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05. September 2017 11:12; Akt: 05.09.2017 11:27 Print

Digitalisierung schadet jungen Mitarbeitern

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus – und das insbesondere bei Jungen. Die besten Tipps gegen unerwünschte Nebenwirkungen.

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Ständig erreichbar zu sein, schadet der Gesundheit. Die Lösung ist einfach: Geräte ausschalten und gesunde Alternativen suchen, etwa sich im Freien aufhalten.

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Geschäftsmails auch am Feierabend checken, Anrufe vom Chef aufs Handy am Wochenende und Kundenkontakte während der Ferien – die dauernde Erreichbarkeit im Beruf setzt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehörig unter Druck und kann krank machen.

Umfrage
Wann bist du für deinen Chef per Mail oder Handy erreichbar?
18 %
15 %
13 %
39 %
15 %
Insgesamt 2325 Teilnehmer

Eine Studie der Universität St. Gallen vom letzten Jahr spricht Klartext: Fast ein Viertel der Befragten geben an, dass sie sich durch ihre Arbeit ausgebrannt fühlen, und klagen über Kopf- und Rückenschmerzen, Einschlafschwierigkeiten und emotionale Erschöpfung.

Für die Studie wurden in Deutschland 8000 Menschen befragt, die Ergebnisse dürften aufgrund vieler Parallelen in der Schweiz aber ganz ähnlich aussehen. Fakt ist: «Die Digitalisierung ändert unser Freizeit- und Kommunikationsverhalten grundlegend und nachhaltig.

Diese Veränderung ist nicht aufzuhalten. Es geht also darum, einen Weg zu finden und zu lernen, wie wir mit diesen veränderten Rahmenbedingungen durch die Digitalisierung umgehen», sagt Dr. Sven Goebel von Gesundheitsförderung Schweiz. Besonders betroffen sind jüngere Menschen. «Die verschiedenen internetbasierten Angebote wie Chats, Spiele und Unterhaltungsmedien sind für sie Bestandteil ihres Lebens.

Als ‹Digital Natives› wächst diese Generation mit der Digitalisierung auf», erklärt Dr. Sven Goebel. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen, aber auch Erwachsene Kompetenzen im Umgang mit der Digitalisierung entwickeln und wirksame Strategien gegen unerwünschte Nebenwirkung kennen. Die besten Tipps sehen Sie in unserer Bildstrecke.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Meleana am 31.08.2017 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Handyfreie Tag

    Ich mache wöchentlich einen Handy-freien Tag, d.h. während der Arbeit hab ich es natürlich dabei, das geht bei meinem Job nicht anders, aber in der Freizeit stelle ich es ab. Und am nächsten Tag staune ich jeweils, wie wenig ich verpasst habe - im Grunde gar nichts. Für den absoluten Notfall kann man mich auf dem Festnetz erreichen - wenn ich zuhause bin.

  • Lebensarchitekt am 31.08.2017 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Abschalten...

    ist vielen Menschen nach meiner Meinung nicht mehr möglich. Das im doppelten Sinne. Einmal das Smartphone einfach ausschalten bzw. abschalten und dann das, was man als die Seele baumeln lassen bezeichnet. Einfach eine Auszeit nehmen, und seine wiedergewonnene Freiheit geniessen. Wenn die Bekannten und Freunde vorher Bescheid wissen, sollte der Genuss sogar ohne ein schlechtes Gewissen möglich sein.

  • SwissSail am 31.08.2017 16:44 Report Diesen Beitrag melden

    Zu kurz gedacht!

    Handy-, WLAN etc: diese Strahlen entsprechen in etwa der Mikrowellenherdstrahlung ( von der Frequenz her), wenn sie auch weniger stark sind. Nichts desto trotz: Diese ganzen Funk-Techniken sind gesundheitsschädlich. Die Mobilfunkbetreiber streiten zwar noch alles ab. Bei den Zigaretten war es analog ...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Johnson am 06.09.2017 22:20 Report Diesen Beitrag melden

    Schlimm

    Bin froh hab ich genug Kohle, und kanns mir leisten, kein solches Smartphone immer mittragen zu müssen

  • Technical Account Manager am 05.09.2017 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Arbeitsalltag..:

    Ich komme ins Büro, um meinen Workload bewältigen. Keine Anwesenheit oder vorgegebene Anzahl Stunden, sondern Leistungsvorgabe. Ist mein Workload tief, stehe ich um 10 auf, sitze zu Hause an den Rechner und nach einigen Emails bin ich um 12 zum (gestellten) Mittagessen im Büro und um 4 wieder weg. Dafür nehme ich auch gerne um 6 oder 7 noch ein Kundenanruf an oder bearbeite via Webex/Skype die Präsentation mit einem Kollegen für morgen oder unterstütze den Support in Manila. Gibt auch andere Tage, aber meine Lebensqualität ist deutlich höher gegenüber in der CH. Btw, ich lebe in London.

  • N. Landis am 05.09.2017 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    Vielerorts normal..

    .. und gleichzeitig auch das Rezept zum Erfolg. Denkt ihr es ist Zufall warum viele dynamische und sehr erfolgreiche Firmen (Google, Facebook, Splunk, CSC, Cognizant, Foehn, Capgemini, TCS, Oracle, Accenture, MxM) in London, Paris, NY, San Francisco, Mumbai, Singapore, Brasilia oder Dubai operieren? Nein, denn dort sind die Menschen offen und innovativ für den das Leben in der digitalisierten Arbeitswelt. Leider sind viele Schweizer, und ein Stück weit auch die Deutschen sehr in den alten Mustern (Anwesenheitspflicht, fixer Tätigkeitsbereich, starre Strukturen) festgefahren.

  • Zohra am 05.09.2017 15:12 Report Diesen Beitrag melden

    Schulfach Digitalisierung

    Imho denke ich in der Schule sollte der Arbeitsalltag in einer digitalen Welt intensiv gelehrt werden, dort wo es zutrifft natürlich. Am besten in der Berufsschule während des ganzen ersten Jahres. Konzepte wie Homeoffice oder leistungsbasierte Arbeitsschemen gegenüber anwesenheitsbasierten Schema sollten den Kindern verständlich gemacht werden. Dass es normal ist ausserhalb der Bürozeiten erreichbar zu sein, aber dass es auch normal ist wenn man um 9 oder 10 im Büro ist wenn der Workload es zulässt. Dass das Ergebnis zählt, nicht die Arbeitsstunden.

  • Martin am 05.09.2017 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht die Digitalisierung..

    ...macht Probleme, sondern die Beziehung/Einstellung zur Arbeit die von den Eltern eingetrichtert wird. "Zur Arbeit gehen" sprich einen definierten Zeitraum arbeiten und dann Fürabig, Arbeit ist weg vom Fenster. Oder oftmals "das ist nicht deine Aufgabe". Das schlimmste aber sind die falschen Prioritäten (Jobsicherheit, festgelegte Verantwortung und Strukturen). Arbeit aber sehr viel flexibler und dynamischer geworden. Remote work, Homeoffice und "deliver on demand" sind der Arbeitsalltag von heute. Wie immer wenn Moderne und Vergangenheit aufeinander treffend gibt es Probleme.

    • Jacka am 05.09.2017 16:14 Report Diesen Beitrag melden

      ..perfekt beschrieben!...

      ....."gibt es Probleme" .....und ziehen sich zurück in Österreicher Musik und unsägliche Hemden...

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