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US-Vorwahlen
01. September 2010 13:49; Akt: 01.09.2010 14:04 Print
«Tea-Party» und Palin putschen in Alaska
Im US-Staat Alaska hat die erzkonservative Tea-Party-Bewegung mit Hilfe von Sarah Palin zum ersten Mal eine Vorwahl gegen einen amtierenden Senator gewonnen.

Joe Miller (Mitte) setzt sich gegen die amtierende Gouverneurin Lisa Murkowski durch. Im Bild Miller an einer Wahlveranstaltung in Anchorage, 24. August 2010. (Bild: Keystone/AP)
Der Anwalt Joe Miller siegte in der Ausmarchung der Republikaner in Alaska mit Unterstützung der früheren Gouverneurin Sarah Palin klar gegen die republikanische Amtsinhaberin Lisa Murkowski. Die Senatorin räumte am Dienstag ihre Niederlage ein. Miller wird nun bei der Senatswahl im November gegen den Demokraten Scott McAdams antreten, dem nur geringe Chancen eingeräumt werden.
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Sarah Palin an der Tea-Party in Nashville
Miller hatte Murkowski im Wahlkampf als zu liberal und Teil des Establishments bezeichnet. Palin schaltete sich zum Ende in den Wahlkampf ein und bezeichnete den politisch unerfahrenen Miller als Mann des Volkes. Der 43-Jährige kündigte an, er werde dafür werben, dem Staat Alaska mehr Kontrolle über die Bodenschätze des Landes zu übertragen. Ausserdem dürfe die Bundesregierung nicht länger kontrollieren, wie Alaska mit seiner Landschaft umgehe. Bei den Kongresswahlen im November droht den regierenden Demokraten ein Verlust der Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat.
(dapd)


























