Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Der Ticker zur Wahl
24. Oktober 2011 03:05; Akt: 24.10.2011 10:58 Print
So lief der Tag der Entscheidung
Wann jubelte Pascale Bruderer? Wie lange musste Fulvio Pelli zittern? Und wer sagte wann was? Der Wahlsonntag chronologisch geordnet.
Die Ständeratswahlen sind noch nicht in allen Kantonen entschieden. Hier die Glücklichen, die am 23. September 2011 bereits im ersten Wahlgang gewählt wurden.
Jean-Claude Gerber /
Adrian Müller
| 02:00 | In der Waadt hat die Staatskanzlei die «quasi definitiven» Resultate der Ständeratswahlen veröffentlicht. Es seien nur noch vier kleine Gemeinden auszuzählen, Verschiebungen im Resultat aber nicht mehr zu erwarten. Demnach wird es zu einem zweiten Wahlgang kommen. Die bisherigen Géraldine Savary (44,55%, SP) und Luc Recordon (42,32% Grüne) liegen aber klar vor ihren Herausforderern Guy Parmelin (27,81, SVP) und Isabelle Moret (22,77%, FDP). Die definitiven Resultate der Parlamentswahlen sind nicht vor Montagmittag zu erwarteten: Gravierende Informatikprobleme verzögern die Auszählung der Resultate in der Waadt deutlich. |
| 00:32 | Das rechtspopulistische Mouvement Citoyen Genevois (MCG) gewinnt in Genf auf Kosten der FDP einen Nationalratssitz. Die übrigen Parteien konnten ihre Sitze verteidigen. Mauro Poggia, der für das MCG nach Bern fährt, erzielte mit 23'449 Stimmen gar das beste Resultat. Der 52-Jährige, der einst für die CVP politisiert hatte, hat sich in Genf einen Namen als Patientenanwalt gemacht. Bei den Grünen wurden Präsident Ueli Leuenberger und Fraktionschef Antonio Hodgers wiedergewählt. Beide mussten eine Zeitlang zittern, denn erste Hochrechnungen hatten darauf hingedeutet, dass die Partei einen ihrer Sitze verlieren könnte. |
| 23:53 | Ueli Leuenberger kann aufatmen: Nach langem Zittern hat der Parteipräsident der Grünen die Wiederwahl als Genfer Nationalrat geschafft. |
| 23:34 | Die SVP verliert weiter: Die dritte nationale Hochrechnung der SRG prognostiziert für die SVP neu einen Wähleranteil von 25,3 Prozent und damit einen Verlust von 3,6 Prozentpunkten. Sie bleibt damit deutlich die wählerstärkste Partei im Nationalrat. Zweitstärkste Kraft wird weiterhin die SP sein, der die SRG- Hochrechnung einen Wähleranteil von 17,6 Prozent zuweist. Damit hätten die Sozialdemokraten gegenüber 2007 1,9 Prozentpunkte eingebüsst. Die FDP verliert 3,0 Prozentpunkte und kommt noch auf einen Wähleranteil von 14,7 Prozent. Die CVP büsst 1,5 Prozentpunkte ein und kommt auf 13,0 Prozent. Die Grünen haben ein Minus von 1,6 Prozentpunkten erlitten und kommen auf 8,0 Prozent Wähleranteil. Für die beiden Gewinner der Nationalratswahlen, die BDP und die Grünliberalen, weist die SRG- Hochrechnung einen Wähleranteil von je 5,2 Prozent aus. |
| 23:03 | Kleine Sensation bei den Berner Nationalratswahlen: TV-Mann Matthias Aebischer schafft den Sprung ins Bundeshaus und schnappt dem Berner Stapi Alexander Tschäppät den Sitz weg. SVP-Kandidat Thomas Fuchs verpasst die Wiederwahl. |
| 22:55 | Die ersten Resultate bei den Berner Nationalratswahlen liegen vor: Die BDP gewinnt vier Sitze, die Grünliberalen schaffen auf Anhieb zwei Mandate. Die FDP verliert zwei Sitze, die SVP gegenüber 2007 ebenfalls zwei. Die CVP und die EDU verlieren ihre beiden Sitze, Norbert Hochreutener und Christan Waber müssen also ihr Pult im Bundeshaus räumen. |
| 22:09 | Nationalrat Tessin: SVP 1 (+1), SP 1 (-1), FDP 2 (-1), CVP 2 (-), Lega 2 (+1). |
| 22:01 | BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf begrüsst die sich bei den eidgenössischen Wahlen abzeichnende Stärkung der Mitte. Das sei eine «gute Entwicklung», denn eine starke Mitte sei Garantin für eine lösungsorientierte Politik. |
| 21:59 | Laut dem Tessiner Fernsehen schafft Fulvio Pelli (FDP) die Wiederwahl. |
| 21:51 | Ständerat Genf: Liliane Maury Pasquier (SP) und Robert Cramer (Grüne) sind wiedergewählt worden. |
| 21:50 | Im neuen Nationalrat haben die Mitte-links-Parteien theoretisch eine komfortable Mehrheit von 111 Sitzen. Politologe Claude Longchamp spricht von einer eigentlichen Zeitenwende in der Schweizer Politik. Noch ist aber nicht klar, welche Konsequenzen das für die Arbeit des Parlaments haben wird, etwa für die Bundesratswahl. Im Ständerat dürften sich die Kräfteverhältnisse kaum verändern, meint Longchamp. |
| 21:47 | Die SP des Kantons Waadt sieht sich durch ihren absehbaren Erfolg legitimiert, für die Nachfolge von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey zu kandidieren. Im Vordergrund steht Staatsrat Pierre-Yves Maillard. «Er muss unbedingt antreten», sagte Nationalrat Roger Nordmann der sda. Maillard will seine Entscheidung am Mittwoch bekanntgeben. Die Waadtländer SP dürfte mit bis zu 25 Prozent ein «historisches Resultat» erringen, so Parteipräsidentin Cesla Amarelle. |
| 21:46 | Die Grünliberalen wollen nach dem Wahlsieg zuerst die eigene Fraktion konstituieren. Die Zusammenarbeit mit den anderen Mitte-Parteien wird später angegangen, wie GLP-Generalsekretärin Sandra Gurtner-Oesch gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. |
| 21:24 | Ulrich Schlüer (SVP, ZH), der «Vater» der Minarett-Initiative, ist nach 2007 bereits zum zweiten Mal als Nationalrat abgewählt worden. (Er war 2008 für den in den Bundesrat gewählten Ueli Maurer wieder nachgerutscht). Auch Ernst Schibli (SVP, ZH) verpasste die Wiederwahl. Anita Borer - für die SVP auf Listenplatz 2 angetreten - erzielte nur das 17. beste Resultat für die SVP. |
| 21:23 | Die Piraten entern das Bundeshaus nicht: Laut einer Mitteilung hat die Piratenpartei in keinem Kanton einen Sitz erobert. In Zürich erzielte die Partei einen Wähleranteil von 0.8 Prozent, in Bern 0.7 Prozent. |
| 21:21 | Geduldsprobe für Kandidierende und Wählende in der Waadt: Wegen gravierender Informatikprobleme verzögert sich die Auszählung der Resultate für den Nationalrat deutlich. Die definitiven Zahlen werden nicht vor Montagmittag erwartet. |
| 21:20 | «Wir sind nicht nur ein Widmer-Schlumpf-Fanclub», sagt BDP-Chef Hans Grunder. Das gute Resultat komme nicht von ungefähr: Seiner Partei sei es insbesondere gelungen, Nicht-Wähler an die Urne zu bringen. Die Mitte müsse nun ihre Kräfte bündeln. |
| 21:10 | 2. Nationale Hochrechnung, Sitze: SVP 55 (-7), SP 44 (+1), FDP 31 (-4), CVP 28 (-3), Grüne 13 (-7), GLP 12 (+9), BDP 9 (+9), Andere 8. |
| 21:08 | «Wir mussten Abgänge verkraften», erklärt SVP-Chef Toni Brunner die erneuten Wahlverluste. Er fühle sich trotzdem als Sieger, da die SVP nach wie vor die grösste Partei sei. |
| 21:06 | Riesen-Bock des Schweizer Fernsehens bei der Präsentation der zweiten nationalen Hochrechnung um 21: SF-Moderator Urs Gredig präsentiert nochmals die Zahlen von 19 Uhr vor. Das löst nicht nur bei den Parteipräsidenten grosse Verwirrung aus. |
| 21:03 | 2. Nationale Hochrechnung, Wähleranteil in Prozent: SVP 25,9, (-3,0), SP 18.1 (-1,4), FDP 15,3 (-2,4), CVP 13,1 (-1,4), Grüne 7,9 (-1,7), GLP 5,3 (+2,9), BDP 5,2 (+5,2). |
| 20:51 | 2. Nationale Hochrechnung, Sitze: SVP 55 (-7), SP 44 (+1), FDP 31 (-4), CVP 28 (-3), Grüne 13 (-7), GLP 12 (+9), BDP 9 (+9), Andere 8 (+2). |
| Video | Die SVP-Jungpolitikerin Nathalie Rickli hat den SVP-Übervater Christoph Blocher bei den Zürcher Nationalratswahlen überflügelt: «Ich bin überrascht über mein Resultat», sagt Rikli im Interview mit 20 Minuten Online. Ihr sei es gelungen, junge und urbane Wähler anzusprechen – auch mit Hilfe von Facebook und Twitter. «Meine Freude über den eigenen Erfolg ist aber getrübt, weil die SVP nicht so abgeschnitten hat wie erwartet.» |
| 20:45 | Nationalrat Zürich: SVP 11 (-1), SP 7 (-), FDP 4 (-), CVP 2 (-1), Grüne 3 (-1), GLP 4 (+1), BDP 2 (+2), EVP 1 (-). |
| 20:40 | Die BDP und die Grünliberalen sind die Gewinnerinnen der Nationalratswahlen im Kanton Zürich. Die erstmals antretende BDP gewinnt auf Anhieb 2 Sitze, die GLP schickt neu vier Abgeordnete nach Bern, einen mehr als bisher. Je einen Sitz verlieren SVP, Grüne und CVP. |
| 20:32 | Für Christoph Blocher sind die 27 Prozent für die SVP ein «Riesen-Ergebnis», auch wenn man 30 Prozent als Ziel gehabt habe. Bei den neuen Mitte-Parteien wisse man vieles noch nicht, etwa wer die Neuen im Parlament sein werden. |
| 20:31 | Sämtliche Videos zu den Wahlen finden Sie hier. |
| 20:28 | Die Wahlbeteiligung beträgt 48,4 Prozent, praktisch gleich viel wie vor vier Jahren (48,3 Prozent). Das Bild in den Kantonen präsentiert sich jedoch sehr unterschiedlich, es gibt grosse Abweichungen. Für SF-Experte Claude Longchamp ist dies ein Hinweis darauf, dass es in diesem Jahr kein Thema gab, das national mobilisiert hat. |
| 20:22 | Nationalrat Wallis: CVP 3 (-1), SP 2 (+1), SVP 1 (-), FDP 1 (-). |
| 20:15 | Nationalrat Waadt: SP 5 (+1), FDP 4 (-), SVP 4 (-1), Grüne 2 (-1), GLP 1 (+1), CVP (-), PDA 1 (-) (Hochrechnung). |
| Video | Der Präsident der Grünliberalen kann jubeln. In vielen Kantonen hat die Partei massive Sitzgewinne eingefahren: «Die Verbindung von Ökonomie und Ökologie ist bei den Wählern angekommen», erklärt Martin Bäumle im Interview mit 20 Minuten Online. Es brauche jedoch noch viel Arbeit, um dieses Resultat in vier Jahren wieder bestätigen zu können. Im Hinblick auf die Bundesratswahlen lässt er durchblicken, dass die Grünliberalen Widmer-Schlumpf wegen ihrer Haltung in der Atom-Politik wiederwählen werden. «Dann muss ein FDP-Kandidat über die Klinge springen, so Bäumle. |
| 20:02 | Alle definitiven Resultate aus den Kantonen finden Sie hier. |
| 19:55 | Der Präsident der Grünliberalen, Martin Bäumle, kann jubeln. In vielen Kantonen hat die Partei massive Sitzgewinne eingefahren: «Die Verbindung von Ökonomie und Ökologie ist bei den Wählern angekommen», erklärt Martin Bäumle im Interview mit 20 Minuten Online. Es brauche jedoch noch viel Arbeit, um dieses Resultat in vier Jahren wieder bestätigen zu können. Im Hinblick auf die Bundesratswahlen lässt er durchblicken, dass die Grünliberalen Widmer-Schlumpf wegen ihrer Haltung in der Atom-Politik wiederwählen werden. «Dann muss ein FDP-Kandidat über die Klinge springen, so Bäumle. |
| 19:53 | Ständerat Tessin: Kein Kandidat hat das absolute Mehr geschafft. Mit dem besten Ergebnis schnitt der Bisherige Filippo Lombardi (CVP) ab. Fabio Abate (FDP) liegt knapp vor Franco Cavalli (SP) und Sergio Morisoli (Lega/SVP/Indipendenti). |
| 19:50 | Nationalrat Freiburg: Marie-Thérèse Weber-Gobet (CSP) wurde abgewählt. Die Sozialdemokraten werden damit mit neu drei Sitzen (+1) die stärkste Partei im Kanton Freiburg. Die Rechte behält ihre Sitze: Die CVP hält weiterhin zwei Sitze, FDP und SVP je einen Sitz. |
| 19:41 | Grünen-Präsident Ueli Leuenberger muss zittern: Die SP und die Grünen dürften bei den Nationalratswahlen im Kanton Genf laut Hochrechnung des Schweizer Fernsehens je einen Sitz verlieren. Profitieren werden voraussichtlich das rechtspopulistische Mouvement Citoyens Genevois (MCG) und die Äussere Linke. Damit kommt entweder der Präsident der Grünen Schweiz, Ueli Leuenberger, oder Fraktionschef Antonio Hodgers unter Druck. Bei den restlichen Parteien bleibt voraussichtlich die Sitzverteilung gleich: Ein Sitz für die CVP, drei für die FDP und zwei für die SVP. |
| 19:37 | Nationalrat Luzern: Die Grünliberalen (GLP) eroberten eines der zehn Mandate, und zwar auf Kosten der SVP. CVP, FDP, SP und Grüne konnten ihre Sitze verteidigen. |
| 19:35 | Der St. Galler CVP-Ständerat Eugen David tritt am 27. November beim zweiten Wahlgang nicht mehr an. David erzielte im ersten Wahlgang bei sechs Kandidierenden das drittbeste Resultat hinter Karin Keller-Sutter (FDP) und SVP-Präsident Toni Brunner. Die CVP trete trotz des Rückzugs von David beim zweiten Wahlgang an, sagte Jörg Frei, Präsident der CVP St. Gallen. Mit wem, werde am Montag mitgeteilt, so Frei. |
| 19:33 | |
| Video | Die FDP ist der grosse Wahlverlierer: «Es gibt Leute, die uns nicht mehr vertrauen», sagt FDP-Präsident Fulvio Pelli im Interview mit 20 Minuten Online. Er habe in den letzten sechs Jahren sein Bestes versucht, um der Partei ein Profil zu geben. Offenbar ohne Erfolg. «Wir haben ein Problem der Wahrnehmung», so Pelli. |
| 19:27 | Nationalrat Baselland: Von den sieben Sitzen halten die SVP und die SP weiterhin je zwei sowie die FDP, die CVP und die Grünen je einen. Stärkste Partei nach Listenstimmen ist weiterhin die SVP, gefolgt von der SP. Für die FDP zieht Daniela Schneeberger in den Nationalrat ein. Innerhalb der SVP hat der Neuangetretene Thomas de Courten den Bisherigen Christian Miesch verdrängt. |
| 19:24 | Nationalrat Basel: Die Grünen verlieren nach einer Amtsperiode ihren einzigen Nationalratssitz an die CVP. Die SP kann ihre beiden Mandate halten. Weiterhin je einen Sitz haben FDP und SVP. |
| 19:23 | Ueli Leuenberger, Präsident der Grünen, zeigt sich zerknirscht über das schlechte Abschneiden: «Wir haben unser Ziel klar nicht erreicht.» Als einen Grund sieht er, dass nach dem vom Parlament beschlossenen Atom-Ausstieg der Partei etwas die Zugkraft gefehlt habe. |
| 19:21 | Die Schlacht für Fulvio Pelli (FDP) ist noch nicht verloren. Nach Auszählung der Stimmen in 148 von 157 Tessiner Gemeinden hat der FDP-Parteipräsident den Rückstand aufgeholt und liegt knapp vor seinem Parteikollegen Giovanni Merlini. Noch fehlen die beiden grössten Tessiner Städte Lugano und Bellinzona. |
| 19:20 | Hans Grunder hat gejuchzt, als er die Resultate auf dem Bildschirm gesehen hat: «Wir haben uns so ein tolles Wahlresultat nicht erträumen lassen.» Er zeigt sich weiter zuversichtlich, eine Allianz für die Wiederwahl von Bundesrätin Widmer-Schlumpf bilden zu können. |
| 19:12 | SVP-Präsident Toni Brunner appelliert an seine Kollegen: «Jetzt ist fertig mit Politspielen, jetzt müssen wir an die Schweiz denken», sagt er im Hinblick auf die Sitzverteilung im Bundesrat und den zunehmenden Druck aus den EU-Ländern auf die Schweiz. |
| 19:11 | CVP-Chef Darbellay fordert weiterhin die Wiederwahl von BDP-Bundesrätin Widmer-Schlumpf. FDP-Chef Pelli sagt dazu: «Wir stehen weiter zur Konkordanz und anerkennen die zwei Sitze der SVP.» |
| 19:07 | «Wir haben sehr viel Engagement der Partei gebraucht, um dieses Ergebnis zu erreichen», sagt SP-Präsident Levrat mit Blick auf den Sitzgewinn der SP. |
| 19:06 | Darbellay, CVP: «Wir leiden unter den neuen Kräften der Mitte» |
| 19:06 | Pelli: «Wir haben immer noch eine gute Gruppe von Nationalräten», sagt Pelli im Hinblick auf die Verluste der FDP. Er wisse immer noch nicht, ob er selbst im Nationalrat bleiben kann. |
| 19:06 | «Wir haben unser Wahlziel nicht erreicht», sagt SVP-Präsident Toni Brunner. |
| 18:57 | 1. Nationale Hochrechnung: SVP 55 (-7), SP 44 (+1), FDP 31 (-4), CVP 28 (-3), Grüne 13 (-7), GLP 12 (+9), BDP 9 (+9), Restliche 8. |
| 18:54 | Die Spannung steigt: Um 19.00 Uhr wird die erste nationale Hochrechnung veröffentlicht und in der Elefantenrunde liefern die Parteipräsidenten eine erste Einschätzung der Wahlen. |
| 18:51 | Der Berner SVP-Ständerat Adrian Amstutz kündigt im Schweizer Fernsehen Gespräche mit der BDP im Hinblick auf den zweiten Wahlgang an. Sein BDP-Kollege Werner Luginbühl will sich nicht auf die Äste hinaus wagen. Es seien nicht immer die gleichen Kandidaten zusammen auf den Wahlzettel geschrieben worden. Der SP-Herausforderer Hans Stöckli sei ein «starker Kandidat». |
| 18:49 | Nationalrat Waadt: FDP 4 (-), SVP 4 (-1), SP 5 (+1), Grüne 2 (-1), CVP 1 (-), PDA 1 (-), GLP 1 (+1). (Hochrechnung) |
| 18:45 | Nationalrat Bern: SVP 9 (-1), SP 6 , BDP: 4 (+4), Grüne 3, FDP 2 (-2), GLP 2 (+2), CVP 0 (-1) (2. Hochrechnung) |
| 18:43 | Die Berner Ständeräte stehen erst nach einer Stichwahl fest: Im ersten Umgang erreichte keiner der zehn Kandidierenden das absolute Mehr, wie die Staatskanzlei mitteilte. |
| 18:37 | Der Zürcher SVP-Ständeratskandidat Christoph Blocher ist nicht enttäuscht, dass es ihm im ersten Wahlgang nicht ins «Stöckli» gereicht hat - im Gegenteil. Er sei sehr zufrieden, sagte er. «Ich habe damit gerechnet, dass die Bisherigen problemlos durchmarschieren.» Dass dies nun nicht der Fall sei und es zu einem zweiten Wahlgang komme, sei ein Erfolg für die SVP. «Selbstverständlich trete ich wieder an», sagte Blocher weiter. |
| 18:35 | Nationalrat Solothurn: SVP 2 (-), SP 2 (+1), CVP 2 (-), FDP 1 (-), Grüne 0 (-1). |
| 18:34 | Nationalrat St. Gallen: SVP 4 (-1), CVP 3 (-), SP 2 (-), Grüne 1 (-), FDP 1 (-), GLP 1 (+1). |
| 18:32 | Nationalrat Thurgau: SVP 3 (-), GLP 1 (+1), CVP 1 (-), SP 1 (-), FDP 0 (-1). |
| 18:27 | Im Kanton Wallis legt die SVP um drei bis vier Prozent zu. CVP-Nationalrat Roberto Schmid, dem Architekten des AKW-Ausstiegs, droht laut einer Hochrechnung die Abwahl. Unklar ist, wer das Mandat erben wird. Er dürfte ins Unterwallis geben, an die SP oder die SVP. |
| 18:26 | Die Wahlbeteiligung ist gemäss Claude Longchamp uneinheitlich. Es gibt Kantone mit bis zu sechs Prozent Zuwachs und auf der anderen Seite solche mit einem Minus von fünf Prozent. Unter dem Strich dürften es 48 bis 49 Prozent sein und damit etwa gleich viel wie 2007. |
| 18:17 | Politologe Andreas Ladner sieht einen Grund für das gute Abschneiden der Grünliberalen in der gemässigten Politik der Partei: «Die Polarisierung ist nicht mehr so hoch im Kurs. Die Wähler tendieren zu neuen Parteien in der Mitte», so Ladner gegenüber Tele Züri. Ferner würden die diesjährigen Wahlen zeigen, dass auch Grosse wie die SVP «mal verlieren können». |
| 18:13 | Bei den Ständeratswahlen im Kanton Wallis zeichnet sich eine Stichwahl ab. Die zwei Bisherigen Jean-René Fournier und René Imoberdorf (beide CVP) liegen bisher mit grossem Vorsprung in Führung, verpassen jedoch wahrscheinlich das absolute Mehr. |
| 18:10 | Der Grüne Ständeratskandiat Balthasar Glättli tritt in Zürich im zweiten Wahlgang nicht mehr an. |
| 17:57 | Im Kanton Aargau wurden Cédric Wermuth (SP) und Maximilian Reimann (SVP) neu in den Nationalrat gewählt. Ebenfalls neu: Hansjörg Knecht (SVP), Bernhard Guhl (BDP), Beat Flach (GLP), Yvonne Feri (SP, rutscht für Pascale Bruderer nach). |
| 17:54 | Nationalrat Schwyz: Die Grünen haben ihren einzigen Sitz nach einer Legislatur verloren. Das Mandat ging zurück an die SP (2 Sitze). Die anderen Parteien SVP (2), CVP (2) und FDP (1) konnten ihre Sitze halten. |
| 17:52 | Die SVP muss sich auf schwierigere Zeiten einstellen: Der Zürcher SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger ist vom aktuellen Zwischenresultat der SVP nicht überrascht. Auf Anfrage von 20 Minuten Online sagt er, die SVP habe mit Sitzverlusten rechnen müssen, weil gleichzeitig neue Parteien wie die GLP und die BDP viel Zuspruch erhalten hätten. «Zudem ist es sehr schwer zuzulegen, wenn man sich um einen Wähleranteil von 30 Prozent befindet.» Weiter würden gewisse Resultate auch falsch interpretiert. «Wenn es heisst in Bern haben wir einen Sitz verloren, stimmt das einfach nicht. Wir haben einen Sitz gewonnen, wenn man bedenkt, dass zwei Sitze, die wir 2007 gewonnen hatten, in der Zwischenzeit zur BDP übergelaufen sind.» Zum Sturm aufs Stöckli sagt Zuppiger, die SVP habe gewusst, dass sie wohl noch einmal Anlauf nehmen werden muss. |
| 17:50 | |
| 17:47 | Nationalrat Wallis: CVU 2 (-), FDP 1 (-), SVU 1 (-), CVO 1 (-), SPU 2 (+1), CSO 0 (-1). (Hochrechnung) |
| 17:46 | Grünen-Präsident Ueli Leuenberger ist nicht glücklich mit dem Wahlergebnis. Der Wähleranteil stagniert, und prominente Nationalräte wie Jo Lang und Brigitte Wyss wurden abgewählt. Es seien Parteien gewählt worden, von denen man nicht wisse, was sie eigentlich vertreten, sagte er im Schweizer Fernsehen mit einem Seitenhieb auf die Grünliberalen. An der Bundesratskandidatur wolle die Grüne Partei festhalten, sagte Leuenberger. |
| 17:43 | Im Kanton Genf hat das Mouvement Citoyens Genevois (MCG) laut einer Hochrechnung einen Sitz im Nationalrat gewonnen. Die Partei vertritt in der Ausländerpolitik eine harte Linie, vor allem gegenüber Grenzgängern, tendiert in sozialen Fragen aber nach links. Die SP verliert einen Sitz, obwohl sie ihren Wähleranteil halten kann. |
| 17:39 | Die beiden Genfer Ständeräte dürften in linker Hand bleiben. Nach Auszählung von 14 Prozent der Wahlzettel liegt die SP- Politikerin Liliane Maury-Pasquier in Führung, gefolgt vom Grünen Robert Kramer. |
| 17:36 | Nationalrat Genf: FDP 3 (-), SP 2 (-1), SVP 2 (-), Grüne 1 (-1), MCG 1 (+1), CVP 1 (-), Solidarité 1 (+1). (Hochrechnung). |
| 17:35 | Ein Resultat zum Schmunzeln: Tennis-Star Roger Federer hat bei der Ständeratswahl im Kanton Schwyz 132 Stimmen erhalten. |
| 17:32 | Nationalrat Zürich: SVP 11 (-1), SP 7 (-), FDP 4 (-), GLP 4 (+1), Grüne 3 (-1), BDP 2 (+2), CVP 2 (-1), EVP 1 (-). (Hochrechnung) |
| 17:30 | Der Solothurner SP-Ständerat Roberto Zanetti hat auf Anhieb die Wiederwahl geschafft. Der CVP-Kandidat Pirmin Bischof verpasste das absolute Mehr. FDP-Kandidat Kurt Fluri landete abgeschlagen auf dem dritten Platz. |
| 17:26 | CVP-Präsident Christophe Darbellay zieht ein durchzogenes Fazit. Seine Partei könne ihre Sitzzahl ungefähr halten, verliere aber prozentual. GLP und BDP wirkten unverbraucht, «aber der Kuchen in der Mitte wird nicht grösser», sagte er im Schweizer Fernsehen. Eine Fusion mit der BDP sei kein Thema. Es gehe darum, dass die konstruktiven Kräfte zusammenarbeiten. Zu BDP-Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf sagt Darbellay, amtierende Bundesräte, die gute Arbeit leisten, sollten wiedergewählt werden. |
| 17:21 | Ständerat Neuenburg: Die beiden Bisherigen Didier Berberat (SP) und Raphaël Comte (FDP) sind wiedergewählt. |
| 17:18 | «Ich höre nach den Wahlen [als Parteipräsident] auf», sagt Fulvio Pelli am Fernsehen. Ob dies bei seiner allfälligen Abwahl im Tessin früher als wie geplant bis zum Ende seiner Amtsperiode im Frühjahr geschehe, könne er noch nicht sagen. «Ich werde sicher jüngeren Kräften Platz machen», erklärt der angeschlagene FDP-Präsident. |
| 17:16 | Ständerat Jura: Claude Hêche (SP) und Anne Seydoux-Christe (CVP) wurden in ihrem Amt definitiv bestätigt. Die beiden Bisherigen waren die ganze Zeit unbestritten. |
| 17:14 | Für SVP-Vordenker Christoph Blocher zeichnet sich eine persönliche Schlappe ab. Er liegt bei der Zürcher Ständeratswahl nur auf dem dritten Platz und scheint auf der Nationalratsliste laut einer Hochrechnung von Natalie Rickli vom ersten Platz verdrängt worden zu sein. |
| 17:13 | Nationalrat St. Gallen: Die Grünliberalen gewinnen erstmals einen Sitz im Nationalrat und jagen der SVP einen ihrer fünf Sitze ab. CVP, SP, FDP und Grüne können ihre Sitze halten. |
| 17:12 | Neue Analyse von SF-Politologe Claude Longchamp: Die GLP könnte acht Sitze gewinnen, die BDP zu ihren fünf bisherigen weitere vier. SVP, SP und CVP dürften stagnieren. Die Verliererparteien sind die Grünen und die FDP. Bei der FDP allerdings zeichnen sich neben acht Sitzverlusten auch drei Gewinne ab. |
| 17:10 | Nationalrat Bern: Die BDP könnte ihre Sitzzahl auf 4 verdoppeln. Das zeigt die erste Hochrechnung der SRG. Die Grünliberalen würden demnach auf Anhieb zwei Sitze holen. Auch ein Mandat zulegen könnte die SVP. Wahlverlierer sind die Freisinnigen (minus 2 Sitze) sowie SP, CVP und EDU mit je einem Mandat weniger. |
| 17:06 | Alle definitiven Resultate aus den Kantonen finden Sie hier. |
| 17:04 | Martin Bäumle, Präsident der Grünliberalen, hat den «Champagner oder etwas ähnliches» schon kühl gestellt, wie er auf Tele Züri sagt. Die bisherigen Hochrechnungen findet er «sehr schön», schätzt sie aber noch als «sehr hoch» ein. «Ich glaube noch nicht daran, dass wir um fünf Prozent zulegen können», sagt er dem Sender. Er sei aber auch schon mit weniger glücklich. «Wenn wir heute Abend acht Sitze haben, sind wir mehr als zufrieden. Werden es gar neun, wäre das eine Sensation.» |
| 17:03 | Der neu gewählte Thurgauer Ständerat Roland Eberle steht als Bundesratskandidat der SVP nicht zur Verfügung, wie er dem Schweizer Fernsehen erklärte. Er sei von der Thurgauer Bevölkerung in die kleine Kammer gewählt worden und fühle sich ihr verpflichtet. Eberle hatte 2000 zusammen mit der Zürcher Regierungsrätin Rita Fuhrer als offizieller SVP-Kandidat für die Nachfolge von Adolf Ogi kandidiert. Gewählt wurde Samuel Schmid. |
| 17:01 | |
| 16:59 | In Schwyz hat erst ein Ständeratskandidat das absolute Mehr erreicht: Der bisherige Alex Kuprecht von der SVP. Der ebenfalls bisherige Bruno Frick (CVP), der das zweitbeste Resultat erzielte, musst in die zweite Runde. |
| Video | «Das ist eine schwierige Situation»: FDP-Präsident Fulvio Pelli stellt sich trotz drohender Abwahl den Medien. Sein schlechtes Ergebnis führt er auf eine «Kampagne gegen mich» zurück. |
| 16:54 | BDP-Parteichef Hans Grunder: «Ein Grund für den sich abzeichnenden Wahlerfolg ist sicherlich, dass wir es geschafft, viele ehemalige Nichtwähler abzuholen und an die Urne zu bringen» |
| 16:47 | Der Kanton Bern steht vor einem politischen Erdbeben: Laut einer ersten Hochrechnung verliert FDP 6,7 Prozent Wähleranteile und steht neu bei nur noch 8,4 Prozent. Grosse Gewinnerin ist die BDP, welche auf Anhieb 13,2 Prozent erreicht. Die Grünliberalen, ebenfalls zum ersten Mal angetreten, kommen auf 5,7 Prozent. Die SVP steht neu bei 30,9 (-2,7) Prozent, die SP bei 18,7 Prozent (-2,5). |
| 16:46 | FDP-Nationalrat und Parteipräsident Fulvio Pelli, dessen Wiederwahl auf der Kippe steht, gibt sich angesichts seiner persönlichen Niederlage und dem schlechten Abschneiden seiner Partei gefasst. «Es geht mir gut. Was heute passiert ist, war voraussehbar», sagt er gegenüber Tele Züri. «Ich weiss seit Wochen, dass mein Sitz in Gefahr ist und nehme es deswegen mit einer gewissen Gelassenheit.» |
| 16:44 | Ständerat Zürich: Alle Kandidaten haben das absolute Mehr verpasst. |
| 16:41 | Nationalrat Luzern: Die SVP könnte eines ihrer drei Mandate an die Grünliberalen (GLP) verlieren. Gemäss einer Hochrechnung der SRG gewinnt die GLP dank ihrer Listenverbindung mit der BDP und EVP erstmals ein Mandat. Verliererin wäre demnach die SVP, die neu nur noch auf zwei Sitze kommen würde. Die FDP hätte weiterhin zwei, die CVP drei Mandate. SP und Grüne würden wie bisher je ein Sitz im Nationalrat haben. |
| Video | «Die erfolgsverwöhnte Partei muss sich auf neue Zeiten einstellen», analysiert Politexperte Louis Perron in einer ersten Zwischenbilanz die möglichen Sitzverluste der SVP. Die drohende Abwahl von FDP-Präsident Fulvio Pelli sieht er als Ausrufezeichen für eine schwächelnde Partei: «Die FDP hat letztmals 1979 eine Wahl gewonnen. Sie hat grosse strukturelle Schwierigkeiten», bilanziert Perron. |
| 16:37 | Nationalrat Thurgau: Die Grünliberalen gewinnen im Kanton Thurgau zum ersten Mal einen Sitz. Sie tun dies auf Kosten der FDP, die in der nächsten Legislatur nicht mehr vertreten sein wird im Nationalrat. SVP, SP und CVP können im Thurgau ihre Sitze halten. |
| 16:35 | Nationalrat Schaffhausen: Die beiden Sitze werden auch in der kommenden Legislatur von Thomas Hurter (SVP) und Hans-Jürg Fehr (SP) besetzt. Hurter wurde mit 13 091 Stimmen und Fehr mit 11 159 Stimmen wieder gewählt. |
| 16:33 | Nationalrat Schwyz: Im Kanton Schwyz hat die SVP überraschend einen ihrer beiden Nationalratssitze an die FDP verloren - obwohl sie mit Abstand am meisten Stimmen machte. Damit stellen neu SVP, CVP, FDP und SP je einen Vertreter. |
| 16:32 | Nationalrat Zürich: Die Grünliberalen und die BDP gewinnen gemäss Hochrechnung des Statistischen Amtes auf Kosten von SVP, Grünen und CVP, die je ein Mandat einbüssen. Die BDP holt auf Anhieb zwei Sitze, einen vierten Sitz holt die GLP. |
| 16:30 | Fulvio Pellis Sitz befindet sich weiter auf der Kippe. Laut dem Tessiner Fernsehen liefert sich der FDP-Präsident ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem Parteikollegen Giovanni Merlini. |
| 16:27 | Nationalrat Jura: Die SVP verliert ihren Sitz zugunsten der CVP. |
| 16:26 | Jacqueline Fehr, Vizepräsidentin der SP Schweiz, glaubt nicht daran, dass ihre Partei gegenüber 2007 Wähler verlieren wird – sie traut den Hochrechnungen nicht und will erst die offiziellen Zahlen abwarten. «Der Trend zeigt klar nach oben. Ich habe ein positives Bild, dass sich auch in den bisherigen Wahlrunden für den Ständerat bestätigt», sagt sie gegenüber Tele Züri. |
| 16:21 | Ständerat Freiburg: Urs Schwaller (CVP) und Alain Berset (SP) sind im ersten Wahlgang klar wiedergewählt worden. |
| 16:18 | Thomas Minder, der «Vater» der Abzocker-Initiative, hat bei der Ständeratswahl im Kanton Schaffhausen überraschend gut abgeschnitten und im ersten Wahlgang den zweiten Platz belegt. Minder zeigt sich gegenüber dem Schweizer Fernsehen nicht überrascht. Er könne als Parteiloser Themen ungefiltert ansprechen. FDP-Kandidat Christian Heydecker liegt deutlich zurück, er spricht von einer «Protestwahl». Der zweite Wahlgang findet bereits in drei Wochen statt. Minder ist überzeugt, dass er von der SVP Stimmen erhalten wird. Der amtierende SVP-Ständerat Hannes Germann wurde im ersten Wahlgang wiedergewählt. |
| Video | «Es sieht nicht so gut aus»: FDP-Fraktionspräsidentin Gabi Huber zu den sich abzeichnenden Verlusten ihrer Partei. (Video: 20 Minuten Online) |
| 16:15 | Nationalrat Graubünden: FDP-Nationalrat Tarzisius Caviezel hat die Wiederwahl verpasst. Der Freisinn ist erstmals seit Einführung der Proporzwahl im Jahre 1919 nicht mehr in der grossen Kammer vertreten. Die zweite Überraschung: Graubünden hat erstmals einen grünliberalen Nationalrat, den Churer Unternehmer und politischen Senkrechtstarter Josias Gasser. Je einen Sitz holten auch BDP, CVP, SP und SVP. |
| 16:11 | Nationalrat Luzern: Die Grünliberalen (GLP) sind auf Siegeskurs. Auf der Basis der Listenstimmen konnte die GLP auf Kosten der FDP einen Sitz erobern. Gemäss diesen provisorischen Resultaten hätten CVP und SVP unverändert je drei Mandate. Sowohl die SP und wie Grünen würden ihren Sitz verteidigen können. Die FDP hätte neu nur noch ein Mandat. Die GLP würde bei ihrem ersten Antreten bei Nationalratswahlen auf Anhieb ein Mandat holen. Massgebend für die definitive Sitzverteilung sind nicht die Listenstimmen, sondern die Parteistimmen. |
| 16:10 | Für Claude Longchamp ist es unwahrscheinlich, dass die SVP ihr Ziel von 30 Prozent Wähleranteil erreichen wird. Die Verluste im Kanton Zürich sprechen dagegen. Bei der Sitzzahl dürfte die Partei stagnieren. Ihr jahrelanger Aufstieg ist damit gebremst. |
| 16:08 | Ständerat St. Gallen: FDP-Justizdirektorin Karin Keller-Sutter ist im ersten Wahlgang mit einem Glanzresultat gewählt worden: Sie holte 101 181 Stimmen bei einem absoluten Mehr von 78 357 Stimmen. Die anderen Kandidaten schafften die Wahl nicht. |
| 16:07 | Im Tessin zeichnet sich entgegen dem nationalen Trend ein Rechtsruck ab: Die SVP dürfte erstmals ein Nationalratsmandat erobern und die Lega einen zweiten Sitz erringen. Verlierer sind FDP und SP, sie dürften je einen Sitz verlieren. |
| 15:56 | Ständerat Tessin: Filippo Lombardi (CVP) liegt deutlich an der Spitze. An zweiter Stelle folgt der bisherige Nationalrat Fabio Abate (FDP), knapp gefolgt von Krebsforscher Franco Cavalli (SP). |
| 15:53 | Die Grünliberalen und die BDP sind die grossen Gewinnerinnen bei den Zürcher Nationalratswahlen. Laut der ersten Hochrechnung des Statistischen Amts steigert die GLP ihren Wähleranteil von 7 auf 12,1 Prozent. Die erstmals antretende BDP erreicht 5,9 Prozent. |
| 15:48 | Nationalrat St. Gallen: Elmar Bigger von der SVP dürfte als einziger Bisheriger abgewählt werden. Die Grünliberalen jagen der SVP einen Sitz ab. Neu in den Nationalrat einziehen wird Patientenschützerin Margrit Kessler. CVP, FDP, SP und Grüne dürften ihre Sitze halten. |
| 15:46 | Die SVP hat sich bei der Aargauer Ständeratswahl laut Claude Longchamp böse verspekuliert. Sie hat den amtierenden Ständerat Maximilan Reimann zum Rücktritt gezwungen, weil er aussenpolitisch zu wenig auf Linie gewesen sei, und ihn durch Ulrich Giezendanner ersetzt. Nun droht ihr der Verlust des Sitzes, denn im zweiten Wahlgang sei Christine Egerszegi (FDP) favorisiert. |
| 15:45 | SF-Experte Claude Longchamp mahnt in Sachen Fulvio Pelli zur Vorsicht. Erst ein Drittel der Gemeinden sei ausgezählt. Wenn er aber abgewählt werden sollte, dann wären nicht gesamtschweizerische, sondern Tessiner Gründe dafür verantwortlich. Dem FDP-Präsidenten werden eine Affäre bei der Kantonalbank und die Niederlage der FDP bei den kantonalen Wahlen angelastet. Ausserdem hat Pelli laut SF-Korrespondent Reto Stutzer im Wahlkampf teilweise einen müden und lustlosen Eindruck hinterlassen. |
| 15:43 | Ständerat Zug: Die FDP hat ihren Sitz mit Gesundheitsdirektor Joachim Eder erfolgreich verteidigt. Der Bisherige, Peter Bieri (CVP), wurde problemlos bestätigt. Eder beerbt den abtretenden Rolf Schweiger. |
| 15:41 | Ständerat Jura: Die amtierenden jurassischen Ständeräte Claude Hêche (SP) und Anne Seydoux-Christe (CVP) dürften wieder gewählt werden. Bis anhin wurden 51 von 64 Gemeinden ausgezählt. |
| 15:36 | BDP-Parteipräsident Hans Grunder zählt sich zu den Wahlsiegern, gibt sich angesichts der bisherigen Resultate aber zurückhaltend: «Hochrechnungen sind ungenau, darum bin ich vorsichtig optimistisch», sagt er gegenüber Tele Züri. Dass FDP-Parteipräsident Fulvio Pelli voraussichtlich nicht wiedergewählt wird, findet Grunder bedenklich: «Pelli hat das nicht verdient. Er hat als Parteipräsident gute Arbeit geleistet. Ich hoffe deshalb, dass die Hochrechnungen diesbezüglich nicht zutreffen.» |
| 15:34 | Roland Eberle (SVP) ist im Kanton Thurgau im ersten Wahlgang in den Ständerat gewählt worden. Die anderen Kandidaten schafften die Wahl nicht. |
| 15:33 | Der Sturm aufs Stöckli sei für die SVP ein mittel- und langfristiges Projekt, sagte SVP-Generalsekretär Martin Baltisser im Schweizer Fernsehen. Es sei nicht zu erwarten gewesen, dass die SVP schon bei diesen Wahlen viele Sitze im Ständerat hinzugewinnen würde. |
| 15:31 | Bei den Nationalratswahlen im Kanton Bern haben die erstmals teilnehmenden Grünliberalen in verschiedenen Gemeinden bereits recht beachtliche Resultate erzielt. In zahlreichen der ausgezählten Gemeinden kommt die Partei auf Wähleranteile zwischen drei und sechs Prozent. |
| 15:29 | Die neuen Bündner Ständeräte heissen Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP). Die beiden einzigen Kandidaten für die kleine Kammer schafften die Wahl wie erwartet völlig problemlos und mit überragenden Ergebnissen. |
| 15:27 | Im Baselbiet liefern sich die FDP und die Mitte-Allianz ein knappes Rennen um einen Nationalratssitz. Nach Auszählung von 46 der 86 Gemeinden würde die BDP einen Sitz auf Kosten der FDP gewinnen. Weiterhin mit je zwei Sitzen können SP und SVP rechnen, Grüne und CVP mit je einem Mandat. |
| 15:25 | Nationalrat Tessin: FDP-Präsident Fulvio Pelli hat die Wiederwahl nicht geschafft (Hochrechnung). |
| 15:24 | Nationalrat Jura: Die CVP könnte den 2007 an die SVP verlorenen Sitz zurückgewinnen. Nach dem Auszählen von 51 der 64 Gemeinden vereint die C-Partei 34,2 Prozent der Stimmen auf sich. Die SP kommt auf 29,4 Prozent. Die SVP folgt mit 16,6 Prozent vor der FDP mit 9,2 Prozent. |
| 15:22 | Das Ergebnis der Freiburger Ständeratswahl wird als Vor-Bundesratswahl interpretiert: Alain Berset (SP) hat gegenüber Jean-François Rime (SVP) klar die Nase vorn. Er wurde im ersten Wahlgang wiedergewählt, Rime blieb chancenlos. |
| 15:21 | Pascale Bruderer (SP) bezeichnet ihren Erfolg bei der Aargauer Ständeratswahl als «Riesenüberraschung». Sie habe gespürt, dass sie von der Bevölkerung getragen werde, aber den Erfolg im ersten Wahlgang habe sie nie erwartet. Sie verspricht eine Politik des Brückenbaus im Ständerat. Ulrich Giezendanner (SVP) dagegen konnte den Sitz seiner Partei im ersten Durchgang nicht verteidigen. Er sei am Anfang zu lieb und zu nett gewesen, «das war nicht der echte Giezendanner». |
| 15:20 | Bei den Ständeratswahlen im Kanton Zürich kommt es definitiv zu einem zweiten Wahlgang. Keiner der Kandidierenden erreichte das absolute Mehr. |
| 15:19 | Publizistin Esther Girsberger stellt auf Tele Züri eine Niederlage der SVP fest. «Die SVP bewegt sich auf hohem Niveau, da ist es schwer noch Boden gutzumachen – dennoch ist zu beobachten, dass sie stagniert oder sogar verliert, etwa an die BDP und die Grünliberalen.» Girsberger glaubt, dass die Wählerinnen und Wähler vor allem in Bezug auf die Wirtschaft unzufrieden mit der SVP sind: Gerade mit der Ablehnung der Personenfreizügigkeit habe die Partei wirtschafts-affine Wähler vor den Kopf gestossen. |
| 15:15 | Erste Zwischenbilanz von SF-Experte Claude Longchamp: BDP und GLP legen wie erwartet zu. Rot-grün hält sich praktisch die Waage, es gibt keine grossen Ausreisser nach oben und unten. Schlecht sieht es für FDP und CVP. Die Freisinnigen verlieren Sitze, die CVP büsst Wähleranteile ein. Die SVP erzielt ein durchzogenes Ergebnis, der Aufstieg der Partei ist gestoppt. |
| 15:05 | Ständerat Neuenburg: Die beiden Bisherigen, Raphaël Comte (FDP) und Didier Berberat (SP), dürften wiedergewählt werden. Im Kanton Neuenburg werden zum ersten Mal die Ständeräte nach dem Proporzwahlsystem gewählt. |
| 15:04 | Grosse Überraschung im Kanton Zug: Der bekannte Grün-Alternative Josef Lang verliert sein Nationalratsmandat an Bruno Pezzatti von der FDP. Der langjährige SVP-Nationalrat Marcel Scherer wurde von seinem Parteikollegen Thomas Aeschi verdrängt. Von den drei Bisherigen gelang am Sonntag nur Gerhard Pfister (CVP) die Wiederwahl. |
| 15:02 | Ständerat Waadt: Géraldine Savary (SP) führt das Rennen an. Nach Auszählung von 204 von 358 Gemeinden erhält die Sozialdemokratin 40,6 Prozent der Stimmen. Der Grüne Luc Recordon liegt mit 37,1 Prozent der Stimmen auf Platz zwei. |
| 15:01 | Ständerat Baselland: Der Bisherige Claude Janiak (SP) hat die Wiederwahl geschafft. Er distanzierte SVP-Bundeshausfraktionschef Caspar Baader sowie CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider klar und übertraf als Einziger das absolute Mehr. |
| 14:59 | Die Grünliberalen schnappen der FDP im Kanton Thurgau laut einer Hochrechnung mit den Resultaten von 44 der 80 Thurgauer Gemeinden den Nationalrats-Sitz weg. Die etablierten bürgerlichen Parteien verlören demnach im Thurgau leicht, die SP gewinnt. |
| 14:59 | Martin Landolt (BDP) hat den einzigen Sitz des Kantons Glarus im Nationalrat verteidigt. Sein Herausforderer, der 23-jährige Präsident der Glarner Juso, Yannick Schiess, erzielte einen Achtungserfolg. |
| 14:54 | Ständerat Aargau: Pascale Bruderer (SP) ist in den Ständerats gewählt worden. |
| 14:52 | Nationalrat Freiburg: CVP 2 (-), SP 3 (+1), SVP 1 (-), FDP 1 (-), CSP 0 (-1) (Hochrechnung). |
| 14:50 | Auch im Kanton Aargau dürfte es im Ständerats im ersten Wahlgang noch keine Entscheidung geben. Pascale Bruderer (SP), Christine Egerszegi (FDP) und Ulrich Giezendanner (SVP) liegen nahe beieinander. Der Ausgang ist laut Experte Claude Longchamp völlig offen. |
| 14:46 | Im Kanton Luzern hat im ersten Wahlgang der Ständeratswahlen kein Kandidat das absolute Mehr erreicht. Am besten schloss der bisherige Konrad Graber (CVP) ab. Zweitbestes Resultat erzielte der abtretende Nationalrat Georges Theiler (FDP). |
| 14:43 | Im Kanton Bern scheint es zu einem zweiten Wahlgang für den Ständerat zu kommen. Die bisherigen Werner Luginbühl (BDP) und Adrian Amstutz (SVP) liegen vorne, dahinter liegt Hans Stöckli (SP). In der Ausmarchung ist laut Claude Longchamp alles offen. Luginbühl und Amstutz seien sich politisch ähnlich, könnten sich aber menschlich nicht aussteheh. Je nach Konstellation sei der ehemalige Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli keineswegs chancenlos. |
| 14:43 | FDP-Fraktionschefin Gabi Huber hat ihren Nationalratssitz im Kanton Uri verteidigt. Gesamtschweizerisch sieht sie für ihre Partei Licht und Schatten, wie sie auf SF erklärte. Für eine Analyse sei es aber noch zu früh. |
| 14:41 | Im Kanton Freiburg wird die CSP mit grösster Wahrscheinlichkeit ihren Sitz im Nationalrat verlieren. Marie-Thérèse Weber-Gobet dürfte nicht wiedergewählt werden. Voraussichtlich wird die SVP mit Pierre-André Page einen zweiten Sitz im Kanton Freiburg erobern. Die anderen Bisherigen sind nach Auszählung von rund 70 der 167 Gemeinden provisorisch wiedergewählt. |
| 14:39 | Ständerat Wallis:Die beiden Bisherigen Jean-René Fournier (CVP) und René Imoberdorf (CVP) dürften nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen ihre Sitze verteidigen. Das absolute Mehr dürfte jedoch schwer zu erreichen sein. Die beiden Bisherigen liessen die SVP-Kandidaten Oskar Freysinger und Franz Ruppen hinter sich. |
| 14:37 | Bei den Ständeratswahlen im Kanton Uri ist keiner der vier Kandidaten auf Anhieb gewählt worden. Isidor Baumann liegt mit 7120 Stimmen klar vorn. Ihm folgt der bisherige Grünliberale Markus Stadler mit 5122 Stimmen. Der SVP-Kandidat Gusti Planzer liegt mit 4824 Stimmen an dritter Stelle |
| 14:36 | Der Appenzell Ausserrhoder Ständerat Hans Altherr (FDP) ist klar wiedergewählt worden. Der 61-jährige Jurist Altherr, der ohne Gegenkandidat war, erhielt 14 672 Stimmen bei einem Absoluten Mehr von 8044 Stimmen. |
| 14:36 | Wie in St. Gallen gewinnen auch im Kanton Luzern die Grünliberalen auf Kosten der SVP einen Sitz: CVP 3 (-), SVP 2 (-1), FDP 2 (-), SP 1 (-), Grüne 1 (-), GLP 1 (+1) (Hochrechnung). |
| 14:31 | Politologe Andreas Ladner kommentiert auf Tele Züri erste Trends: Die erfolgsverwöhnte SVP stagniert oder muss sogar Verluste hinnehmen. Die SP muss kämpfen, um über 20 Prozent zu kommen. CVP und FDP verlieren wie erwartet, während BDP und GLP zulegen. Die Grünen können vom Fukushima-Effekt nicht profitieren. |
| 14:30 | Die BDP jagt bei den Zürcher Nationalratswahlen der SVP Stimmen ab. In den ersten 51 - meist kleinen - Gemeinden hat die SVP 4,13 Prozentpunkte weniger erzielt als vor vier Jahren. Die BDP kommt in diesen Gemeinden auf 6,7 Prozent der Stimmen. |
| 14:27 | Im Kanton St. Gallen gewinnen die Grünliberalen laut Hochrechnung der SRG erstmals einen Sitz im Nationalrat. Sie jagen der SVP einen Sitz ab. Die anderen Parteien dürften ihre Sitze verteidigen. Die CVP kommt wie vor vier Jahren auf drei Sitze, die SP auf zwei. FDP und Grüne können ihren Sitz verteidigen. |
| 14:24 | Nationalrat Luzern: CVP 3 (-), SVP 2 (-1), FDP 2 (-), SP 1 (-), Grüne 1 (-), GLP 1 (+1). (Hochrechnung). |
| 14:23 | Einen Überblick über die bisher eingetroffenen Ergebnisse in den Kantonen erhalten Sie hier. |
| 14:21 | Bei den Zürcher Ständeratswahlen ist laut Hochrechnung von 13.54 Uhr ein zweiter Wahlgang nötig. Selbst die erstplatzierte Verena Diener (GLP) erreicht das absolute Mehr wahrscheinlich nicht. Christoph Blocher (SVP) liegt mit 131 000 Stimmen auf Platz 3, 16 000 Stimmen hinter Felix Gutzwiler (FDP). |
| 14:16 | Bei den Ständeratswahlen im Kanton Bern ist ein erster Verwaltungskreis (Frutigen-Niedersimmental) ausgezählt. Klar in Führung liegen die beiden Bisherigen, Adrian Amstutz (SVP) und Werner Luginbühl (BDP). |
| 14:15 | Der Obwaldner Ständerat Hans Hess (FDP) hat die Wiederwahl problemlos geschafft. Er erhielt 12 739 Stimmen. Auf seinen Herausforderer Bashkim Rexhepi (Juso) entfielen 2170 Stimmen. Hess gehört dem Ständerat seit 1998 an. |
| 14:13 | Ständerat Glarus: Die Bisherigen, This Jenny (SVP) und Pankraz Freitag (FDP), wurden erwartungsgemäss bestätigt. |
| 14:12 | Laut einer ersten Hochrechnung mit den Resultaten von neun der 80 Gemeinden im Thurgau schnappt die BDP der FDP den Nationalrats-Sitz weg. Dank einer Listenverbindung mit EVP, EDU, und Grünliberalen ist die BDP auf gutem Weg, den frei werdenden Sitz von Werner Messmer (FDP) zu ergattern. Die etablierten bürgerlichen Parteien verlieren leicht, die SP gewinnt. |
| 14:10 | Im Kanton Solothurn scheint die FDP überraschend einen Sitz zu gewinnen. Sie verdankt ihn gemäss Claude Longchamp ihrer Listenverbindung mit der BDP. Die Grüne Brigitte Wyss, die letztes Jahr noch für den Bundesrat kandidiert hat, dürfte ihren Sitz verlieren. |
| 14:08 | Die SVP verliert mit Christoph von Rotz ihren Nationalratssitz in Obwalden, den sie erst vor vier Jahren erobert hat. Der gemeinsamen Allianz aller andern Parteien gelang es, den christlichsozialen Karl Vogler durchzusetzen. Karl Vogler (CSP) erhielt 8896 Stimmen, auf Christoph von Rotz (SVP) entfielen 6739 Stimmen. |
| 14:07 | Ständerat Freiburg: Die beiden bisherigen Ständeräte Urs Schwaller (CVP) und Alain Berset (SP) führen nach der Auszählung von rund 100 von 167 Gemeinden das Rennen klar an. Wenn es so weiter geht, dürften sie im ersten Wahlgang gewählt werden. |
| 14:06 | Nationalrat Solothurn: SVP 2 (-), FDP 2 (+1), CVP 2 (-), SP 1 (-), Grüne 0 (-1). |
| 14:02 | Nationalrat St. Gallen: SVP 4 (-1), CVP 3 (-), SP 2 (-), FDP 1 (-) Grüne 1 (-), GLP 1 (+1) (Hochrechnung). |
| 14:01 | Bei der Nationalratswahl im Kanton Appenzell Ausserrhoden wurde SVP-Finanzdirektor Koni Frei überraschend klar von Andrea Caroni (FDP) geschlagen. SF-Korrespondentin Henriette Engbersen führt den Erfolg darauf zurück, dass der 31-jährige Caroni vom Bonus des jungen, unverbrauchten Kandidaten profitiert hat. |
| 14:00 | Im Kanton Bern sind erste kleinere Gemeinden ausgezählt. Erwartungsgemäss dominiert bei den Nationalratswahlen in diesen meist ländlichen Gemeinden die SVP. Wacker hält sich die BDP. |
| 13:56 | Karin Keller-Sutter (FDP) steht im Kanton St. Gallen vor dem Sprung in den Ständerat. Die Regierungsrätin liegt nach Auszählung von drei Vierteln der Gemeinden deutlich in Führung und dürfte im ersten Wahlgang gewählt werden. Keller-Sutter erhielt bisher 71 906 Stimmen. Deutlich zurück liegen Toni Brunner (SVP) mit 39 695, Eugen David mit 34 419 und Paul Rechsteiner (SP) mit 32 772 Stimmen. |
| 13:52 | Der bisherige Schaffhauser SVP-Ständerat Hannes Germann ist klar wieder gewählt worden. Von den übrigen vier Kandidaten erreichte keiner das absolute Mehr. Der zweite Sitz wird deshalb erst am 13. November im zweiten Wahlgang besetzt. |
| 13:51 | Der Rechtsanwalt und Regierende Landammann Daniel Fässler (CVP) ist in Appenzell Innerrhoden neu in den Nationalrat gewählt worden. Er holte 3107 Stimmen. Der 57-jährige Kandidat der linken «Gruppe für Innerrhoden» (GfI), Martin Pfister, hatte keine Chance. |
| 13:46 | Nationalrat Uri: Die Bisherige Gabi Huber hat wie erwartet den einzigen Sitz des Kantons verteidigt. |
| 13:46 | Anita Fetz (SP) sieht ihre klare Wiederwahl als Ständerätin im Kanton Basel-Stadt als Bestätigung für ihre Politik. Bei der Nationalratswahl hingegen hat ihre Partei deutliche Verluste erlitten. Die SP habe vor allem an die Grünliberalen Stimmen abgeben müssen, vermutet Fetz. |
| 13:42 | Der 31-jährige Andrea Claudio Caroni von der FDP ist in Appenzell Ausserrhoden neu in den Nationalrat gewählt worden. Er holte 8970 Stimmen und liess seinen stärksten Konkurrenten, Finanzdirektor Köbi Frei (SVP), überraschend klar hinter sich. |
| 13:38 | Christoph Blocher (SVP) dürfte im Kanton Zürich den Einzug in den Ständerat im ersten Durchgang nicht schaffen. Dass Blocher nur auf dem dritten Platz liegt, liegt für SVP-Nationalrat Alfred Heer nicht zuletzt an der Negativ-Propaganda der FDP. «Wir wollten mit den Freisinnigen zusammenarbeiten, doch sie haben Blocher lieber schlechtgemacht». |
| 13:37 | Die Stimmenzahl von Toni Brunner bei der St. Galler Ständeratswahl entspricht ziemlich genau dem Wähleranteil der SVP. Es ist ihm nicht gelungen, darüber hinaus Stimmen zu erobern. Politologe Claude Longchamp geht deshalb davon aus, dass Eugen David (CVP) im zweiten Wahlgang das Rennen machen wird. |
| 13:32 | Bei den Ständeratswahlen im Aargau zeichnet sich ein knappes Ergebnis ab. Nach drei von elf ausgezählten Bezirken führt Pascale Bruderer (SP). In geringen Abständen folgen Ständerätin Christine Egerszegi (FDP) und Ulrich Giezendanner (SVP). |
| 13:23 | Bei den Ständeratswahlen im Kanton Baselland könnte der Bisherige Claude Janiak (SP) die Wiederwahl auf Anhieb schaffen. Nach Auszählung von 57 der 86 Gemeinden liegt er weit vor SVP- Bundeshausfraktionschef Caspar Baader und - allerdings knapp - über dem absoluten Mehr. |
| 13:16 | Ein erstes Zwischenresultat zu den Thurgauer Ständeratswahlen nach Auszählung der Hälfte aller Gemeinden zeigt: Roland Eberle (SVP) liegt mit 13 446 Stimmen klar vorn. Ihm folgt die CVP-Kandiatin und amtierende Nationalrätin Brigitte Häberli- Koller mit 8624 Stimmen. Max Vögeli von der FDP liegt mit 7434 Stimmen auf dem dritten Platz. 4983 Stimmen erhalten haben die amtierende SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher, 3849 Stimmen machte die Grüne Silvia Schwyter. |
| 13:16 | Tele Züri: Christoph Blocher liegt in seiner Wohngemeinde Herrliberg nur auf dem zweiten Platz hinter Felix Gutzwiller (FDP). |
| 13:14 | Dem Bündner Nationalrat Tarzisius Caviezel von der FDP drohnt nach nur vier Jahren in Bern die Abwahl. Seine Partei kommt nach 134 ausgezählten von total 178 Gemeinden lediglich auf 10,83 Prozent der Stimmen. Für ein Vollmandat braucht es in Graubünden 16,7 Prozent der Stimmen. |
| 13:12 | Ständerat Kanton Freiburg: Nach der Auszählung der Stimmen von rund 60 Gemeinden führen die beiden bisherigen Ständeräte Urs Schwaller (CVP) und Alain Berset (SP) das Rennen an. Weit hinter ihnen folgen Jean-François Rime (SVP) und Ruedi Vonlanthen (FDP). |
| 13:04 | Ständerat ZH: Bei der Hochrechnung von 12.55 Uhr vergrössert sich der Abstand der Grünliberalen Verena Diener zum absoluten Mehr. Felix Gutzwiller muss ziemlich sicher in einen zweiten Wahlgang. Christoph Blocher fällt zurück. |
| 13:02 | Bei den Ständeratswahlen im Kanton St. Gallen liegt die FDP-Kandidatin Karin Keller-Sutter um Längen vorne: Nachdem knapp die Hälfte der 85 Gemeinden ausgezählt sind, liegt sie mit 31 108 Stimmen deutlich über dem momentanen Absoluten Mehr von 23 633. Toni Brunner (SVP) liegt zwischenzeitlich mit 18 808 Stimmen auf dem zweiten Platz, aber unter dem Absoluten Mehr. Der bisherige Ständerat Eugen David (CVP) holt in den 41 ausgezählten Gemeinden 17 763 Stimmen, SP-Kandidat Paul Rechsteiner deren 10 960. Die Grüne Yvonne Gilli liegt mit 6126 Stimmen schon deutlich zurück. |
| 12:58 | Nationalrat GR: SVP 1 (-1), SP 1 (-), CVP 1 (-), BDP 1 (+1), GLP 1 (+1) (Hochrechnung). |
| 12:46 | Der Solothurner SP-Ständerat Roberto Zanetti könnte die Wiederwahl auf Anhieb schaffen. Nach 38 von 121 ausgezählten Gemeinden zeichnet sich für die FDP ein Sitzverlust ab: Auf Platz zwei liegt Pirmin Bischof (CVP) vor Kurt Fluri (FDP) und Walter Wobmann (SVP). Der bisherige Ständerat Zanetti kommt auf 31 Prozent der Stimmen. Bischof ist ihm mit 27,5 Prozent der Stimmen auf den Fersen. Der FDP- Kandidat Kurt Fluri, der den Sitz seines abtretenden Parteikollegen Rolf Büttiker verteidigen will, liegt mit 20,9 Prozent auf dem dritten Platz. Auf dem vierten Platz ist der SVP-Kandidat Walter Wobmann mit 17,1 Prozent. |
| 12:45 | Nationalrat Nidwalden: Gewählt ist Peter Keller (SVP). |
| 12:41 | Im Kanton Graubünden ist das Rennen um die beiden Ständeratssitze gelaufen. Die neuen Vertreter des Gebirgskantons in Bern sind Stefan Engler von der CVP und Martin Schmid von der FDP. Der ehemalige Bündner Baudirektor Stefan Engler und Finanzdirektor Martin Schmid liegen nach 141 ausgezählten Gemeinden von total 178 uneinholbar an der Spitze. Engler erzielte 23 714 Stimmen, Schmid 19 833. Das absolute Mehr beträgt 12 462 Stimmen, wie die Standeskanzlei in Chur mitteilte. |
| 12:32 | Hier finden Sie alle Ergebnisse aus den Kantonen, sobald diese eintreffen. |
| 12:24 | Ständerat Zürich: Die bisherigen Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) führen vor Christoph Blocher (SVP). (Hochrechnung) |
| 12:23 | Bei den Ständeratswahlen im Kanton Baselland liegt der Bisherige Claude Janiak (SP) deutlich vor SVP- Bundeshausfraktionschef Caspar Baader. Nach Auszählung von 30 der 86 Gemeinden entfallen auf Janiak 11 393, auf Baader 6639 und auf die CVP-Kandidatin Elisabeth Schneider 2328 Stimmen. Das Zwischenresultat ist insofern bemerkenswert, als die meisten der bisher ausgezählten Gemeinden im sonst eher konservativ votierenden Oberbaselbiet und dort in Baaders Heimatbezirk Sissach liegen. Janiak liegt bisher in allen fünf Bezirken an der Spitze. |
| 12:19 | Die FDP von Appenzell Ausserrhoden kann ihren Sitz im Nationalrat wahrscheinlich verteidigen: Nachdem sechs von 20 Gemeinden ausgezählt sind, liegt ihr Kandidat Andrea Claudio Caroni überraschend deutlich vor Finanzdirektor Köbi Frei von der SVP. Der Jurist Caroni, früher Mitarbeiter des ehemaligen Bundesrats Hans-Rudolf Merz, konnte in den sechs Gemeinden 1827 Stimmen auf sich vereinen, Köbi Frei holte 1148 Stimmen. Max Nadig (CVP) und Samuel Büchi (Grünes Appenzellerland) liegen abgeschlagen zurück. |
| 12:16 | Bei den Nationalratswahlen im Kanton Graubünden liegt die Linke in Führung. Nach 67 ausgezählten Gemeinden von total 178 kommt die Listenverbindung von SP, Grünen und Grünliberalen auf 26,54 Prozent der Stimmen, wie die Standeskanzlei mitteilte. Auf Platz zwei liegt die SVP mit einem Wähleranteil von 24,68 Prozent, gefolgt von BDP mit 20,72 Prozent. Eng wird es nach dem derzeitigen Stand der Dinge für CVP und FDP. Die Christlichdemokraten erreichen 15,09 Prozent der Stimmen, die Freisinnigen 12,98 Prozent. |
| 12:13 | Ständerat Basel: Die bisherige Anita Fetz (SP) ist gewählt. |
| 12:07 | Basel: Laut einer ersten Hochrechnung werden die Grünen ihren Sitz an die CVP verlieren. SP 2 (-), SVP 1 (-), Grüne 0 (-1), FDP 1 (-), CVP 1 (+1). |
| 12:03 | SRG-Hochrechnung für den Aargau: SVP 6 (-), SP 3 (-), FDP 1 (-1), CVP 2 (-1), BDP 1 (+1), GLP 1 (+1). |
| 12:00 | Zwei Ständeräte stehen bereits fest: Appenzell Innerrhoden schickt den bisherigen Ivo Bischofberger (CVP) nach Bern. Den Kanton Nidwalden wird Paul Niederberger (CVP) im Ständerat vertreten. |
| 12.00 | In der ganzen Schweiz sind die Stimmlokale geschlossen worden. |
| 11:45 | Herzlich willkommen zur Berichterstattung über die Eidg. Wahlen 2011. 20 Minuten Online wird sie live und umfassend durch den Wahlsonntag begleiten. |
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 215 Kommentare











Neue Arithmetik
SVP, SP und Freisinn haben in der vereingten Bundesversammlungeine satte Mehrheit. Sie könnten die Bundesratsitze neu aufteilen: 3-2-2 statt 2-2-2-1
Schlechte Verlierer
Zuerst werde ich ohne mein Wissen "ausgeschweizert", weil nur Schweizer SVP wählen, dann wird mir unterstellt, dass meine Stimme ja eigentlich eine Ex-SVP-Stimme sei, dann heisst es, ich stimme nur so, weil ich ja sowieso nichts kapiere und zuallerletzt habe ich als parteilose Bernerin nur so gewählt, weil neue Besen am besten wischen. Sorry, aber so geht man mit einer mündigen Wählerin nicht um, liebe Parteipräsis. Auch nicht vor und erst recht nicht nach den Wahlen. Da mir noch keine Demenz attestiert wurde, werde ich mich bei den nächsten Wahlen noch an Ihre Nettigkeiten erinnern.
Bla bla bla. Hirn einschalten.
@Lilo Michel: Logisch wählen nur Schweizer SVP. Wer denn sonst?
@Giovanni
Natürlich wählen nur Schweizer die SVP, aber das ist nicht das, was die SVP mit ihrem Slogan meinte. Bitte ebenfalls Hirn einschalten, danke.
PR-Aktion
Und genau das ist es was die SVP will. Das Ihre Slogans zum Gesprächsthema werden. Das erreichen sie indem sie provozieren und mit zweideutigen Aussagen ankommen. Wer drauf reinfällt und diese Methode kritisiert, tut genau das was das Ziel der SVP ist. An Stärke hat sie torzdem verloren, was aber auf den Mittelparteienhype zurück zuschliesen ist.
stimmrechtsalter 16
und wenn bald das Stimmrechtsalter 16 in 4. Jahre bald ankommen wird dann wird es noch spanende sein und können noch mehr vergleiche machen weil wir 1991 das Stimmrechtsalter auf 20. Jahre auf 18. Jahre herabgesetzt haben