Unglaubliche Karriere

12. Januar 2009 06:55; Akt: 12.01.2009 12:08 Print

«Joe der Kriegsreporter»: «Richtige Geschichten rausholen»«Joe der Kriegsreporter»: «Richtige Geschichten rausholen»

Der zur konservativen US-Wahlkampfikone aufgestiegene Klempner Joe Wurzelbacher («Joe the Plumber») hat eine neue Aufgabe gefunden. Dafür reiste er nach Israel ins Kriegsgebiet.

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Joe Wurzelbacher in Israel begutachtet ein Teil einer abgefeuerten Rakete. (Bild: Reuters)

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Als «Joe der Kriegsreporter» wollte der Handwerker aus dem US-Bundesstaat Ohio im Auftrag der konservativen Internetseite pjtv.com nach Israel reisen und aus der Perspektive israelischer Bürger über den Konflikt mit der Hamas berichten. «Die einfachen Leute sollen mir dort ihre Geschichten erzählen und sagen, was sie denken und fühlen», sagte Wurzelbacher dem US-Sender WNWO. «Vielleicht kann ich dort ja eine richtige Geschichte rausholen.»

Der Klempner war in der Endphase des US-Präsidentschaftswahlkampfs im Herbst 2008 zu unerwarteter Prominenz gelangt, als er den demokratischen Kandidaten Barack Obama bei einer Kundgebung offen für dessen Steuerpläne kritisierte. Obamas republikanischer Gegenkandidat John McCain hatte Wurzelbacher daraufhin eine herausgehobene Rolle in seinem Wahlkampf eingeräumt, unter Republikanern in den USA wurde er schnell zum Inbegriff des rechtschaffenen konservativen Amerikaners.

Joe Wurzelbacher interviewte den israelischen Polizeisprecher Mickey Rosenfeld

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(Video: AP)

(Quelle: AFP/kub)