auf den Dachtraeger fuers Cheminee.

    • Peter am 12.01.2018 10:04 Report Diesen Beitrag melden

      Verantwortungslos

      Das ist aber Emission mässig sowas von vorgestern. Genau wegen solchen alten Karren wie der Jeep Jg.91 werden ja heute vernünftigere Alternativen produziert.

    • Onkel Albert am 12.01.2018 10:53 Report Diesen Beitrag melden

      So ist es

      @Peter. Gebe Ihnen recht, mit Absicht so geschrieben. Wagen steht beim Wochenendhaus und wird dort und der nahen Umgebung fuer Transporte, zB bei Renovationen, benoetigt. 1000km p.a. wenns hoch kommt. Diesen alten Wagen wegzuschmeissen und einen anderen zu kaufen waere mE energietechnisch falsch. BTW am Wohnort alles zu Fuss oder OeV. Was mich stoert ist der Hype betr eFahrzeuge, am Bedarf vorbei produziert da ueberdimensioniert, und das Fehlen eines Konzepts wie ausreichend (sauberer) Strom bereitgestellt und die Batterienentsorgung geloest wird.

    • Alles am 12.01.2018 12:37 Report Diesen Beitrag melden

      Braucht seine Zeit

      Ihr Jeep hat ne Menge Entwicklungszeit hinter sich, der Verbrauch, dass Fahrverhalten eigentlich alles hat sich verbessert, also geben Sie dem e Auto doch auch seine Zeit für die Entwicklung.

    • R.F.ZH am 13.01.2018 17:36 Report Diesen Beitrag melden

      Absolut

      Es braucht einfach ein wenig Zeit... wir würden ansonsten immer noch mit Kutschen rumfahren. Denn am Anfang hat es auch nicht genug Benzin für Autos gegeben. Tankstellen gab es am Anfang auch keine. Das alte Öl hat man einfach in den Gully geleert. Und wie war der Aufschrei in der Schweiz, als 80 Jahre später der Katalysator Pflicht wurde? Das nicht alles perfekt ist, das sollte keine Überraschung sein, das ist es auch mit dem Öl nicht. Wer nicht glaubt soll sich mal mit dem Ölsandabbau beschäftigen. Ist ja alles so sauber und rein.

    • Illumination am 14.01.2018 23:20 Report Diesen Beitrag melden

      @Alles @R.F.ZH

      Die Ladeinfrastruktur muss besser werden, die Akku-Technik muss besser werden, die Ladezeiten müssen kürzer werden, die Reichweiten müssen länger werden, die Preise müssen tiefer werden, das Modell-Angebot muss breiter werden.. Bis dies alles für eine grössere Masse "stimmt", werden noch einige Jahre vergehen.. Ob E`Mobilität tatsächlich "die Zukunft" ist, weiss ich auch nicht - jedenfalls wird sie ihren Platz finden, noch auf lange Sicht zusammen mit dem Verbrenner... ;-)

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