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Symbolischer Besuch
05. Juni 2009 20:19; Akt: 05.06.2009 20:19 Print
«Ungeheuerliche Taten sind hier geschehen»
Der Deutschlandbesuch von US-Präsident Barack Obama stand ganz im Zeichen des Gedenkens an Krieg und Holocaust, Wiederaufbau und Versöhnung. Emotionaler Höhepunkt des 24-stündigen Aufenthalts war am Freitag der gemeinsame Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald.

Obama legt in Begleitung von Merkel in Buchenwald eine weisse Rose nieder. (Bild: CNN)
Begleitet wurde Obama von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Friedensnobelpreisträger und Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel. «Ich verneige mich vor allen Opfern», sagte Merkel nach einem eineinhalbstündigen Rundgang durch das Lager, in dem zwischen 1937 und 1945 rund
Obama rief dazu auf, die Erinnerung an die Opfer als Mahnung für Gegenwart und Zukunft zu nutzen. «Dieser Ort lehrt uns, dass wir immer wachsam sein müssen», sagte der US-Präsident. Der 80-jährige Wiesel hielt bei dem Besuch eine bewegende Rede, in der er vom Tod seines Vaters in dem Lager berichtete.
Barack Obama umarmte den Holocaust-Überlebenden. Der Präsident rief eindringlich dazu auf, gegen jede Form der Intoleranz vorzugehen. Er werde nie vergessen, was er in Buchenwald gesehen habe, sagte Obama. Schon als Kind habe er von dem Lager gehört. Sein Grossonkel sei in einen Schockzustand über das damals Erlebte geraten.
«Ungeheuerliche Taten sind hier geschehen», sagte Obama. Buchenwald sei die endgültige Zurückweisung für all jene, die den Holocaust noch heute leugneten. Bis heute gebe es Rassismus, Homophobie, Hass und mehr, sagte Obama.
(dapd)



























