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13. März 2017 13:11; Akt: 13.03.2017 13:11 Print

McLaren 720S rennt in 2,9 Sekunden auf 100

Mit Vollgas in Phase 2: Der 720S läutet den nächsten Modellzyklus bei McLaren ein.

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Nach drei Jahren in den schwarzen Zahlen, in sechs Jahren 10’000 Autos verkauft und aus dem Stand auf Augenhöhe mit Porsche, Ferrari oder Lamborghini – McLaren hat beim Wechsel von der Rennstrecke auf die Strasse einen Traumstart hingelegt. Doch jetzt müssen die Briten beweisen, dass ihre Spitzensportler keine rasenden Eintagsfliegen sind und sie den Erfolg verstetigen können. Denn in Genf beginnt mit dem Nachfolger für die Super Series der zweite Modellzyklus.
 
Aus dem 650S wird dabei der 720S, der im Sommer zu Preisen ab 247’350 Euro auf die Überholspur stürmt. Das Coupé sieht mit seinem vor allem im Windkanal geschliffenen Design, mit teilweise geschickt unter der doppellagigen Karosserie verborgenen Luftführungen und den weit im Dach angeschlagenen Flügeltüren nicht nur noch spektakulärer aus als sein Vorgänger, sondern natürlich ist der Zweisitzer auch stärker und schneller als bisher. 
 
Im Heck tobt dafür ein neuer V8-Turbo mit 4,0 Litern Hubraum und – nomen est omen – 720 PS, dessen maximales Drehmoment bei 770 Nm gipfelt. Wenn die 20-Zöller auf der Hinterachse genügend Halt finden, reicht das für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden, nicht einmal fünf Sekunden später hat der Tiefflieger 200 Sachen auf der Uhr und ein Ende findet die Raserei erst bei 341 km/h. Und selbst wenn es in dieser Liga nun wirklich keinen interessieren dürftet, ist McLaren stolz darauf, zugleich den Verbrauch gesenkt zu haben. Er fällt um knapp zehn Prozent auf 10,7 Liter.
 
Zu den besseren Fahrleistungen und dem schärferen Look gibt es mit deGenerationswechsel auch etwas mehr Alltagstauglichkeit: Die Türen sehen schliesslich nicht nur besser aus, sondern erlauben auch einen bequemeren Einstieg und brauchen in engen Parklücken über 15 Zentimeter weniger Platz.

Wenn man einmal im Auto sitzt, sieht man besser hinaus als früher, und mit dem adaptiven Fahrwerk wird die Spreizung zwischen Langstrecke und Rundkurs noch grösser. Und ein nettes Gimmick haben sich die Briten auch noch einfallen lassen. Denn wo bislang klassische Rundinstrumente montiert waren, gibt es jetzt einen digitalen Bildschirm, der sich im Racemodus einfaltet wie ein Navigationssystem, zu einem schmalen Datenband wird und den Blick noch ungehinderter über die Strecke schweifen lässt. 

Das Auto sieht spektakulär aus und die Fahrleistungen sind so faszinierend, dass man kaum an der Zukunft von McLaren zweifeln möchte. Und wer doch nach Fragezeichen sieht, den überzeugen die Briten mit zwei anderen Zahlen: Mit der einen Milliarde Pfund und den 15 neuen Modellen und Derivaten, die sie bis 2022 auf die Strasse bringen wollen.

Alle wichtigen Infos zur Geneva International Motor Show findest du hier.

(tg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Connaisseur P. am 13.03.2017 14:38 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn Laien diskutieren...

    - Wer einen Nissan oder eine Honda mit einem McLaren vergleicht, hat sich nie mit Renngeschichte auseinandergesetzt. - Wer bei handgefertigten Fahrzeugen von Qualitäts-Streuung spricht, hat das Handwerk nicht verstanden. - Wer behauptet das man mit einer Tesla "Familienkutsche" einen McLaren abhängt hat sich noch nie mit dem Thema Fahrwerk auseinandergesetzt. - Wer den vergleich zwischen einem Elektroauto und einem hochgezüchteten Sportwagen zieht, ist dessen nicht würdig. - Und wer die Geräuschkulisse eines Elektroautos jener eines Sportwagens vorzieht, soll doch bitte einweisen lassen!

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  • Mathias am 13.03.2017 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Tesla-Prahler

    Einem Auto-Enthusiasten und erst recht einem McLaren-Käufer interessieren Teslas Hipstergurken nicht. Die einzig fürs Marketing gemachten 0-100 Werte kann man auch nur mit voller Batterie und bestenfalls zwei Mal hintereinander realisieren. Und wenn es wirklich drauf ankommt, wie mit einem echten Sportwagen um die Kurven zu zirkeln, heraus zu beschleunigen, verzögern usw., dann ist die 2,5t-Krücke aus Kalifornien das reinste Verkehrshindernis und aufgrund der Kräfte, die bei sportlicher Weise einwirken, schnell mal eine nervig klappernde Kiste mit erst noch kaputtem Drive Unit.

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  • Corsa16T am 13.03.2017 14:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tesla hin oder her... V8!!!

    All die "Teslaner" hier... McLaren ist ein Unternehmen mit Tradition. Tesla wird es in 5-10 Jahren nicht mehr geben, weil Elon Musk die Firma als Cashcow für sein SpaceX-Projekt nutzt. Was Tesla in der Zeit geleistet hat ist zweifelsohne top. Mal Hand aufs Herz: Ich sitze lieber in einem Auto, das ne halbe Sekunde länger auf 100 braucht, dafür aber auch durch die Akustik Emotionen weckt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Säschu am 19.03.2017 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    10,7 Liter????

    Ja klar.. 10,7 Liter auf 100KM...im Standgas an der Ampel vielleicht ;o) Aber egal...ist wie alle McLaren einfach nur der Hammer....

  • urs nussbaumer am 19.03.2017 08:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schön

    tolles auto. wenn ich denke das man mit 120 - 130kmh fahren darf. frag ich mich was ich mit dem restlichen kmhs machen soll?

  • Praktiker am 19.03.2017 02:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Gibt es den auch als Kombi?

  • Lukas am 18.03.2017 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Schneller....

    Mein Fahrrad beschleunigt von 0 auf 22 in 10 Sekunden, natürlich abhängig von dem was ich gegessen habe....

  • Speedy Sinnlos am 18.03.2017 12:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Top ich komme

    Das muss doch möglich sein, dass es die 300 wird. Als noch einmal!