Grüne gefrustet

23. Oktober 2011 23:24; Akt: 24.10.2011 11:20 Print

Leuenberger schiesst gegen GrünliberaleLeuenberger schiesst gegen Grünliberale

Während die Grünliberalen feiern, ist bei den Grünen Katerstimmung angesagt. Trotzdem kann es Präsident Ueli Leuenberger nicht lassen, die neue Konkurrenz mit den grünen Anliegen anzugreifen.

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Ueli Leuenberger im Interview mit 20 Minuten Online. Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal
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Für den Parteipräsidenten der Grünen ist der Sonntag ein schwarzer Tag. Die Grünen verlieren 7 Sitze und haben nur noch 13 Nationalräte. «Ich bin überzeugt, dass viele Leute Grünliberal gewählt haben, ohne zu wissen, dass diese erst 2045 das letzte AKW in der Schweiz abstellen wollen», sagt Ueli Leuenberger im Interview mit 20 Minuten Online. Dabei hätten die Grünliberalen (GLP) ein Programm, das absolut nicht klar sei. Zudem wisse niemand von den GLP-Wählern, was die Partei für eine Sozialpolitik in Bern betreiben würden.

Dann gibt sich Leuenberger doch noch ein wenig selbstkritisch. «Unsere Botschaft zum Atomausstig ist vielleicht zu wenig gut durchgekommen.» Das sei aber auch schwierig, wenn man wie die Grünen kaum Geld für eine Annonce in der Schweizer Presse aufbringen könne.

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  • Kari R. am 26.10.2011 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    GLP sind vernünftige Grüne

    Die GLP sind Grüne mit vernünftigen, liberalen und scheinbar auch von den Wählern gutierten Ideen. Während die GRÜNEN mit ihren Links-dominierten und veralteten grünen Ansichten aus meiner Sicht nicht mehr wählbar sind, weil zu extrem und nicht auf den Wähler eingehend. Die GLP geht auf Wähler zu, welche ebenfalls den ökologischen Gedanken vertreten, jedoch als bürgerlicher Wähler. Die GRÜNEN müssten neutral in der Mitte sein mit Tendenzen nach Links und Rechts, aber nicht so wie heute; sonst unwählbar.

    • B. Denken am 27.10.2011 01:30 Report Diesen Beitrag melden

      Hoffentlich heisst vernünftig nicht

      wirkungslos.

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  • Bartholomäus am 26.10.2011 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    Grün nicht Rot

    Vielleicht wurde den Grünen auch zum Verhängnis, dass man für einmal ein grüne Partei wählen konnte die innen nicht ganz so rot ist. Wer sagt denn, dass man linke gesellschaftliche Anliegen vertreten muss, wenn man für Umweltschutz ist, Herr Leuenberger? Die konservative grüne Bewegung wurde einst von den Ultralinken gekapert, jetzt rückt sie wieder ein wenig zur Mitte und das ist gut so. Bei Leuenberger weiss man ja wo er steht. Ich erinnere mich daran, dass er schon die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf den Kosovo gefordert hatte.

  • empty()set am 24.10.2011 15:02 Report Diesen Beitrag melden

    Grundproblem der Grünen

    Für Leuenberger ist es bereits selbstkritisch, wenn er mutmasst, Botschaft der Grünen zum Atomausstieg sei zu wenig gut durchgekommen. Hallo? Erstens weiss jedes Kind, dass die Grünen seit dem ersten AKW gegen Atomkraft sind, sogar so fanatisch, dass sie sie am liebsten sofort stillegen würden. Zweitens wollen die Leute den Atomausstieg vielleicht nicht so überstürzt. Aber das Grundprobelm der Grünen ist die fehlende Existenzberechtigung als Partei. Heutzutage sind die meisten Partei grün, es gibt also keinen Grund mehr, die Grünen überhaupt zu wählen.

    • Irene Schweizer am 25.10.2011 17:19 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn grün, dann richtig!

      Die meisten Parteien grün? Ja, vielleicht, aber nur hinter den Ohren. Mal im Ernst. In diesem Wahlkampf hat sich jede Partei mal schnell mit grünen Inhalten geschmückt. Ernst meinen es aber die wenigsten. Wenn grün, dann wenigstens konsequent und nicht als Windfahnenreaktion, bis etwas anderes wieder in ist.

    • kavi am 25.10.2011 22:20 Report Diesen Beitrag melden

      partiell

      Grün ist bei den Grünen der Schwerpunkt bei anderen ein Punkt unter anderen. So ist Gesellschaft ist bei der SP das Zentrale bei anderen etwas Peripheres. Andere haben einen anders gefärben Kern mit spiegelnder, damit bunter Hülle. Oft wäre es durchaus sinnvoll, die Aufgaben nach Stärken zu verteilen, dass z.B. Freiherren befreien, Volksnahe dem Volke nahebringen. Dass sich eine Partei ihre Autonomie automatisch verliert, ist vielleicht der Autopartei passiert.

    • Hans Albertin am 26.10.2011 17:14 Report Diesen Beitrag melden

      SVP ist auch Grün

      Grün ist sogar die SVP = Grüne konservative Partei. Die dunkelgrüne Farbe und das Sünneli bestätigen diese Einstellung.

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