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20. September 2017 21:10; Akt: 17.10.2017 14:38 Print

So vielseitig wird Wohnen in Zukunft sein

Unsere Wohnzimmer werden smarter, sehr viel flexibler und multifunktioneller als heute. Nur etwas wird sich nicht ändern.

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Die Vielzahl unterschiedlicher Lebensstile, Familienformen und Arbeitsmodelle verändert in Zukunft nachhaltig die Anforderungen an Wohnräume und den Wohnungsbau. Starre, klar definierte Grundrisse, wie sie heute üblich sind, wird es immer weniger geben. Wohnzimmer, Esszimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer werden abgelöst durch grosse Räume zur flexiblen Nutzung.

Der gesellschaftliche Wandel manifestiert sich bereits heute im Wohnzimmer besonders deutlich. Hier wird gegessen und getrunken, gespielt und gelacht, gearbeitet und diskutiert, gekuschelt und relaxt – kurz: hier findet das Leben statt.

Eine im Juli 2017 von Ikea durchgeführte Umfrage unter 1000 Schweizerinnen und Schweizern bestätigt, dass das Wohnzimmer der Gegenwart vielen Bedürfnissen gerecht werden muss. Jeder Vierte möchte es auch als Fitness Center, Yogastudio oder Tanzsaal nutzen.

Und über der Hälfte der befragten Eltern gab an, dass der Raum manchmal auch den Kindern als Spielzimmer dienen soll. Kurz: Das Wohnzimmer nicht nur Treffpunkt für die ganze Familie, sondern der perfekte Bereich für eine vielfältige Nutzung.

Homeoffice im Aufwind

Gemäss obiger Umfrage will rund ein Drittel der Befragten im Wohnzimmer auch arbeiten. Dank Digitalisierung ist das heutzutage kein Problem mehr. Diese hat inzwischen in fast alle Lebensbereiche Einzug gehalten und verändert unseren beruflichen und privaten Alltag.

Das wirkt sich unter anderem auch auf den TV-Konsum aus. Insbesondere jüngere Menschen schauen durchschnittlich weniger als eine Stunde pro Tag fern – Smartphone, Tablet oder Computer lösen den Fernseher ab. Rund ein Viertel der von Ikea Befragten hat denn auch schon darüber nachgedacht, das Fernsehgerät ganz aus dem Wohnzimmer zu verbannen.

Die Digitalisierung erfasst auch das Bauen und Wohnen. Dank einer ausgeklügelten Vernetzung wird das Zuhause in Zukunft neu organisiert, gesteuert und kontrolliert werden können. «Smart Homes» nennt man die intelligenten Häuser mit automatisierten Licht-, Lüftungs- Beschattungs- und Überwachungsanlagen, die allesamt über PC, Tablet oder Smartphone gesteuert werden.

Ein wichtiges Argument für Smart Homes ist das Energiesparpotenzial. Dieses ist besonders deshalb interessant, weil etwa 45 Prozent des Schweizer Energiebedarfs in Gebäuden anfällt. Laut einer Studie von EnergieSchweiz könnte der Energiebedarf der Gebäude bis 2050 mit der heutigen Technik um bis zu 23 Prozent reduziert werden. Die Treibhausgas-Emissionen würden demzufolge um 38 Prozent sinken.

Neue Risiken

Die Kehrseite der Vernetzung ist, dass das Smart Home durch die enormen Datenmengen angreifbar ist. Alles, was am Internet hängt, kann potenziell gehackt werden – die Alarmanlage ebenso wie die Haustüre oder der Computer mit heiklen, persönlichen Daten.

Um die Attraktivität und Akzeptanz der vernetzten Häuser bei potentiellen Käufern zu steigern, ist es wichtig, dass Schutz und Sicherheit gewährleistet sind. Nicht zuletzt braucht es aber auch einfach Zeit, bis der menschliche Widerstand gegen den technologischen Fortschritt abgebaut ist.

Ob Elektrizität, Auto oder Handy – neue Dinge treffen häufig auf Ablehnung, heute sind sie aus unserem Alltag aber nicht mehr wegzudenken.

Gemütlichkeit bleibt

Je digitaler unsere Welt, desto stärker keimt die Sehnsucht nach Echtem auf. Als Gegentrend zum technologischen Fortschritt prägt Authentizität die Werte und Wünsche von uns Menschen, hält ein Forschungsbericht des Gottlieb Duttweiler Instituts fest.

Das Zuhause bleibt wichtiger Rückzugsort, gleichzeitig profitieren wir aber auch vom Komfort, den die Digitalisierung mit sich bringt. Von unterwegs den Backofen einheizen, automatische Fensterkontrolle beim Verlassen des Hauses, Steuerung der Beleuchtung – wichtig ist in jedem Fall, dass die Technologie störungsfrei funktioniert und vor allem einfach in der Handhabung ist.

Doch die totale Auslieferung an die Technik wird auch in Zukunft kein Thema sein, sind die Wissenschaftler vom GDI überzeugt. Zwar werden unsere Wohnungen dereinst wie Smartphones funktionieren, haben aber nichts mit Science-Fiction-Haushalten zu tun. Die Technik findet unauffällig im Hintergrund statt, die Gemütlichkeit bleibt bestehen.




So vielseitig wird Wohnen in Zukunft sein. (Video: Ikea)

Diesen Beitrag hat Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Ikea erstellt.

(CP)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lazlo am 20.09.2017 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Geräte

    Man hat vergessen zu erwähnen, dass man zukünftig von Big Brother ausspioniert wird mit irgendwelchen Geräten, die uns al Highlight angepriesen werden...

  • a.sch. am 20.09.2017 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    genau etwas wird sich nicht ändern ...

    alles wird teuer! die preise, lebensstandart, wohnungen, möbel, etc

    einklappen einklappen
  • Marco am 20.09.2017 11:57 Report Diesen Beitrag melden

    Moderne auslegung

    Wir leben bald in Science-Fiction-Haushalten? oder sind es dann komplette überwachungssysteme die uns auf schritt und tritt überwachen? Die elektronischen vernetzungen übernehmen dabei dieselbe Funktion wie einst die Glasperlen, welche die spanische Conquista den Ureinwohnern Amerikas im Tausch gegen deren Gold überließ. Einzig: Das Gold der heutigen Zeit sind Daten. Doch sind sie nicht schön, diese Glasperlen?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Denker am 21.09.2017 09:57 Report Diesen Beitrag melden

    Homeoffice? Eher Arbeitslosigkeit

    Durch den immer stärker werdenden Jobabbau überall werden viele Leute nicht Homeoffice machen sondern zuhause als Arbeitslose rumhängen. Dann haben Sie auch kein Geld für solchen IoT (Internet of things) Mist, der nur dazu dient, die Menschen bequem zu machen und dem Staat eine komplette Überwachung zu ermöglichen. Schon heute kann man im Internet gehackte TV-Kameras betrachten und so ahnungslose Menschen beobachten, was diese vor dem TV machen.

  • Fabi am 21.09.2017 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    Wiederstand?

    ... Nicht zuletzt braucht es aber auch einfach Zeit, bis der menschliche Widerstand gegen den technologischen Fortschritt abgebaut ist... Macht mir irgendwie angst ;)

  • Thomas am 21.09.2017 06:57 Report Diesen Beitrag melden

    Smarte Wohnzimmer

    Mein smartes Wohnzimmer ist heute wieder mal depressiv.

  • Tanja am 21.09.2017 06:51 Report Diesen Beitrag melden

    Zu teuer

    Warum werden Räume vielfältig genutzt!? Weil man sich in der Schweiz keine normal grosse Wohnung leisten kann.

  • ohne mich am 21.09.2017 06:51 Report Diesen Beitrag melden

    da war noch etwas...

    Für die "schöne neue Welt" werden wir einen grossen Preis zahlen. Denn 'Sicherheit' vor Hackern und die Softwarepflege, Updates ect. werden ein Servicaabo erfordern, welcher nicht gratis ist ;-) Das gibt gesalzene Wohnnebekosten....